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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In den USA bleiben die Börsen wegen des Feiertages Labor Day geschlossen.

TAGESTHEMA I

Die Administration von US-Präsident Donald Trump erwägt neue Exportbeschränkungen für Chinas Chipindustrie. Laut einer Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums, das an den Überlegungen beteiligt ist, werden derzeit Gespräche darüber geführt, ob Semiconductor Manufacturing International (SMIC) auf eine entsprechende Liste des Handelsministeriums aufgenommen werden soll. Das Unternehmen müsste sich dann schwierigen Überprüfungen stellen, bevor es jegliche US-Technologie beziehen könnte. Der Vorgang ist derselbe, den die USA bereits beim chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei zur Anwendung brachten. Die seinerzeitige Entscheidung hatte Huwaei in Existenznöte gebracht.

TAGESTHEMA II

Das chinesische Exportwachstum hat sich im August beschleunigt. Die Ausfuhren stiegen um 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, nachdem sie im Juli um 7,2 Prozent zugelegt hatten. Ökonomen hatten mit 7,3 Prozent gerechnet. Die Importe fielen um 2,1 Prozent, verglichen mit einem Minus von 1,4 Prozent im Juli. Volkswirte einen Rückgang um lediglich 0,2 Prozent prognostiziert.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine wichtigen Termine angekündigt

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine wichtigen Termine angekündigt

ÜBERSICHT INDIZES

Stand   +/- % 
S&P-500-Indikation      3.406,50  -0,31% 
Nasdaq-100-Indikation  11.397,50  -1,17% 
Nikkei-225             23.094,44  -0,48% 
Hang-Seng-Index        24.679,83  -0,06% 
Kospi                   2.381,76  +0,57% 
Shanghai-Composite      3.337,49  -0,53% 
S&P/ASX 200             5.927,50  +0,03% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Wenig bewegt - Die ostasiatischen Börsen zeigen sich nach schwächeren US-Vorgaben und besser als erwartet ausgefallenen Exportdaten aus China insgesamt wenig bewegt. Nach einem Bericht über drohende Beschränkungen von Importen aus den USA bricht die Aktie von Semiconductor Manufacturing International (SMIC) in Hongkong um rund 20 Prozent ein (siehe Tagesthema). In Tokio warten die Anleger auf Schadensberichte nach dem über Japan hinweggezogenen Taifun "Haishen". In Schanghai und in Hongkong sorgten neue Export- und Importdaten aus China sorgten für einen leicht positiven Impuls. Während die Exporte höher ausfielen als von Experten im Vorfeld geschätzt, enttäuschten die Importe mit einer größeren Schrumpfung als erwartet. Andererseits dämpfen die weiter schwelenden US-chinesischen Spannungen. In Hongkong verweisen Teilnehmer daneben auf die jüngsten Proteste und Festnahmen in der chinesischen Sonderverwaltungszone als Belastungsfaktor. Hintergrund ist eine verschobene Regionalwahl. In Hongkong wird der HSI erstmals in neuer Zusammensetzung gehandelt. Für die beiden Neulinge Alibaba und Wuxi Biologics geht es um je gut 1 Prozent nach unten, Xiaomi, der dritte Neuling, gewinnen dagegen 1,2 Prozent. Ein Bericht über eine mögliche Fusion treibt in Tokio die Kurse der beiden regionalen Banken Aomori Bank und Michinoku Bank um je fast 9 Prozent.

US-NACHBÖRSE

Der Umbau des S&P-500-Index bewegte die Kurse. Weil Tesla aber wider Erwarten den Aufstieg in den viel beachteten Index nicht schafften, sackte der Kurs auf Nasdaq.com um 6,5 Prozent ab. Wedbush-Analyst Dan Ives hatte im Juli, nachdem Tesla über einen Gewinn im jüngsten Quartal berichtet hatte, von einer "beschlossenen Sache" gesprochen, was den Aufstieg in den S&P-500 betrifft. Die Nichtberücksichtigung bezeichnete er nun als "Schocker". Aufgenommen in den S&P-500-Index werden dagegen Catalent, Etsy und Teradyne. Sie legten um 1,2 bzw 5,7 bzw 1,7 Prozent zu. H&R Block, Coty und Kohl's steigen ab. H&R zeigten sich unverändert, Coty 1,6 und Kohl's 0,5 Prozent schwächer.

WALL STREET

INDEX                 zuletzt      +/- %     absolut  +/- % YTD 
DJIA                28.133,31      -0,56     -159,42      -1,42 
S&P-500              3.426,96      -0,81      -28,10       6,07 
Nasdaq-Comp.        11.313,13      -1,27     -144,97      26,09 
Nasdaq-100          11.622,13      -1,27     -149,23      33,08 
 
                                  Vortag 
Umsatz NYSE (Aktien) 959 Mio      992 Mio 
Gewinner               1.218          583 
Verlierer              1.789        2.405 
unverändert               81           93 
 

Leichter - Zunächst setzten sich die von Gewinnmitnahmen ausgelösten heftigen Kursverluste vom Vortag fort. Der Dow rutschte um weitere 2,2 Prozent ab, für die Nasdaq-Indizes ging es um weitere gut 4 Prozent nach unten. Im Verlauf riefen die starken Verluste aber Schnäppchenkäufer auf den Plan und die Indizes machtenwieder deutlich Boden gut. Am Markt gingen die Meinungen zu den jüngsten Turbulenzen auseinander. Peter Cardillo, Ökonom bei Spartan Capital Securities, zeigte sich wie viele andere Akteure eher entspannt. "Wir glauben nicht, dass der Abtaucher gestern in eine bedeutsame Korrektur führen wird". Er dürfte vielmehr von kurzer Dauer sein im Zuge einer sich möglicherweise entwickelnden Branchenrotation. Demgegenüber rechnet Mike Loewengart, Anlageexperte bei E-Trade Financial mit einigen weiteren Turbulenzen nach dem hektischen Donnerstag. Der etwas besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht für August ging weitgehend unter angesichts der ausgeprägten Neigung der Anleger Gewinne mitzunehmen. Tesla konnten sich vom Abverkauf der vergangenen Tage um 2,8 Prozent erholen auf 418,32 Dollar. Die Aktie hatte am Dienstag mit 502,49 Dollar noch ein Rekordhoch erreicht. Broadcom machten 3,1 Prozent gut nach guten Geschäftszahlen. United Airlines legten um 2,2 Prozent zu. Die Fluglinie will im kommenden Monat wieder mehr Inlands- und Auslandsflüge anbieten und setzt verstärkt auf Urlaubsreisende, weil in Teilen des Landes die Abriegelungen gelockert werden. Delta gewannen 1,8 Prozent.

US-ANLEIHEN

Laufzeit              Rendite   Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,14        1,6        0,13     -105,7 
5 Jahre                  0,30        6,0        0,24     -162,7 
7 Jahre                  0,50        7,5        0,43     -174,3 
10 Jahre                 0,72        8,0        0,64     -172,7 
30 Jahre                 1,47       10,5        1,36     -159,9 
 

Am Anleihemarkt fielen passend zu den guten Jobdaten die Kurse, die Renditen stiegen deutlich; die Zehnjahresrendite um 7 Basispunkte auf 0,71 Prozent. Das war die stärkste Tagesbewegung seit Mai.

DEVISEN

zuletzt      +/- %      00:00  Fr, 10:15h   % YTD 
EUR/USD           1,1834      -0,1%     1,1841      1,1845   +5,5% 
EUR/JPY           125,76      -0,0%     125,80      125,76   +3,2% 
EUR/GBP           0,8949      +0,2%     0,8935      0,8904   +5,7% 
GBP/USD           1,3225      -0,2%     1,3255      1,3302   -0,2% 
USD/JPY           106,27      +0,0%     106,27      106,18   -2,2% 
USD/KRW          1187,43      -0,4%    1187,43     1189,08   +2,8% 
USD/CNY           6,8306      -0,2%     6,8425      6,8392   -1,9% 
USD/CNH           6,8312      -0,1%     6,8390      6,8434   -1,9% 
USD/HKD           7,7503      -0,0%     7,7504      7,7503   -0,5% 
AUD/USD           0,7286      +0,0%     0,7285      0,7284   +4,0% 
NZD/USD           0,6705      -0,1%     0,6715      0,6711   -0,4% 
Bitcoin 
BTC/USD        10.150,76      -1,6%  10.317,51   10.391,76  +40,8% 
 

Anders als am Aktienmarkt zeigten die US-Arbeitsmarktzahlen am Devisen- und am Anleihemarkt Spuren. Der Dollar legte zunächst deutlich zu, gab die Gewinne im späteren Verlauf aber komplett wieder ab. Der Euro fiel von 1,1850 Dollar vorübergehend auf gut 1,1780 zurück, ein Niveau, auf dem er in den vergangenen beiden Wochen mehrfach wieder nach oben gedreht hatte; so auch diesmal. Zuletzt lag er wieder bei 1,1846 Dollar. Der Dollar-Index - zwischenzeitlich 0,4 Prozent fester - lag zuletzt nur noch minimal im Plus.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt  VT-Settl.      +/- %     +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex          39,26      39,77      -1,3%       -0,51  -31,6% 
Brent/ICE          42,14      42,66      -1,2%       -0,52  -31,7% 
 

Die Ölpreise, die sich zunächst etwas erholt hatten, fielen deutlich, auch belastet vom zwischenzeitlich festeren Dollar. Der Preis für die US-Sorte WTI büßte 4,4 Prozent auf 39,56 Dollar ein auf den niedrigsten Stand seit mehreren Wochen. Weiterhin belaste die Sorge um eine Verlangsamung der konjunkturellen Erholung, hieß es. Daneben habe der Rücksetzer am Aktienmarkt einige Akteure dazu bewegt, sich aus riskanten Anlagen zu verabschieden. Im asiatisch dominierten Geschäft am Montag fallen die Preise weiter. Neben Sorgen vor einer schleppenden Nachfrage drückt, dass Saudi-Arabien am Samstag die Preise für Ölexporte nach Asien und in die USA gesenkt hat.

METALLE

zuletzt     Vortag      +/- %     +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.934,88   1.934,16      +0,0%       +0,72  +27,5% 
Silber (Spot)      27,06      26,93      +0,5%       +0,13  +51,6% 
Platin (Spot)     906,00     904,53      +0,2%       +1,48   -6,1% 
Kupfer-Future       3,05       3,05      +0,2%       +0,01   +8,3% 
 

Beim Gold tat sich wenig, die Feinunze kostete im späten US-Geschäft Text 1.932 Dollar.

MELDUNGEN SEIT FREITAG 20.00 UHR

AUSTRALIEN

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September 07, 2020 01:47 ET (05:47 GMT)

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