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MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Japans Regierungschef Shinzo Abe wird laut örtlichen Medienberichten bei einer Pressekonferenz am Freitag seinen Rücktritt verkünden. Hintergrund sei eine Verschlechterung seines Gesundheitszustands, berichtete der Sender NHK. In Japan gibt es seit Wochen Spekulationen über Abes Gesundheitszustand, die durch zwei Krankenhausbesuche des Ministerpräsidenten in jüngster Zeit noch befeuert wurden.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
    14:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen Juli 
          Persönliche Ausgaben 
          PROGNOSE: +2,0% gg Vm 
          zuvor:    +5,6% gg Vm 
          Persönliche Einkommen 
          PROGNOSE:  0,0% gg Vm 
          zuvor:    -1,1% gg Vm 
 
    15:45 Index Einkaufsmanager Chicago August 
          PROGNOSE: 52,5 
          zuvor:    51,9 
 
    16:00 Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan 
          August (2. Umfrage) 
          PROGNOSE:   72,9 
          1. Umfrage: 72,8 
          zuvor:      72,5 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX                      Stand   +/- % 
S&P-500-Indikation      3.505,25  +0,37% 
Nasdaq-100-Indikation  11.981,00  +0,26% 
Nikkei-225             23.053,38  -0,67% 
Hang-Seng-Index        25.504,13  +0,88% 
Kospi                   2.320,00  -2,08% 
Shanghai-Composite      3.364,92  +0,44% 
S&P/ASX 200             6.086,20  -0,65% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Mehrheitlich mit Aufschlägen zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien. Teilnehmer verweisen zur Begründung auf die Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell, wonach die Fed in Änderung ihrer bisherigen Strategie zeitweise Inflationsraten über 2 Prozent zulassen wird, wenn sie zuvor länger unter 2 Prozent gelegen hat. Das dürfte in den USA eine längere Zeit sehr lockere Geldpolitik bedeuten, was die Aktienmärkte tendenziell stützt und den Dollar schwächt. Insgesamt fallen die Gewinne an den Aktienmärkten der Region moderat aus, denn die herrschenden Belastungsfaktoren bestehen weiter. So nimmt global die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter rasant zu, womit auch die Sorgen vor erneuten Verschärfungen der Maßnahmen dagegen erhalten bleiben. Dies könnte zu weiteren Belastungen für die Konjunktur führen. Und auch im Streit zwischen den USA und China stehen die Zeichen weiter auf Konfrontation und nicht auf Entspannung. Die Börse in Tokio fällt mit der Nachricht über den bevorstehenden Rücktritt von Ministerpräsident Abe deutlich ins Minus. Auch der Kospi in Seoul gibt anfängliche Aufschläge ab. Die Zahl der Neuinfektionen in Südkorea bleibt hoch, zuletzt wurde eine Zunahme um 371 vermeldet. Das ist zwar ein leichter Rückgang gegenüber dem Vortag, doch stieg die Zahl der Neuinfektionen damit den 15. Tag in Folge dreistellig. Die Regierung debattiert, die Maßnahmen weiter zu verschärfen und die strengsten Regeln bei den Kontaktbeschränkungen anzuwenden. Dies würde die Schließung von Schulen und Unternehmen nach sich ziehen und die Wirtschaft des Landes weiter belasten.

US-NACHBÖRSE

Der PC-Hersteller HP hat im dritten Geschäftsquartal von der Coronavirus-Pandemie profitiert, die zu einem ungewöhnlich hohen Umsatz geführt hat. Für die Aktie ging es um 3,1 Prozent auf 19,27 Dollar nach oben. Gap verloren 1,4 Prozent auf 17,14 Dollar, obwohl der Bekleidungseinzelhändler mit den Ergebnissen für das zweite Quartal die Markterwartungen übertroffen hat. Hier sei es jedoch zu Gewinnmitnahmen gekommen, nachdem die Titel im regulären Handel noch ein 52-Wochenhoch markiert hatten. Auch Workday hat von der Coronavirus-Pandemie im zweiten Quartal profitiert. Der Anbieter Cloud-basierter Computersoftware für Rechnungswesen, Personalverwaltung und Unternehmensplanung übertraf die Markterwartungen. Der Ausblick für das dritte Quartal wurde zudem angehoben. Die Aktie legte um 11,9 Prozent auf 242,30 Dollar zu.

WALL STREET

INDEX                 zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
DJIA                28.492,00       0,57        160,08          -0,16 
S&P-500              3.484,55       0,17          5,82           7,85 
Nasdaq-Comp.        11.625,34      -0,34        -39,72          29,56 
Nasdaq-100          11.926,16      -0,38        -45,78          36,56 
 
                                Vortag 
Umsatz NYSE (Aktien) 776,8 Mio  745,3 Mio 
Gewinner             1.665      1.175 
Verlierer            1.304      1.819 
Unverändert            113         91 

Uneinheitlich - US-Notenbankgouverneur Jerome Powell sorgte lediglich für eine moderate Fortsetzung der jüngsten Rally mit der Ankündigung, nun auch vorübergehend Inflationsraten über 2 Prozent zuzulassen. Dies war aber weitgehend auch erwartet worden. Immerhin gab es neue Rekordstände beim S&P-500 und auch bei den Nasdaq-Indizes. Erneut kam es zu einer Spreizung der Indizes. Walmart gewannen 4,5 Prozent. Das Unternehmen ist in Gespräche mit Microsoft eingestiegen, um sich gemeinsam um den Kauf des US-Geschäfts der chinesischen Plattform TikTok zu bemühen. Microsoft stiegen um 2,5 Prozent. Für NetApp ging es nach guten Geschäftszahlen um 4 Prozent nach oben. Die Titel des Haushaltswarenanbieters Williams-Sonoma verloren knapp 8 Prozent, obwohl das Unternehmen überzeugende Zweitquartalszahlen vorgelegt hat. Anleger hätten sich dennoch mehr erhofft, sagte ein Marktteilnehmer. Abbott Laboratories gewannen 7,8 Prozent. Das Pharmaunternehmen hatte eine Schnellzulassungen für einen Coronatest erhalten.

US-ANLEIHEN

Laufzeit              Rendite   Bp zu VT    Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,15        0,0          0,15         -105,4 
5 Jahre                  0,31        2,1          0,29         -161,8 
7 Jahre                  0,54        4,5          0,49         -171,2 
10 Jahre                 0,74        4,9          0,69         -170,1 
30 Jahre                 1,50        8,2          1,42         -156, 
 

Mit der sich abzeichnenden langen Periode niedriger Zinsen blieben am kurzen Ende des Marktes die Notierungen stabil, am langen Ende fielen sie dagegen deutlich. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg um 4,9 Basispunkte auf 0,74 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN          zuletzt      +/- %      00:00   Do, 9:19   % YTD 
EUR/USD           1,1870      +0,4%     1,1821     1,1817   +5,8% 
EUR/JPY           126,25      +0,3%     125,94     125,31   +3,6% 
EUR/GBP           0,8951      -0,0%     0,8955     0,8949   +5,8% 
GBP/USD           1,3261      +0,5%     1,3201     1,3207   +0,1% 
USD/JPY           106,36      -0,2%     106,55     106,02   -2,2% 
USD/KRW          1184,39      -0,3%    1187,75    1184,82   +2,5% 
USD/CNY           6,8768      -0,2%     6,8937     6,8837   -1,2% 
USD/CNH           6,8725      -0,2%     6,8869     6,8803   -1,3% 
USD/HKD           7,7501      -0,0%     7,7502     7,7501   -0,5% 
AUD/USD           0,7294      +0,5%     0,7260     0,7237   +4,1% 
NZD/USD           0,6665      +0,3%     0,6643     0,6624   -1,0% 
Bitcoin 
BTC/USD        11.375,51      +0,8%  11.282,01  11.379,51  +57,8% 
 

Am Devisenmarkt geriet der Dollar nur kurz unter Druck. Die Aussicht auf eine ausgedehnte Periode niedriger Zinsen belastete zunächst, weil sie tendenziell eine geldpolitische Lockerung bedeutet. Anschließend erholte sich die US-Devise aber wieder. Der Euro stieg auf ein Tageshoch von 1,1902 Dollar, lag im späten US-Geschäft dann aber minimal im Minus bei 1,1819. Im asiatisch dominierten Geschäft am Freitag zieht er wieder etwas an. Der Yen legt mit der Nachricht um einen Rücktritt von Ministerpräsident Abe deutlich zu. Der Dollar fällt auf 106,36 Yen, nach Ständen um 106,60 Yen im späten US-Handel am Vortag.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL            zuletzt  VT-Settl.      +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex          43,02      43,04      -0,0%      -0,02  -24,9% 
Brent/ICE          45,13      45,09      +0,1%       0,04  -27,3% 
 

Erdöl wurde billiger, obwohl der Wirbelsturm "Laura" im Süden der USA auf Land gestoßen ist. Die Ölförderung im Golf von Mexiko wurde vorsichtshalber weitgehend eingestellt, was den Ölpreis tendenziell stützten müsste. Händler sagten aber, derzeit falle die Nachfrage nach Erdöl eher mau aus. Ein Fass US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligte sich um 0,9 Prozent auf 42,98 Dollar. Europäisches Rohöl der Sorte Brent verlor 1,2 Prozent auf 45,07 Dollar.

METALLE

METALLE          zuletzt     Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.943,18   1.929,50      +0,7%     +13,68  +28,1% 
Silber (Spot)      27,27      27,08      +0,7%      +0,20  +52,8% 
Platin (Spot)     933,90     936,50      -0,3%      -2,60   -3,2% 
Kupfer-Future       3,00       2,97      +0,9%      +0,03   +6,2% 
 

Trotz der Aussicht auf eine lange Periode niedriger Zinsen in den USA machten Anleger beim Gold nach dem scharfen Vortagesanstieg Kasse. Die Feinunze verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 1.930 US-Dollar. In unmittelbarer Reaktion auf die Powell-Rede war der Preis des Edelmetalls noch auf ein Tageshoch von 1.977 geschossen, danach aber schnell wieder zurückgefallen. Im asiatisch dominierten Geschäft am Freitag steigt der Preis wieder etwas.

MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR

CORONA-PANDEMIE

- US-Präsident Donald Trump will im Kampf gegen die Corona-Pandemie in massivem Umfang Schnelltests in der Bevölkerung anwenden lassen. Die Regierung habe mit dem US-Pharmakonzern Abbott Laboratories den Kauf von 150 Millionen Schnelltests vereinbart, sagten Mitarbeiter des Weißen Hauses.

USA / CHINA

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

August 28, 2020 01:49 ET (05:49 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

Walmart ist in Gespräche mit Microsoft eingestiegen, um sich gemeinsam um den Kauf des US-Geschäfts der chinesischen Plattform TikTok zu bemühen. Die Partnerschaft der beiden US-Konzerne werde die Sorgen der US-Regierung berücksichtigen, teilte der Handelsriese mit. Die Regierung hatte Sicherheitsbedenken geäußert und den Verkauf des TikTok-Geschäfts in den USA gefordert.

WIRBELSTURM "LAURA"

Nach dem Durchzug von Hurrikan "Laura" ist die Zahl der Todesopfer im Süden der USA auf mindestens sechs gestiegen. "Laura" war in der Nacht zum Donnerstag als Hurrikan der Stärke 4 auf der fünfstufigen Skala mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Stundenkilometern auf die US-Küste am Golf von Mexiko getroffen. Louisiana war der am schlimmsten von "Laura" heimgesuchte US-Bundesstaat - es war der stärkste Hurrikan in Louisiana seit mehr als 150 Jahren.

HP

verzeichnete im dritten Geschäftsquartal einen Erlösrückgang um 2 Prozent auf 14,3 Milliarden Dollar, belastet vor allem durch die Drucker-Sparte. Doch Experten hatten rund 1 Milliarde Dollar weniger erwartet. Der Nettogewinn belief sich auf 0,734 (Vorjahr: 1,2) Milliarden Dollar und übertraf auf bereinigter Basis ebenfalls die Prognosen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/ros

(END) Dow Jones Newswires

August 28, 2020 01:49 ET (05:49 GMT)

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