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MÄRKTE EUROPA/Börsen legen Verschnaufpause ein

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen legen Verschnaufpause ein

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem deutlichen Plus zum Start in die Woche notieren die europäischen Aktienmärkte am Dienstag im frühen Handel knapp behauptet. Das Handelsgeschehen verläuft zunächst in ruhigen Bahnen, die Nachrichtenlage ist am Vormittag dünn. Allerdings ist zu beobachten, dass steigende Kurse schnell für Verkäufe genutzt werden. Der entscheidende Impuls für den Tag dürfte erst am frühen Nachmittag kommen, wenn die US-Anleger nach dem verlängerten Wochenende an den Kapitalmarkt zurückkehren. Der Handel in Europa "dürfte der Gnade von Kurzfrist-Bewegungen in den US-Index-Futures ausgeliefert sein, solange man auf die Rückkehr der Wall Street wartet", meint Jeffrey Halley, Asien-Experte von Oanda. Strategisch blicke man in Europa bereits auf die EZB am Donnerstag und ob Chefin Lagarde den Euro zum Dollar verbal schwächen wird. Der DAX notiert 0,2 Prozent leichter bei 13.075 Punkten, der Euro-Stoxx-50 verliert 0,3 Prozent auf 3.303 Punkte.

Brexit weiterhin ein Risiko 

Der deutsche Aktienmarkt bleibt für die Marktstrategen der Helaba anfällig für einen Rücksetzer, zumal nicht zuletzt verschiedene Risikofaktoren wie beispielsweise der Brexit existierten. Seitens der Bundesregierung hieß es, dass sich Großbritannien schnellstens bewegen müsse, um noch eine Einigung erzielen zu können In London beginnt derweil eine neue Verhandlungsrunde zwischen der EU und Großbritannien über die Beziehungen nach dem Brexit. Überschattet werden die neuen Gespräche von Plänen der britischen Regierung, durch ein nationales Gesetz Änderungen am Nordirland-Komplex im Brexit-Vertrag vorzunehmen. London spricht von "Klarstellungen", die EU fordert hingegen die Einhaltung des Austrittsabkommens. Die Nordirland-Frage gehörte zu den größten Streitpunkten zwischen den Briten und der EU.

Schrumpfkurs bei Lufthansa schlecht für Hersteller 

Keine guten Nachrichten vor allem für Airbus (minus 1 Prozent) , MTU (minus 0,1 Prozent) und andere Flugzeug-Hersteller und -zulieferer sehen Händler hinter Berichten über einen noch stärkeren Sparkurs der Lufthansa (minus 1,2 Prozent). "Wer Flugzeuge stilllegt, kauft keine neuen", kommentiert ein Händler einen Bericht im Handelsblatt. Mit Berufung auf Kreise heißt es dort, die Flotte der Lufthansa könnte um noch mehr als 100 Flugzeuge schrumpfen.

Für die Aktie von Swiss Re geht es im frühen Handel dagegen um gut 2,2 Prozent nach oben. Positiv werden die Aussagen zu der anstehenden Erneuerungsrunde gewertet. Angesichts zunehmender Risiken, hoher Schadensforderungen und niedriger Zinsen erwarte Swiss Re über alle Segmente hinweg weiter anziehende Preise. Die Analysten von Berenberg sind zudem zuversichtlich für die Erneuerungsrunde der Munich Re, die Aktie legt ebenfalls leicht zu, der Branchen-Index notiert gegen den Gesamtmarkt leicht im Plus.

Einen Kurseinbruch verzeichnet dagegen die Aktie von Europcar, die um 28 Prozent abstürzt. Der Autovermieter will angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise mit seinen Kreditgebern über eine finanzielle Neuaufstellung verhandeln. Man wolle eine an das Umsatzniveau angepasste nachhaltige Kapitalstruktur mit geringerer Verschuldung und angemessener Liquidität sicherstellen. Die Covid-19-Pandemie hatte den Autovermieter stark getroffen und ihm im zweiten Quartal einen Verlust von 181 Millionen Euro beschert.

=== 
Aktienindex                 zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50              3.303,48  -0,32   -10,59     -11,78 
Stoxx-50                   2.970,94  -0,23    -6,74     -12,70 
DAX                       13.074,84  -0,19   -25,44      -1,31 
MDAX                      27.320,50  -0,89  -246,59      -3,50 
TecDAX                     3.036,58  -1,23   -37,87       0,72 
SDAX                      12.398,76  -0,26   -31,89      -0,90 
FTSE                       5.954,00   0,28    16,60     -21,28 
CAC                        5.032,52  -0,42   -21,20     -15,82 
 
Rentenmarkt                 zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite         -0,46            0,00      -0,70 
US-Zehnjahresrendite           0,71           -0,01      -1,97 
 
DEVISEN          zuletzt      +/- %   0:00 Uhr  Mo, 17:31 Uhr   % YTD 
EUR/USD           1,1814     -0,01%     1,1815         1,1821   +5,3% 
EUR/JPY           125,54     -0,03%     125,58         125,61   +3,0% 
EUR/CHF           1,0838     +0,11%     1,0827         1,0820   -0,2% 
EUR/GBP           0,8998     +0,26%     0,8975         0,8980   +6,3% 
USD/JPY           106,26     -0,02%     106,28         106,26   -2,3% 
GBP/USD           1,3128     -0,26%     1,3163         1,3163   -0,9% 
USD/CNH           6,8324     +0,00%     6,8321         6,8328   -1,9% 
Bitcoin 
BTC/USD        10.254,01      1,010  10.151,51      10.119,51  +42,2% 
 
ROHOEL           zuletzt  VT-Settl.      +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex          38,80      39,77      -2,4%          -0,97  -32,3% 
Brent/ICE          41,91      42,01      -0,2%          -0,10  -32,0% 
 
METALLE          zuletzt     Vortag      +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.932,05   1.929,18      +0,1%          +2,88  +27,3% 
Silber (Spot)      26,99      27,03      -0,1%          -0,03  +51,2% 
Platin (Spot)     918,60     911,83      +0,7%          +6,78   -4,8% 
Kupfer-Future       3,06       3,05      +0,2%          +0,01   +8,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

September 08, 2020 03:49 ET (07:49 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
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