Anzeige
Mehr »
Sonntag, 15.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
486 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Konjunkturdaten stützen in China

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Konjunkturdaten stützen in China

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den Börsen in Ostasien und Australien war am Dienstag keine einheitliche Tendenz auszumachen. Während es an den chinesischen Börsen dank guter Konjunkturdaten weiter nach oben ging und auch die südkoreanische Börse abermals zulegte, lastete auf dem japanischen Aktienmarkt der stärkere Yen. Die Börse im australischen Sydney zeigte sich ebenfalls leicht im Minus.

China meldete am Dienstag ein überraschend deutliches Wachstum seiner Industrieproduktion im August. Die Umsätze im Einzelhandel stiegen im vergangenen Monat ebenfalls, und zwar erstmals in diesem Jahr. Die Wirtschaftsaktivität sei das denkbar stärkste Signal, dass es mit der chinesischen Wirtschaft stetig wieder aufwärts gehe, kommentierte Stephen Innes von Axicorp die Industriedaten. Sofern Covid-19 unter Kontrolle bleibe, könne man davon ausgehen, dass sich die Wirtschaft weiter erhole, zumal die Politik mit unterstützenden Maßnahmen die Voraussetzungen dafür schaffe.

In Schanghai stieg der Composite-Index nach den Daten um 0,5 Prozent. In Hongkong gewann der Hang-Seng-Index im späten Handel 0,4 Prozent. Dass der Markt nicht stärker zulegte, war wohl der Aufwertung des Yuan geschuldet. Erstmals seit Mai 2019 mussten für einen US-Dollar weniger als 6,80 Yuan gezahlt werden.

Das Tempo der wirtschaftlichen Erholung, der wachsende Handelsbilanzüberschuss und die hohe Zinsdifferenz zu den USA stützten die chinesische Währung, sagte Khoon Goh, Leiter der Asien-Researchabteilung von ANZ. Stützend dürften ferner auch Erwartungen wirken, dass chinesische Anleihen in den World Government Bond Index (WGBI) von FTSE Russel aufgenommen werden, fügte der Analyst hinzu.

Starker Yen belastet in Tokio 

An der Börse in Tokio sank der Nikkei-225-Index derweil um 0,4 Prozent auf 23.455 Punkte, nachdem der Yen zum Dollar aufgewertet hatte. Notierte der Dollar am Montag um die gleiche Zeit noch bei etwa 106 Yen, so waren es am Dienstag nur noch etwa 105,70 Yen. Ein fester Yen ist negativ für exportorientierte japanische Unternehmen. Zu den größten Kursverlierern gehörten Nippon Steel mit einem Minus von 4,0 Prozent und Canon, die um 2,7 Prozent fielen. East Japan Railway ermäßigten sich um 2,8 Prozent.

Ein Thema an der Tokioter Börse war auch die Wahl von Yoshihide Suga zum neuen Vorsitzenden der regierenden Liberaldemokratischen Partei Japans (LDP) am Vortag. Suga dürfte nun am Mittwoch vom japanischen Parlament zum neuen Premierminister gewählt werden. Der amtierende Regierungschef Shinzo Abe tritt aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück.

Suga hatte sich in der Vergangenheit kritisch zu den Gebühren der japanischen Telekommunikationsanbieter geäußert, was deren Aktien schon am Montag kräftig unter Druck setzte und nun erneut nachgeben lässt. KDDI und NTT Docomo fielen um 1,0 und 0,8 Prozent.

Gesenktes Playstation-Produktionsziel drückt Sony-Aktie 

Für Sony ging es in Tokio um 2,4 Prozent nach unten. Ursächlich für den Kursverlust war ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach hat Sony das Produktionsziel für die Playstation 5 wegen Problemen mit den Chips um etwa 20 Prozent gesenkt.

Derweil baute die südkoreanische Börse ihre Gewinne vom Vortag aus. Der Leitindex Kospi rückte um 0,6 Prozent vor. Hier hätten die überzeugenden chinesischen Wirtschaftsdaten gestützt, hieß es aus dem Handel. Daneben wachse die Zuversicht, dass sich die Ertragslage der heimischen Technologie-Unternehmen wieder verbessern werde.

Indexschwergewicht Samsung Electronics legte um 1,0 Prozent zu. SK Hynix verbesserten sich um 2,4 Prozent. Gefragt waren auch Aktien des Automobilzulieferers Mando, die um 2 Prozent stiegen. Die Aktienkurse der Fluggesellschaften Korean Air Lines und Jeju verbesserten sich um 2,7 und 5,3 Prozent. Die Internet-Titel Naver und Kakao gingen 3,0 und 2,0 Prozent höher aus der Sitzung.

Knapp behauptet beendete die Börse in Sydney den Handel, nachdem die australische Notenbank das Protokoll ihrer jüngsten Zinssitzung veröffentlicht hatte. Dieses enthielt keine Überraschungen. Die Reserve Bank of Australia verwies darin erneut auf die unsicheren Aussichten der heimischen Wirtschaft und signalisierte Bereitschaft zu weiteren Stimuli, sollten diese notwendig werden. Gleichzeitig hob sie aber die starken Bilanzen des öffentlichen Sektors hervor, was als Hinweis auf die geringe Dringlichkeit unterstützender Maßnahmen interpretiert wird. Unter den Einzelwerten in Sydney gewannen BHP 0,7 Prozent, nachdem Goldman Sachs die Aktie auf "Buy" hochgestuft hatte.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %      % YTD          Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    5.894,80     -0,08%    -11,81%         08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     23.454,89     -0,44%     -0,41%         08:00 
Kospi (Seoul)           2.443,58     +0,64%    +11,19%         08:00 
Schanghai-Comp.         3.295,68     +0,51%     +8,05%         09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     24.730,85     +0,37%    -12,57%         10:00 
Taiex (Taiwan)         12.843,93     +0,45%     +7,06%         07:30 
Straits-Times (Sing.)   2.492,59     +0,40%    -22,97%         11:00 
KLCI (Malaysia)         1.521,06     +0,64%     -4,87%         11:00 
BSE (Mumbai)           38.813,50     +0,15%     -6,03%         12:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %      00:00  Mo, 9:30 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1884      +0,1%     1,1867        1,1857   +6,0% 
EUR/JPY                   125,61      +0,1%     125,46        125,63   +3,0% 
EUR/GBP                   0,9244      +0,1%     0,9237        0,9235   +9,2% 
GBP/USD                   1,2857      +0,1%     1,2848        1,2837   -3,0% 
USD/JPY                   105,69      -0,0%     105,71        105,97   -2,8% 
USD/KRW                  1180,38      -0,1%    1181,82       1183,24   +2,2% 
USD/CNY                   6,7854      -0,4%     6,8105        6,8304   -2,6% 
USD/CNH                   6,7832      -0,4%     6,8084        6,8286   -2,6% 
USD/HKD                   7,7501      -0,0%     7,7502        7,7502   -0,5% 
AUD/USD                   0,7320      +0,4%     0,7291        0,7283   +4,5% 
NZD/USD                   0,6718      +0,3%     0,6701        0,6692   -0,2% 
Bitcoin 
BTC/USD                10.715,51      -0,0%  10.718,26     10.373,51  +48,6% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.      +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  37,20      37,26      -0,2%         -0,06  -35,1% 
Brent/ICE                  39,55      39,61      -0,2%         -0,06  -35,9% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag      +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.963,43   1.956,78      +0,3%         +6,66  +29,4% 
Silber (Spot)              27,32      27,18      +0,5%         +0,14  +53,0% 
Platin (Spot)             965,45     959,00      +0,7%         +6,45   +0,1% 
Kupfer-Future               3,08       3,07      +0,5%         +0,01   +9,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

(END) Dow Jones Newswires

September 15, 2020 03:42 ET (07:42 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.