Schon vor der Corona-Krise befand sich Japans Wirtschaft in einer angespannten Lage, die Wirtschaftsleistung ging drei Quartale in Folge zurück. Während sich andere Länder wirtschaftlich schneller erholen können, scheint das Land im Fernen Osten noch weit entfernt von einer Trendwende zu sein. Dies belegen unter anderem die jüngsten Arbeitslosenzahlen, die weiter steigen und direkter Ausdruck der Pandemie sind.
Ein Blick auf den Kursverlauf des Euro (EUR) zum japanischen Yen (JPY) skizziert seit Mitte März ein ähnliches Bild, nach Ausbruch aus einem mittelfristigen Abwärtstrend legte der Euro immer stärker zu und führte direkt an den Widerstandsbereich um 126,75 JPY aus Anfang 2019 aufwärts. Auch wenn zuletzt wieder der Yen an Kraft gewonnen hatte, bleibt die fundamentale Seite weiterhin als ernst zu interpretieren. Einen Hoffnungsschimmer gibt es jedoch, die seit einigen Wochen laufende Erholungsbewegungen fällt bislang nur dreiwellig aus und ist daher als Konsolidierung anzunehmen. Trotzdem könnten Bullen noch einmal ...
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