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marktEINBLICKE
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Bei QIAGEN ist die gescheiterte Übernahme bereits vergessen

Wie sagte Fußballtrainer Dragoslav Stepanovic: "Lebbe geht weider". So muss man nun auch beim deutsch-niederländischen Gendiagnostik- und Biotechnologieunternehmen QIAGEN (WKN: A2DKCH / ISIN: NL0012169XXX) die gescheiterte Übernahme durch den US-Laborausrüster Thermo Fisher Scientific (WKN: 857209 / ISIN: US8835561023) hinter sich lassen und nach vorne blicken. Dies geht umso einfacher, da man beim TecDAX- und MDAX-Unternehmen weiß, dass man zu den Corona-Profiteuren gehört.

Auf eigene Faust

Weder ein erhöhtes Angebot noch eine gesenkte Annahmeschwelle konnten genügend QIAGEN-Anteilseigner davon überzeugen, das Übernahmeangebot von Thermo Fisher anzunehmen. Vielmehr scheint Corona viele Marktteilnehmer darin bestärkt zu haben, dass man beim Spezialisten für Diagnostiktests und Laborgeräte auf auf eigene Faust besser dran ist.

Nicht umsonst hat die QIAGEN-Aktie in den vergangenen Tagen und Wochen einen steilen Kursanstieg hingelegt. Schließlich ist die Nachfrage in Zeiten von Corona nach allem, womit man auf SARS-CoV-2 testen kann, hoch. Wie passend, dass QIAGEN nun in den USA einen wichtigen Meilenstein einfahren konnte.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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