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MÄRKTE EUROPA/Es bleibt ruhig - BASF fallen nach Zahlenausweis

DJ MÄRKTE EUROPA/Es bleibt ruhig - BASF fallen nach Zahlenausweis

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen zeigen sich auch am Freitagnachmittag wenig verändert. Anleger halten sich angesichts der weiter stark steigenden Infektionszahlen und der bestehenden geopolitischen Unsicherheiten vor dem Wochenende zurück. Daran dürfte sich im Sitzungsverlauf nichts mehr ändern angesichts des weitgehend leeren Terminkalenders. Grundsätzlich stützend wirkt der bislang erfreuliche Auftakt der Berichtssaison. Der DAX verliert 0,1 Prozent auf 13.032 Punkte. Für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,4 Prozent auf 3.268 nach oben - hier stützen Aufschläge im Technologiesektor.

Harte Fakten für eine Konjunkturerholung kommen von neuen Daten aus China: Dort haben die Aktivitäten im Dienstleistungssektor im September dank der starken Inlandsnachfrage am Ende des dritten Quartals angezogen. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Service-Bereich stieg im September auf 54,8 Punkte von 54 Punkten im August. Medienberichte rund um den Feiertag der "Goldenen Woche" deuten darauf hin, dass sich die Verbraucherausgaben weiter gut erholen, was zudem auf einen soliden Oktober hindeutet.

Unternehmen erhöhen Prognosen 

Die beginnende Berichtssaison für das dritte Quartal setzt positive Akzente. Weitere Unternehmen erhöhen ihre Prognosen, darunter Zalando. Der Online-Modehändler ist einer der Profiteure des neuen Konsumverhaltens. Nach dem Lockdown im Frühjahr wird weiter im Internet gekauft. Nach einem außergewöhnlich starken Wachstum im dritten Quartal hat Zalando ihre Jahresprognose erneut angehoben. Die Citigroup spricht von einer "soliden Erhöhung" des bereinigten Gewinns (EBIT) für 2020 im Bereich von rund 45 Prozent. Die Zalando-Aktie legt 2,8 Prozent zu.

Um 17,3 Prozent nach oben geht es mit der Aktie von Global Fashion Group, nachdem auch dieser Modehändler seinen Ausblick für 2020 angehoben hat. Das Unternehmen erwartet nun beim Bruttowarenwert einen Anstieg um 23 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.

Nach einem guten dritten Quartal hat das dänische Pharmaunternehmen Novo Nordisk den Ausblick angehoben. Die Umsätze wie auch das operative Ergebnis stiegen in dem Zeitraum um rund 7 Prozent, was unter anderem wohl auch auf die gestiegene Lagerhaltung in den USA zurückzuführen ist. Das operative Ergebnis wie auch der Umsatz sollen nun in diesem Jahr um 5 bis 8 Prozent steigen. Für die Aktie geht es um 2,6 Prozent nach oben.

Auch BASF-Ausblick missfällt 

Nach schwächeren vorläufigen Geschäftszahlen geht es für BASF dagegen um 3,7 Prozent nach unten. BASF hat für das dritte Quartal ein EBIT vor Sondereinflüssen von 581 Millionen Euro vermeldet. Das liegt deutlich unter der Baader-Schätzung von 798 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein EBIT vor Sondereinflüssen von 3 bis 3,3 Milliarden Euro. Auch das liegt deutlich unter der Baader-Schätzung von 4,2 Milliarden Euro.

Eine schwache Henkel-Prognose lässt den Markt dagegen kalt, die Aktien steigen 1,2 Prozent. Schon nach dem schwachen ersten Halbjahr waren Analysten vorsichtiger geworden und hatten damit gerechnet, dass das Ziel für 2020 nicht erreicht werden könne. Henkel schafft diesbezüglich nun Klarheit und stellt einen Gewinnrückgang um bis zu 22 Prozent in Aussicht. Dies ist aber immer noch besser als befürchtet.

Die Dittquartalszahlen von Pandora überzeugen. Der gesamte bereinigte Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr kaum gesunken, während das Online-Geschäft, wenn auch von einem niedrigen Niveau, um 89 Prozent gestiegen ist. Die Citi-Analysten verweisen zudem auf die EBIT-Marge, die ebenfalls überzeuge. Es überrascht daher nicht, dass das Unternehmen den Ausblick angehoben hat. Pandora gewinnen 16,5 Prozent.

Rolls-Royce profitieren von Übernahmefantasie 

Die fast täglichen Berichte über Unternehmenskäufe dauern derweil an. So hat die Londoner Börse LSE nun den Verkauf ihrer Tochter Borsa Italiana für 4,33 Milliarden Euro bestätigt. Sie geht an die europäische Konkurrenzbörse Euronext. Der Kaufpreis liegt etwas über den Schätzungen von rund 4 Milliarden Euro. Der Verkauf ist notwendig, um die Genehmigung der EU zum Kauf von Datendienstleister Refinitiv zu erhalten. LSE gewinnen 0,4 Prozent, für die Euronext geht es deutlich um 4 Prozent nach unten.

Bei Rolls-Royce geht indes die fulminante Kursrally mit 11,5 Prozent Plus weiter. Nach über 80 Prozent Kursverlust spekuliert der Markt auf ein mögliches Kaufinteresse durch andere Größen aus dem Luft- und Verteidigungsbereich. Dazu wird der Triebwerkhersteller seine Bilanz durch Kapitalerhöhung und Ausgabe von Anleihen bereinigen.

Umgekehrt um weitere 1,4 Prozent tiefer geht es mit Südzucker. Nach enttäuschenden Geschäftszahlen am Vortag haben zahlreiche Analysten den Daumen gesenkt. Deutsche Beteiligungs AG steigen 6,5 Prozent nach einer Kaufempfehlung von Hauck & Aufhäuser. Infineon gewinnen 3,2 Prozent nach Kaufempfehlungen von Metzler und UBS.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.268,02       0,38         12,26      -12,74 
Stoxx-50                2.949,18       0,49         14,48      -13,34 
DAX                    13.032,49      -0,07         -9,72       -1,63 
MDAX                   27.964,14       0,46        129,03       -1,23 
TecDAX                  3.163,69       0,87         27,17        4,93 
SDAX                   12.853,14       0,26         32,87        2,73 
FTSE                    6.017,30       0,66         39,27      -20,74 
CAC                     4.941,22       0,60         29,28      -17,34 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut     +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,55                    -0,02       -0,79 
US-Zehnjahresrendite        0,76                    -0,02       -1,92 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Fr, 8:35 Uhr  Do, 18:05h   % YTD 
EUR/USD                   1,1810     +0,44%        1,1776      1,1753   +5,3% 
EUR/JPY                   124,86     +0,15%        124,73      124,56   +2,4% 
EUR/CHF                   1,0777     -0,08%        1,0782      1,0784   -0,7% 
EUR/GBP                   0,9101     +0,09%        0,9092      0,9080   +7,5% 
USD/JPY                   105,72     -0,29%        105,92      105,98   -2,8% 
GBP/USD                   1,2977     +0,34%        1,2951      1,2945   -2,1% 
USD/CNH (Offshore)        6,6809     -0,84%        6,7049      6,7398   -4,1% 
Bitcoin 
BTC/USD                11.077,26     +1,83%     10.863,83   10.903,26  +53,6% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.         +/- %     +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  41,00      41,19         -0,5%       -0,19  -27,9% 
Brent/ICE                  43,16      43,34         -0,4%       -0,18  -29,6% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %     +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.927,82   1.893,93         +1,8%      +33,89  +27,1% 
Silber (Spot)              24,71      23,88         +3,5%       +0,84  +38,5% 
Platin (Spot)             889,08     866,80         +2,6%      +22,28   -7,9% 
Kupfer-Future               3,07       3,04         +0,9%       +0,03   +8,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

October 09, 2020 10:17 ET (14:17 GMT)

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