Anzeige
❌
Mehr »
Montag, 02.11.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
C$37-Millionen-Tiefsee-Explorer im Rennen um verteidigungskritisches Nickel
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
487 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Merkel: Deutschland hat bei Militärausgaben Nachholbedarf

DJ Merkel: Deutschland hat bei Militärausgaben Nachholbedarf

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eingeräumt, dass Deutschland Nachholbedarf bei der Höhe der Militärausgaben hat. Allerdings betonte sie auch, dass man bei aller Kritik auch Deutschlands Ausgaben für Entwicklungshilfe und Umweltschutz bedenken solle.

"Wir können wir uns nicht raushalten und sagen, wir sind nicht bereit, den Beitrag für Verteidigung zu leisten", sagte Merkel auf einer Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung zur Deutschen Einheit. "Wir können aber schon sagen, dass wir nicht glauben, dass militärische Ausgaben das einzige sind. Entwicklungsausgaben, Umweltausgaben, Engagement für Diplomatie - das ist genauso wichtig."

Für sie sei aber klar, dass man "ein gewisses Potential zur Abschreckung" brauche, ansonsten ließen sich "manche Leute auch von aggressiven Absichten nicht abbringen".

"Da hat Deutschland Nachholbedarf, das ist überhaupt keine Frage", so Merkel. Auch glaube sie, dass sich Deutschland "ein bisschen zu sehr vielleicht in Sicherheit" wiege, dass andere schon helfen würden. "Wir sind in der Nato, aber wir müssen da unseren angemessenen Beitrag leisten", sagte sie.

Deutschland steht innerhalb des Nato-Verteidigungsbündnisses unter Druck, da das Land noch weit entfernt von dem Ziel ist, 2 Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben, wie man es innerhalb des nordatlantischen Bündnisses vereinbart hat. Besonders die USA haben die deutsche Regierung dafür scharf kritisiert.

Win-win-Situation statt "Mein Land first" 

Merkel beklagte zudem die "sehr sehr gefährliche Tendenz", wonach sich Länder vom Multilateralismus verabschiedeten. Für sie sei die Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg, dass man die Dinge zusammen mache. Auch sei es für sie "offensichtlich", dass Europa zusammen agieren müsse. Dies werde allerdings leider nicht überall so gesehen und die Corona-Pandemie sei für manche ein Beschleuniger dafür, dass sie alleine vorgehen könnten.

Ohne US-Präsident Donald Trump direkt zu nennen, verwies Merkel dennoch auf seine America-Frist-Politik.

"Heute kann man da nicht mehr neutral sein, sondern man muss sagen, wofür stehe ich ein: für Gemeinsamkeit auf der Welt oder 'Mein Land first' und alles andere interessiert mich nicht", so Merkel. "Ich glaube an eine Win-win-Situation, dass alle davon profitieren können. Aber dieser Glaube ist nicht unangefochten."

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/sha

(END) Dow Jones Newswires

September 10, 2020 12:59 ET (16:59 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.