Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 28.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die vielleicht JETZT spannendste Warren Buffett-Chance im Uran-Sektor!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
622 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Erholung geht weiter - US-Wahlkampf im Fokus

DJ MÄRKTE USA/Erholung geht weiter - US-Wahlkampf im Fokus

NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street setzt auch zu Beginn der neuen Handelswoche ihre Erholung fort. Marktteilnehmer schreiben die positive Tendenz vor allem Gelegenheitskäufen zu, nachdem der September den Börsen unter dem Strich bislang Verluste gebracht hat. Am Mittag (Ortszeit) steigt der Dow-Jones-Index um 1,8 Prozent auf 27.660 Punkte. Der S&P-500 verbessert sich um 1,5 Prozent und der Nasdaq-Composite verzeichnet einen Aufschlag von 1,3 Prozent.

Zentrale Themen an der Wall Street sind nach wie vor die anstehende Präsidentschaftswahl, die steigende Zahl an Corona-Infektionen, die holprige Erholung der Wirtschaft und die Spannungen zwischen Washington und Peking.

Marktteilnehmer positionierten sich für eine längere Phase erhöhter Volatilität, heißt es aus dem Handel. Diese könnte möglicherweise über den Wahltag in den USA hinaus andauern. Denn es gebe Befürchtungen, dass bis in den Dezember hinein kein eindeutiges Wahlergebnis feststehen werde. US-Präsident Donald Trump hat die Märkte mit der mehrfach wiederholten, aber nicht durch Beweise untermauerten Behauptung verunsichert, die Briefwahl werde zu Wahlbetrug in großem Stil zugunsten der Demokraten führen. Beobachter verweisen zudem auf Äußerungen des Präsidenten, die nahelegten, dass er im Fall seiner Niederlage einer friedlichen Machtübergabe nicht zustimmen werde. Im Blick steht nun die erste TV-Debatte zwischen US-Präsident Donald Trump und Herausforderer Joe Biden am Dienstag.

Kauf von Arcelor-Tochter befeuert Cleveland-Cliffs 

Wichtige Konjunkturdaten standen am Montag nicht zur Veröffentlichung an. Auch die nächste Bilanzsaison lässt noch etwas auf sich warten. Dafür gibt es eine Übernahme in der Stahlbranche: Cleveland-Cliffs kauft für etwa 1,4 Milliarden Dollar das US-Stahlgeschäft von Arcelor-Mittal. Die Aktien von Cleveland-Cliffs steigen um 10,3 Prozent.

Immer für kräftige Kursbewegungen gut sind Nachrichten zu Impfstoffen gegen das Coronavirus. Der Kurs von Inovio Pharmaceuticals bricht um 28,4 Prozent ein, nachdem eine Phase-2/3-Studie zum Covid-19-Impfstoffkandidaten des Unternehmens auf Geheiß der US-Gesundheitsbehörde FDA unterbrochen werden musste. Inovio versicherte, dass die Unterbrechung nicht die Folge eines Zwischenfalls gewesen sei, sondern die FDA lediglich einige zusätzliche Fragen gestellt habe, die das Unternehmen noch im Oktober beantworten wolle. Danach muss die Behörde innerhalb von 30 Tagen über den Fortgang der Studie entscheiden. Seit Jahresbeginn hat der Kurs von Inovio über 400 Prozent zugelegt, so dass die jüngste Nachricht eine willkommene Begründung für Gewinnmitnahmen liefern dürfte.

Aktien des Eierproduzenten Cal-Maine Foods steigen derweil um 2,1 Prozent. Der Verlust im ersten Geschäftsquartal (per 29. August) war geringer als befürchtet, der Umsatz lag über den Erwartungen.

Für Carmax geht es um 2,1 Prozent nach oben, nachdem das Unternehmen die Wiederaufnahme seines Aktienrückkaufprogramms angekündigt hat. Das Programm war im Frühjahr wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt worden.

Wiedererwachte Risikofreude dämpft Interesse an "sicheren Häfen" 

Mit der gestiegenen Risikofreude der Anleger kommt der Dollar etwas zurück. Der Dollar-Index fällt um 0,3 Prozent. Der Euro fällt mit Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde leicht zurück. Die Gemeinschaftswährung notiert aktuell bei 1,1659 Dollar, nach rund 1,1670 Dollar vor den Aussagen. Die EZB werde auf Basis von Konjunkturdaten der nächsten Wochen über den weiteren Gang der Geldpolitik entscheiden. Viele Ökonomen rechnen damit, dass die EZB ihre Geldpolitik gegen Jahresende wegen des unbefriedigenden längerfristigen Inflationsausblicks weiter lockern wird. Lagarde gab hierzu keine Hinweise. Andere EZB-Ratsmitglieder hatten in der vergangenen Woche mehr oder weniger deutlich derartige Maßnahmen gefordert. Zudem wiederholte Lagarde, weiterhin die Entwicklungen des Euro genau zu beobachten.

Auch am Anleihemarkt macht sich bemerkbar, dass "sichere Häfen" aktuell nicht gesucht sind. Die Zehnjahresrendite klettert leicht um 0,8 Basispunkte auf 0,66 Prozent.

Der Goldpreis stabilisiert sich nach dem Rücksetzer der vergangenen Woche. Die Feinunze steigt um 0,5 Prozent auf 1.871 Dollar.

Am Ölmarkt wägen die Akteure positive und negative Faktoren ab, entsprechend hoch ist auch die Volatilität. Einerseits stützen die positive Stimmung an den Aktienmärkten und die Möglichkeit eines Streiks in der norwegischen Ölindustrie. Auf der anderen Seite bremst aber das Überangebot die Preise, das sich vergrößern könnte, wenn demnächst wieder verstärkt libysches Öl auf den Markt kommt. Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI steigt um 0,5 Prozent auf 40,45 Dollar. Brent steigt um 0,8 Prozent auf 42,25 Dollar.

=== 
INDEX           zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
DJIA          27.659,62   1,79   485,66      -3,08 
S&P-500        3.348,78   1,53    50,32       3,65 
Nasdaq-Comp.  11.049,47   1,25   135,91      23,15 
Nasdaq-100    11.282,43   1,18   131,29      29,19 
 
US-Anleihen 
Laufzeit     Rendite  Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre         0,13      -0,4        0,13     -107,3 
5 Jahre         0,27       0,3        0,27     -165,4 
7 Jahre         0,46       0,5        0,45     -179,2 
10 Jahre        0,66       0,8        0,66     -178,0 
30 Jahre        1,42       1,3        1,40     -165,2 
 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %   Mo, 9:55  Fr, 19:17 Uhr   % YTD 
EUR/USD                1,1659     +0,28%     1,1629         1,1622   +4,0% 
EUR/JPY                123,04     +0,17%     122,54         122,76   +0,9% 
EUR/CHF                1,0786     -0,12%     1,0801         1,0799   -0,6% 
EUR/GBP                0,9065     -0,50%     0,9089         0,9145   +7,1% 
USD/JPY                105,54     -0,11%     105,37         105,63   -3,0% 
GBP/USD                1,2862     +0,79%     1,2795         1,2709   -2,9% 
USD/CNH (Offshore)     6,8157     -0,22%     6,8304         6,8328   -2,2% 
Bitcoin 
BTC/USD             10.893,26     +1,63%  10.868,88      10.660,51  +51,1% 
 
ROHÖL                 zuletzt  VT-Settl.      +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               40,45      40,25      +0,5%           0,20  -28,9% 
Brent/ICE               42,25      41,92      +0,8%           0,33  -31,5% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag      +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.871,28   1.861,77      +0,5%          +9,52  +23,3% 
Silber (Spot)           23,31      22,90      +1,8%          +0,41  +30,6% 
Platin (Spot)          880,70     853,05      +3,2%         +27,65   -8,7% 
Kupfer-Future            2,98       2,97      +0,4%          +0,01   +5,6% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/kla

(END) Dow Jones Newswires

September 28, 2020 12:13 ET (16:13 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.