Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
666 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Steuereinnahmen gehen im August wieder stärker zurück

DJ Steuereinnahmen gehen im August wieder stärker zurück

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die deutschen Steuereinnahmen sind auch im August angesichts der Corona-Pandemie gesunken, wie im Juli allerdings erneut in deutlich geringerem Ausmaß als in den Monaten zuvor. Im August nahmen sie ohne reine Gemeindesteuern gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,3 Prozent ab und damit stärker als im Vormonat, wie das Bundesfinanzministerium in seinem Monatsbericht mitteilte. Im Juli waren sie nur noch um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken, im Juni dagegen um 19,0 Prozent, im Mai um 19,9 Prozent und im April um 25,3 Prozent.

Der Bund verbuchte im August 14,1 Prozent weniger an Steuereinnahmen und erreichte ein Aufkommen von 20,1 Milliarden Euro. Die Länder nahmen mit 26,5 Milliarden Euro dagegen um 14,1 Prozent mehr an Steuern ein. "Wesentliche Gründe sind die geänderte Umsatzsteuerverteilung zugunsten von Ländern und Gemeinden sowie der Zufluss von zusätzlichen Regionalisierungsmitteln an die Länder", erklärte das Finanzministerium. Insgesamt belief sich das Steueraufkommen im August auf rund 51,4 Milliarden Euro.

"Die konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Krise belasteten weiterhin das Steueraufkommen", hob das Ministerium hervor. So habe sich ein 6,6-prozentiger Rückgang im Aufkommen der Lohnsteuern gezeigt. Daneben hätten sich auch die steuerlichen Maßnahmen zur Abfederung der Auswirkungen des Coronavirus erheblich ausgewirkt. Mit der Änderung des Finanzausgleichsgesetzes verringere sich der Anteil des Bundes an der Umsatzsteuer beträchtlich zugunsten von Ländern und Gemeinden. Im August sanken die Einnahmen des Bundes aus den Umsatzsteuern um 13,8 Prozent. Im Gegenzug erhöhte sich der Länderanteil an den Umsatzsteuern um 17,8 Prozent.

Bis August knapp 12 Prozent Minus beim Bund 

In den ersten acht Monaten des Jahres 2020 nahmen die Steuereinnahmen insgesamt um 7,3 Prozent auf 432,5 Milliarden Euro ab. Der Bund verbuchte ein Minus von 11,9 Prozent, und die Länder verzeichneten einen Rückgang um 2,9 Prozent.

Für die weitere Konjunkturentwicklung erklärte das Finanzministerium, nach einem kräftigen Einbruch des Bruttoinlandsproduktes im zweiten Quartal "deutet sich für das zweite Halbjahr eine zunehmende Erholung der wirtschaftlichen Aktivität an". So konnten die Industrieproduktion und die Warenexporte im Juli das dritte Mal in Folge zulegen, und auch die Stimmungsindikatoren wie das Ifo-Geschäftsklima hellten sich am aktuellen Rand weiter auf, so die Ökonomen des Ministeriums. Zudem seien wichtige binnenwirtschaftliche Impulse aus dem Konjunkturprogramm der Regierung zu erwarten.

"Auch die coronabedingte Belastung für den Arbeitsmarkt wird allmählich geringer", hoben die Konjunkturexperten weiter hervor. So sei die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit im August erneut leicht zurückgegangen. "Jedoch wird der gesamtwirtschaftliche Aufholprozess angesichts des weltweiten Pandemieverlaufs nur langsam voranschreiten", warnten sie. Abwärtsrisiken für die wirtschaftliche Entwicklung blieben zudem bestehen.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/apo

(END) Dow Jones Newswires

September 21, 2020 18:00 ET (22:00 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.