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adidas: Warum neue Rekordhochs nur eine Frage der Zeit sind

Die Aktie von adidas adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) gehörte in den vergangenen Jahren zu den absoluten Höhenfliegern an der Frankfurter Börse. Allein in den vergangenen zehn Jahren legte der Aktienkurs im Schnitt um 21 Prozent jährlich zu.

Verlust in der ersten Jahreshälfte

Die Chancen stehen gut, dass die Aktie schon in Kürze neue Allzeithochs markiert, auch wenn der DAX-Konzern durch die nach wie vor andauernde Corona-Pandemie kräftig zurückgeschlagen worden ist. Das zeigte sich zuletzt an den Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2020. So brach der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 8,3 Mrd. Euro ein. Unter dem Strich wurde ein Verlust von 291 Mio. Euro verzeichnet, nach einem Gewinn von 1,2 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2019.

Stützpfeiler E-Commerce

Doch inzwischen hat sich die Lage für den Sportartikelhersteller wieder deutlich aufgehellt. Laut adidas hat sich die Situation im stationären Groß- und Einzelhandel wieder normalisiert. Außerdem hat sich das E-Commerce-Geschäft in der Krise als wichtiger Stützpfeiler erwiesen. Hier konnte der Umsatz im zweiten Quartal fast verdoppelt werden.

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© 2020 marktEINBLICKE
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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