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Unternehmensallianz fordert konkrete Schritte für EU-Klimaziele

DJ Unternehmensallianz fordert konkrete Schritte für EU-Klimaziele

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Deutsche Unternehmen halten die von der EU-Kommission vorgeschlagene Erhöhung des EU-Klimaziele für 2030 auf eine Reduktion der Treibhausgase um mindestens 55 Prozent für sinnvoll, solange sie konkretisiert und innerhalb der nächsten drei Jahre mit politischen Instrumenten hinterlegt wird.

Die Stiftung 2 Grad erklärte vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in der kommenden Woche, dass man für eine klimaneutrale Wirtschaft jetzt einen Neustart einleiten müsse.

"Die Europäische Union steht vor der historischen Aufgabe, die Wirtschaft aus einer beispiellosen Krise zu führen und gleichzeitig die Weichen für eine klimaneutrale Wirtschaft made in Europe zu stellen", erklärte die Stiftung in einem Positionspapier. "Der von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgelegte EU Green Deal muss deshalb zu Europas Innovations- und Wachstumsstrategie werden."

Wirtschaft will Green Deal als Motor zur Innovation nutzen 

An den Vorschlägen der Stiftung 2 Grad war eine breite Unternehmensallianz aus den Branchen Stahl, Chemie, Zement, Energiewirtschaft, Maschinen- und Anlagenbau, dem Finanzwesen und den Bereichen Gebäude und Mobilität beteiligt.

"Große Teile der Wirtschaft wollen den Green Deal als Motor für Innovation und Wachstum nutzen", sagt Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2 Grad, zu dem Plan der EU-Kommission für einen emissionsfreien Kontinent bis zum Jahr 2050. "Die Wirtschaft braucht jetzt aber dringend einen politischen Rahmen, damit klimafreundliche Investitionen sich rechnen. Gemeinsam können wir Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent machen. Hierfür machen wir konstruktive Vorschläge."

Forderung nach Klimaschutzgesetz 

Die Unternehmensallianz forderte, ein starkes EU-Klimaschutzgesetz noch unter der deutschen Ratspräsidentschaft in diesem Halbjahr zu beschließen. Auch sollte die CO2-Bepreisung für Kohlendioxidausstoß auf EU-Ebene als klimapolitisches Leitinstrument weiterentwickelt und in den Sektoren Gebäude und Verkehr eingeführt werden.

Die von der EU-Kommission angestrebte Klimaquote von 30 Prozent für den nächsten EU-Haushalt und der Investitionsplan für den Green Deal müssten zudem verbindlich eingehalten werden. Mit einem Mix aus Anreizen und Ordnungsrecht sollten außerdem Leitmärkte für CO2-arm hergestellte Produkte geschaffen werden, so die Vorschläge.

Auch schlug die Stiftung vor, dass ein europäisches Flagship-Projekt zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, ein europäisch koordinierter Ausbau der Erneuerbaren Energien und wirksame Investitionsimpulse zur Verdoppelung der Sanierungsrate im Gebäudebestand in Angriff genommen werden sollten.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/sha

(END) Dow Jones Newswires

October 08, 2020 11:23 ET (15:23 GMT)

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