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Finanzkonzerne haben's schwer…

Massive Vorwürfe

Grenke (WKN: A161N3 / ISIN: DE000A161N30) galt lange Zeit als spießiger Leasinganbieter für den Mittelstand. Über die Jahre ist das Unternehmen stark gewachsen, hat Zukäufe im Ausland getätigt und ist inzwischen im MDAX beheimatet. Die Ähnlichkeiten mit Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) liegen auf der Hand. Bleibt die Frage, was an dem Bericht von Viceroy Research wirklich Wahrheit und was Dichtung ist. Aussagen von Grenke brauchten fast einen Tag und liefen auf ein Dementi hinaus - aber ob das reicht? Grenke will noch mehr Aufklärung leisten. Wir werden sehen, wie diese ausschaut. Undurchsichtige Unternehmensstrukturen sind jedenfalls nicht unbedingt eine deutsche Spezialität. Und nicht alles was dubios aussieht, ist es am Ende auch. Dennoch sollte man vorsichtig sein. Der hinter Viceroy stehende Fraser Perring war bereits bei Wirecard und Steinhoff (WKN: A14XB9 / ISIN: NL0011375XXX) aktiv - in beiden Fällen war am Ende tatsächlich etwas faul. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Drama weiter entwickelt.

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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