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Starke Quartalszahlen bei Nemetschek und RIB Software: So geht es für die Aktien jetzt weiter

Im Technologiebereich an der Frankfurter Börse standen am Freitagvormittag unter anderem Nemetschek (WKN: 645290 / ISIN: DE0006452907) und RIB Software (WKN: A0Z2XN / ISIN: DE000A0Z2XXX) im Fokus. Beide Software-Unternehmen aus dem Bau-Sektor konnten starke Geschäftszahlen zum zweiten Quartal vermelden.

Gewinn vervielfacht

Im zweiten Quartal konnte RIB Software die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45 Prozent auf 67 Mio. Euro steigern. Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde ein beeindruckendes Plus von 256 Prozent erzielt (31 Mio. Euro). Der Nettogewinn des Unternehmens, das unter anderem Software für den Straßenbau und die Immobilienwirtschaft entwickelt, hat sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 sogar verfünfundzwanzigfacht (18 Mio. Euro).

Übernahme durch Schneider

RIB Software erklärte, dass wegen der Unsicherheiten wegen Covid-19 die Aktivitäten im Bereich Übernahmen und Fusionen eingeschränkt und die Kosten weiter reduziert worden sind. Außerdem gab das Software-Unternehmen bekannt, dass die Milliardenübernahme durch den französischen Elektrotechnikkonzern Schneider im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots erfolgreich abgeschlossen wurde. Alle Abschlussbedingungen zur Übernahme aller ausstehenden Aktien von RIB Software wurden zwischenzeitlich erfüllt und Schneider hält rund 88 Prozent der Anteile. Im Streubesitz befinden sich nunmehr knapp 4 Prozent.

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