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MÄRKTE EUROPA/Fester - Aber unter Tageshoch

DJ MÄRKTE EUROPA/Fester - Aber unter Tageshoch

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Aktienmärkten kommen die Kurse am Dienstagnachmittag etwas von den Tageshochs zurück. Der Euro-Stoxx-50 steigt um 0,7 Prozent auf 3.354 und der DAX um 0,5 Prozent auf 13.130 Punkte. Damit notiert der DAX nun fast 100 Punkte unter seinem Tageshoch. Trotzdem bleibt die Stimmung gut: "Das Thema Krisengewinner aus dem Online-Bereich ist abgehakt, jetzt werden Konjunkturhoffnung und Corona-Impfstoff gespielt", sagt ein Händler.

Der wichtige Ifo-Konjunkturindex ist auf den höchsten Stand seit Februar gestiegen - vor allem dank einer günstigen Entwicklung der Erwartungskomponente. Zur Kenntnis genommen wird auch, dass der Einbruch der deutschen Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal mit einem Minus von 11,3 Prozent nicht ganz so brutal war wie die zunächst errechneten Minus 11,7 Prozent.

"Bestimmend bleibt das Thema Pandemie", so ein Händler. Der Markt setze auf ein Pandemie-Ende im kommenden Jahr und damit verbunden auf eine scharfe Wirtschaftserholung. Der Euro zieht leicht an, am Anleihemarkt sinken passend zur zuversichtlichen Konjunkturstimmung die Kurse und die Renditen steigen.

Zum DAX heißt es, der Anstieg über den Widerstandsbereich bei 13.000 bis 13.100 habe ein neues Kaufsignal erzeugt. Das nächste Ziel liege nun beim Julihoch von 13.314 Punkten. Der Rekordkurs der Wall Street deute aber daraufhin, dass auch der DAX mittelfristig sein Allzeithoch vom Februar bei knapp 13.800 wieder anlaufen könnte. Allerdings könnte der DAX kurzfristig noch einmal auf 13.100 Punkte zurückfallen und die hier entstandene charttechnische Lücke schließen.

Zur guten Stimmung trägt auch bei, dass es mit Blick auf die US-chinesischen Handelsbeziehungen wieder positivere Töne gibt. Der so genannte Phase-1-Deal scheint auf Kurs zu liegen. Daneben schauen die Anleger auf das virtuelle Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole im weiteren Wochenverlauf. Hier wird US-Notenbank-Chef Jerome Powell das Ergebnis der Strategieprüfung vorstellen.

Reise-Aktien auf Aufholjagd 

Die stärksten Gewinner unter den Branchen stellen mit den Impfstoff-Hoffnungen die stark zurückgebliebenen Reise- und Freizeitaktien mit einem Index-Plus von 1,6 Prozent. Die Stoxx-Indizes der Technologie-Akten, der Industriewerte, der Versicherungen und der Banken folgen mit Aufschlägen von jeweils etwa 1 Prozent. Leicht im Minus handeln Rohstoff- sowie Ölaktien und auch die zuletzt starken Chemietitel.

Im DAX steigen MTU um 2,4 Prozent, Munich Re um 1,8 Prozent und Deutsche Post um 1,6 Prozent. Dagegen fallen Delivery Hero um 1,5 Prozent und Deutsche Wohnen um 0,2 Prozent, auch die Autoaktien geben etwas nach. Im TecDAX legen Siltronic um 4 Prozent zu, die Analysten der Credit Suisse haben den Titel auf Outperformer von Neutral hochgestuft. Im MDAX ziehen Airbus um 1,5 Prozent an und Lufthansa um 2,1 Prozent. In Paris und London geht es mit den Aktien von Air France-KLM, Easyjet, der British-Airways-Mutter IAG und der Kreuzfahrtgesellschaft Carnival deutlich nach oben, ebenso mit den Titeln der Hotelkette Accor.

In Paris gewinnen Schneider Electric 1,7 Prozent. Die britische Aveva Group stärkt ihre Position als Entwickler von Industriesoftware mit dem Zukauf der mehrheitlich Schneider gehörenden US-Firma Osisoft für 5 Milliarden Dollar. Aveva ziehen um 6 Prozent an.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %     absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.353,93       0,67       22,19     -10,45 
Stoxx-50                3.019,45       0,37       11,15     -11,27 
DAX                    13.129,72       0,48       63,18      -0,90 
MDAX                   27.707,94       0,28       77,55      -2,14 
TecDAX                  3.133,20       0,50       15,64       3,92 
SDAX                   12.661,26       0,20       25,83       1,19 
FTSE                    6.085,51      -0,31      -19,22     -19,06 
CAC                     5.048,27       0,81       40,38     -15,55 
 
Rentenmarkt              zuletzt                absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,44                   0,06      -0,68 
US-Zehnjahresrendite        0,69                   0,04      -1,99 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %    Di, 8:27  Mo, 17:39   % YTD 
EUR/USD                   1,1828     +0,32%      1,1811     1,1802   +5,5% 
EUR/JPY                   125,93     +0,79%      125,25     125,02   +3,3% 
EUR/CHF                   1,0751     +0,04%      1,0765     1,0752   -1,0% 
EUR/GBP                   0,9007     -0,18%      0,9017     0,9026   +6,4% 
USD/JPY                   106,49     +0,48%      106,03     105,93   -2,1% 
GBP/USD                   1,3130     +0,50%      1,3102     1,3076   -0,9% 
USD/CNH (Offshore)        6,9090     -0,05%      6,9067     6,9138   -0,8% 
Bitcoin 
BTC/USD                11.439,51     -2,67%   11.626,01  11.739,76  +58,7% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.       +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  43,18      42,62       +1,3%       0,56  -24,6% 
Brent/ICE                  45,91      45,13       +1,7%       0,78  -26,0% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag       +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.922,74   1.933,38       -0,6%     -10,64  +26,7% 
Silber (Spot)              26,40      26,63       -0,9%      -0,23  +47,9% 
Platin (Spot)             924,93     919,00       +0,6%      +5,93   -4,2% 
Kupfer-Future               2,92       2,93       -0,2%      -0,01   +3,6% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

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August 25, 2020 10:01 ET (14:01 GMT)

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