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Grenke: Alles nur heiße Luft oder neuer Börsen-Skandal?

Die Aktie von Grenke (WKN: A161N3 / ISIN: DE000A161N30) wurde in den vergangenen Tagen in die Tiefe gerissen. Zwischen Dienstag und Donnerstag ging es für die Notierungen um zeitweise bis zu 56 Prozent nach unten.

Grund für den Kurssturz war ein Bericht des selbsternannten Research-Anbieters Viceroy Research, in welchem dem Finanzdienstleister unter anderem Bilanzfälschung, Geldwäsche und Krypto-Betrug vorgeworfen wurde. Herausgeber des Börsendienstes ist der berüchtigte Wirecard-Jäger und Short-Seller Fraser Perring.

Stellungnahme von Grenke am Freitagnachmittag

Ob an den Anschuldigungen etwas dran ist oder ob diese nur in den Raum gesetzt worden sind, um sich selbst zu bereichern (Perring ist selbst bei Grenke short gegangen), bleibt weiterhin vollkommen unklar. Am Donnerstagabend hatte Gründer und Großaktionär Wolfgang Grenke das von dem Short-Seller kritisierte Franchise-System des Leasing-Konzerns verteidigt. Am Freitagnachmittag wollen sich Vorstand und Aufsichtsrat in einem Analysten- und Investoren-Call ausführlich zu den Vorwürfen von Viceroy Research äußern.

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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