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Märkte um 12: DAX-Rallye lässt weiter auf sich warten - Möglicher Einstieg von VW bei Sixt

Trotz des am Mittwoch verkündeten Plans der US-Notenbank Fed, solange an der expansiven Geldpolitik festzuhalten, wie es für die Erreichung der Ziele notwendig ist, kam bei Anlegern am Donnerstagmittag keine Kauflaune auf. Der DAX setzt zeitweise um 0,8 Prozent zurück und notiert damit im Bereich der 13.200er-Marke.

Solange sich der DAX über 13.000 Punkten hält, bleibt die Lage charttechnisch äußerst aussichtsreich. Gut möglich ist deshalb, dass hier schon in Kürze neue Allzeithochs markiert werden.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX-0,8%13.152
MDAX-0,5%27.549
TecDAX-0,7%3.095
SDAX+0,0%12.523
Euro Stoxx 50-1,0%3.307

Am Donnerstagmittag standen im DAX fünf Gewinnern 25 Verlierer gegenüber. Der mit Abstand stärkste Gewinner war die Delivery-Hero-Aktie (WKN: A2E4K4 / ISIN: DE000A2E4K43). Für den Kurs geht es zeitweise um über zwei Prozent nach oben. Der Betreiber von Online-Essens-Lieferplattformen bleibt weiter auf Wachstumskurs und will das Geschäft in Lateinamerika kräftig ausbauen. Dazu sollen die entsprechenden Geschäfte des spanischen On-Demand-Kurierdienstes Glovo in der Region übernommen werden.

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© 2020 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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