Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
467 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Börsen kommen mit Gewinnmitnahmen etwas zurück

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen kommen mit Gewinnmitnahmen etwas zurück

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte kommen bis Mittwochnachmittag etwas von den Tageshochs zurück. Damit setzen leichte Gewinnmitnahmen ein. Händler sprechen von einer Erholung nach den teils massiven Verlusten zu Beginn der Woche. Stützend wirken Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe in der Eurozone, die teilweise deutlich über den Prognosen ausgefallen und weiter auf Wachstum deuten. "Die Wirtschaft und die Industrie stehen derzeit auf sehr guten Füßen", heißt es im Handel.

Dagegen hat der Servicesektor die Prognosen verfehlt und ist unter die Expansionsschwelle gefallen. Die Commerzbank betrachtet dies als Anzeichen dafür, dass die zweite Corona-Infektionswelle in vielen Euro-Ländern die Erholung in diesem Wirtschaftsbereich bremst. "Der Dienstleistungsbereich leidet voll unter den steigenden Covid-19-Zahlen", heißt es dazu im Handel. Überraschend komme das angesichts der jüngsten Fallzahlen nicht.

Belastungsfaktoren bleiben hoch 

In den Hintergrund tritt derweil das deutsche Konsumklima. Nach einem deutlichen Dämpfer im Vormonat zeigt sich der Oktoberwert nahezu unverändert. Hier war eine deutliche Verbesserung erwartet worden.

Der DAX legt um 1,2 Prozent auf 12.748 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 notiert 1,3 Prozent höher bei 3.204 Zählern. Trotz der guten Laune gibt es auch warnende Stimmen: Die Belastungsfaktoren bleiben hoch", so ein Marktteilnehmer, der auf neue Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie, die stockenden Brexit-Verhandlungen, die Unsicherheit vor den US-Präsidentschaftswahlen und die immer schärferen Töne im Streit zwischen den USA und China verweist.

Der Reise- und Autosektor führt mit Aufschlägen von 2,8 bzw 2,6 Prozent die Erholung an Europas Börsen an. Im Handel ist von einer reinen technischen Erholung nach den jüngsten Abgaben die Rede. Das fundamentale Umfeld insbesondere für den Reisesektor bleibe schwierig: Lufthansa gewinnen 4,1 Prozent und Tui 2,1 Prozent.

Nike stützt Adidas und Puma 

Nach sehr guten Nike-Zahlen geht es für Adidas um 5,3 Prozent nach oben, Puma handeln 4 Prozent höher. Nike springen in den USA um mehr als Prozent nach oben, nachdem der Gewinn entgegen den Prognosen im abgelaufenen Geschäftsquartal zulegte. Den Umsatz konnte Nike nahezu halten, erwartet worden war hier ein deutliches Minus. Außerdem erhöhten sich die Internetbestellungen um 82 Prozent und damit noch stärker als im Quartal zuvor, obwohl nahezu alle Läden wieder offen waren.

Für Osram geht es um 14,6 Prozent auf 49,75 Euro nach oben. Osram hat sich mit seinem Mehrheitsaktionär AMS auf einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geeinigt. AMS bietet den ausstehenden Aktionären ein Abfindungsangebot von 44,65 Euro je Aktie. "Ein Grund ist sicherlich die Garantie-Dividende", sagt ein Händler mit Blick auf den über dem gebotenen Preis liegenden Kurs. Sie liefert bei netto 2,24 Euro jährlich eine hohe Dividendenrendite gemessen am Zinsumfeld.

Extrem positiv sind die Analysten der Commerzbank für Osram: Sie haben ihr Votum auf "Kaufen" erhöht und das Kursziel auf 80 Euro verdoppelt und verweisen ebenfalls auf die sehr attraktiven Konditionen des Vertrags. AMS gewinnen unterdessen 3,6 Prozent.

BBVA mit gutem Mexiko-Geschäft 

BBVA erholen sich um 4,7 Prozent. Dank eines guten Mexiko-Geschäfts hat die Bank den Ausblick erhöht. Am Dienstag war die Aktie noch auf ein Langzeittief gefallen. Neben der allgemeinen Bankenschwäche hatte die Entwicklung um die Türkei den Kurs belastet. BBVA ist an der Garanti-Bank beteiligt, die - wie ein Händler sagt - vor allem das Exportgeschäft der Türkei abwickelt. Zudem war die BBVA-Aktie am vergangenen Freitag aus dem Euro-Stoxx-50 geflogen. Der Kurs des spanischen Konkurrenten Santander liegt 2,1 Prozent im Plus, der Stoxx-Bankenindex 1,7 Prozent.

Enttäuschend verläuft das Börsendebüt des Wohnmobilherstellers Knaus Tabbert. Die Aktien wurden nach Reduzierung des Angebotsvolumens am unteren Ende der Spanne von 58 bis 74 Euro mit 58 Euro platziert und handeln aktuell mit 57,20 sogar knapp unter diesem Niveau. Das Risiko bei dem Börsenneuling dürfte gleichwohl nach Meinung eines Marktteilnehmers begrenzt sein, denn zu 58 Euro habe es große Aufträge gegeben: "Das spricht für feste Hände", so der Experte.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %     absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.199,84       1,13       35,71     -14,56 
Stoxx-50                2.929,05       0,99       28,74     -13,93 
DAX                    12.732,65       1,10      138,26      -3,90 
MDAX                   26.865,79       1,00      265,95      -5,11 
TecDAX                  3.042,27       0,48       14,59       0,91 
SDAX                   12.165,89       0,91      110,08      -2,77 
FTSE                    5.929,58       1,72      100,12     -22,71 
CAC                     4.832,91       1,26       60,07     -19,16 
 
Rentenmarkt              zuletzt                absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,51                  -0,01      -0,75 
US-Zehnjahresrendite        0,68                   0,00      -2,00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %    Mi, 8:59  Di, 18:00   % YTD 
EUR/USD                   1,1692     -0,13%      1,1693     1,1702   +4,3% 
EUR/JPY                   122,92     +0,06%      122,89     122,94   +0,8% 
EUR/CHF                   1,0777     +0,06%      1,0768     1,0766   -0,7% 
EUR/GBP                   0,9173     -0,20%      0,9206     0,9197   +8,4% 
USD/JPY                   105,13     +0,17%      105,10     105,06   -3,4% 
GBP/USD                   1,2746     +0,09%      1,2702     1,2723   -3,8% 
USD/CNH (Offshore)        6,8058     +0,35%      6,7929     6,7843   -2,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                10.523,26     -0,21%   10.427,26  10.455,76  +46,0% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.       +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  39,94      39,80       +0,4%       0,14  -29,7% 
Brent/ICE                  41,97      41,72       +0,6%       0,25  -31,9% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag       +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.882,09   1.900,20       -1,0%     -18,11  +24,0% 
Silber (Spot)              23,45      24,43       -4,0%      -0,97  +31,4% 
Platin (Spot)             857,80     870,93       -1,5%     -13,13  -11,1% 
Kupfer-Future               3,02       3,06       -1,5%      -0,05   +6,8% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/err

(END) Dow Jones Newswires

September 23, 2020 09:52 ET (13:52 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.