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MÄRKTE USA/Trumps Corona-Infektion belastet die Wall Street

DJ MÄRKTE USA/Trumps Corona-Infektion belastet die Wall Street

NEW YORK (Dow Jones)--Die Coronavirus-Infektion von US-Präsident Donald Trump hat an der Wall Street zum Wochenausklang für Abgaben gesorgt. Allerdings konnten sich die Indizes von stärkeren Verlusten zur Eröffnung wieder erholen. Die Investoren befürchten, dass die für den 3. November angesetzte US-Präsidentschaftswahl verschoben werden muss und sich die Phase der politischen Unsicherheit damit verlängert. Auslöser für die Erholung waren Aussagen von Nancy Pelosi, Vorsitzende des Repräsentantenhauses, dass die Gespräche über ein neues US-Hilfspaket fortgeführt werden sollen - trotz der weiterhin unterschiedlichen Standpunkte zwischen Republikanern und Demokraten.

Trump hat nach Angaben seines Stabschefs "leichte Symptome". Der Präsident sei jedoch "guter Dinge", ergänzte er. Entwarnung dagegen bei Joe Biden: Der Präsidentschaftskandidat der Demokraten wurde negativ auf das Coronavirus getestet, wie in einer von seinem Wahlkampfteam veröffentlichten Stellungnahme seines Arztes mitgeteilt wurde. Derweil steigt die Zahl der Neuinfektionen in den USA weiter rasant an - es wurden bereits den dritten Tag in Folge 40.000 Neuninfizierte gezählt.

Der Dow-Jones-Index verlor 0,5 Prozent auf 27.683 Punkte, nachdem er im Tagestief schon bis auf 27.383 Punkte abgerutscht war. Der S&P-500 reduzierte sich um 1,0 Prozent auf 3.348 Punkte, der Nasdaq-Composite fiel um 2,2 Prozent auf 11.075 Punkte. Dabei standen 1.914 (Donnerstag: 2.079) Kursgewinnern 1.110 (958) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 81 (73) Titel.

US-Arbeitsmarktbericht mit Licht und Schatten 

Die Corona-Infektion des US-Präsidenten drängte sogar den normalerweise stark beachteten Arbeitsmarktbericht in den Hintergrund, der enttäuschend ausfiel. Die Daten bestätigten die bislang nur langsame Erholung von dem Einbruch im Frühjahr. Im September entstanden außerhalb der Landwirtschaft 661.000 Stellen. Volkswirte hatten 800.000 prognostiziert. Allerdings sank die Arbeitslosenquote überraschend deutlich.

Der Arbeitsmarktbericht des privaten Dienstleisters ADP vom Mittwoch und die am Donnerstag veröffentlichte Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren besser als erwartet ausgefallen, was mit Blick auf die Daten am Freitag leicht optimistisch gestimmt hatte.

Der Auftragseingang der US-Industrie hat sich im August um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat erhöht. Volkswirte hatten dagegen mit einem etwas kräftigeren Anstieg um 0,8 Prozent gerechnet. Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September dagegen aufgehellt. Der an der Universität Michigan berechnete Index stieg auf 80,4 von 74,1 im Vormonat. Ökonomen hatten einen Stand von 79,0 erwartet.

Verunsicherung stützt US-Anleihen nur kurzzeitig 

Der "sichere Hafen" der US-Anleihen profitierte nur kurzzeitig von der erhöhten Unsicherheit. Im Verlauf gaben die Notierungen ihre Gewinne wieder vollständig ab - im Einklang mit der leichten Erholung an den Aktienmärkten. Dazu kamen die Aussagen von Nancy Pelosi, dass die Gespräche über ein neues US-Hilfspaket fortgeführt werden sollen. Die Zehnjahresrendite legte um 1,4 Basispunkte auf 0,69 Prozent zu.

Der als Fluchtwährung in Krisenzeiten beliebte US-Dollar zeigte sich volatil, legte letztlich aber leicht zu. Der Dollar-Index stieg um 0,1 Prozent. Der Euro fiel dagegen etwas zurück und war im Verlauf sogar unter die Marke von 1,17 Dollar gefallen. Im späten US-Handel notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1711 Dollar.

Beim Gold verhinderte der feste Dollar einen Preisanstieg. Die Feinunze ermäßigte sich um 0,2 Prozent auf 1.902 Dollar. Auf Wochensicht legte der Goldpreis allerdings um über 2 Prozent zu.

Erneut heftige Verluste verzeichneten die Ölpreise und schlossen die zweite Woche in Folge mit einem Minus. Neben der negativen Tendenz der Börsen und der Dollar-Stärke belastete hier das Überangebot an Öl in Verbindung mit den weiter bestehenden Konjunktursorgen. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 4,5 Prozent auf 36,98 Dollar. Brent verbilligte sich um 4,3 Prozent auf 39,19 Dollar.

Optimistischer Ausblick beflügelt Nu Skin 

Unter den Einzelwerten legten Nu Skin um 9,6 Prozent zu. Der Anbieter von Hautpflegeprodukten hat seine Umsatzprognose für das dritte Quartal angehoben.

Pool Corp profitierten nicht von der Aufnahme der Aktien in den S&P-500, wo sie am 7. Oktober den Platz von E*Trade einnehmen werden. E*Trade wird von Morgan Stanley übernommen. Pool Corp fielen um 1,7 Prozent.

Damit ging Tesla erneut leer aus, nachdem die Aktie des Elektroautobauers bei der jüngsten Aktualisierung der S&P-500-Zusammensetzung im September für viele Marktteilnehmer überraschend bereits leer ausgegangen und der Kurs darauf stärker unter Druck geraten war. Zusätzliche Verkaufsargumente lieferten die Produktionszahlen aus dem dritten Quartal, die das Unternehmen am Freitag veröffentlicht hat. Zwar hat Tesla im Quartal 44 Prozent mehr Fahrzeuge hergestellt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, das dürfte aber nicht reichen, um das Jahresziel zu erreichen, meinten Beobachter. Tesla gaben um 7,4 Prozent nach.

Walmart sanken um 1,8 Prozent. Die Nachricht, dass der Einzelhandelskonzern seine Mehrheitsbeteiligung an der britischen Supermarktkette Asda für 6,8 Milliarden Pfund (umgerechnet 8,8 Milliarden Dollar) an eine private Investmentgruppe verkauft, stützte nicht. Ursprünglich hatte Walmart Asda für 7,3 Milliarden Pfund an den britischen Wettbewerber J. Sainsbury verkaufen wollen, doch wurde diese Transaktion im vergangenen Jahr von der britischen Wettbewerbsbehörde untersagt.

=== 
INDEX           zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
DJIA          27.682,81  -0,48  -134,09      -3,00 
S&P-500        3.348,44  -0,96   -32,36       3,64 
Nasdaq-Comp.  11.075,02  -2,22  -251,49      23,43 
Nasdaq-100    11.255,69  -2,83  -327,51      28,89 
 
US-Anleihen 
Laufzeit              Rendite   Bp zu VT  Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,12       -0,8        0,13         -108,1 
5 Jahre                  0,28        0,3        0,27         -164,7 
7 Jahre                  0,47        1,0        0,46         -177,6 
10 Jahre                 0,69        1,4        0,68         -175,5 
30 Jahre                 1,48        1,6        1,46         -159,2 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %    Fr, 8:23  Do, 17:30 Uhr   % YTD 
EUR/USD                1,1711     -0,29%      1,1726         1,1749   +4,4% 
EUR/JPY                123,42     -0,45%      123,20         123,96   +1,2% 
EUR/CHF                1,0783     -0,07%      1,0777         1,0803   -0,7% 
EUR/GBP                0,9053     -0,68%      0,9112         0,9075   +7,0% 
USD/JPY                105,39     -0,16%      105,07         105,51   -3,1% 
GBP/USD                1,2934     +0,40%      1,2868         1,2946   -2,4% 
USD/CNH (Offshore)     6,7555     +0,08%      6,7729         6,7356   -3,0% 
Bitcoin 
BTC/USD             10.511,76     -0,72%   10.463,26      10.825,01  +45,8% 
 
ROHÖL                 zuletzt  VT-Settl.       +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               36,98      38,72       -4,5%          -1,74  -35,0% 
Brent/ICE               39,19      40,93       -4,3%          -1,74  -36,1% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag       +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.901,60   1.906,15       -0,2%          -4,55  +25,3% 
Silber (Spot)           23,76      23,93       -0,7%          -0,17  +33,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

October 02, 2020 16:16 ET (20:16 GMT)

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© 2020 Dow Jones News
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