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Sektkellerei Schloss Wachenheim: Gewinneinbruch und gekürzte Dividende

In Krisenzeiten gilt es bei vielen Menschen, den Gürtel enger zu schnallen. Davon können neben den Ausgaben für Elektronikartikel oder Autos auch höherpreisige Lebensmittel und Getränke wie beispielsweise Sekt betroffen sein. Das bekam auch Sektkellerei Schloss Wachenheim (WKN: 722900 / ISIN: DE0007229007) zu spüren, einer der weltweit größten Hersteller von Sekt (u.a. Faber, Schloss Wachenheim, Feist Belmont), wie die jüngsten Geschäftszahlen gezeigt haben.

Wie das in Trier ansässige Unternehmen am Mittwoch bekanntgab, wird auf Basis vorläufiger Zahlen für das Geschäftsjahr 2019/2020 ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 19 Mio. Euro erwartet, was einen Einbruch von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Unter dem Strich wird mit einem Gewinn von rund 13 Mio. Euro gerechnet, nach einem Gewinn von 16 Mio. Euro im Geschäftsjahr zuvor.

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© 2020 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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