Anzeige
Mehr »
Sonntag, 16.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die USA reden nicht mehr nur über kritische Rohstoffe. Sie kaufen die Lieferkette.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
337 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Laschet fordert drastische Kontaktbeschränkung und Verzicht auf Feiern

DJ Laschet fordert drastische Kontaktbeschränkung und Verzicht auf Feiern

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet pocht auf eine "starke Antwort" von Bund und Ländern bei ihrem Corona-Krisentreffen am morgigen Mittwoch. Er forderte, dass der Monat November zu einer Entschleunigung führt, bei der es zu strengen Kontaktbeschränkungen und einem Verzicht auf Feiern im privaten und öffentlichen Bereich kommt.

"Die Lage ist sehr sehr ernst. Die bisher geltenden Maßnahmen reichen offenkundig nicht aus, um diesen Kurs zu stoppen", sagte Laschet mit Blick auf die rapide steigenden Corona-Neuinfektionen. "Es geht insgesamt darum, Kontakte zu reduzieren", so Laschet. Damit sollen Schulen, Kindergärten und das wirtschaftliches Leben offengehalten werden und die Infektionszahlen so reduziert werden, dass die Situation vor den Weihnachtsferien entspannter ist. Es gehe darum deutschlandweit die gleichen Regeln einzuführen.

Anders als etwa CDU-Vizechef Thomas Strobl lehnt Laschet einen gut einwöchigen Lockdown ab. Diese hätte große Schäden zur Folge. Eine Entschleunigung im November sei zielgerichteter.

Die Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel beraten am Mittwoch ab 13 Uhr über weitere Maßnahmen. Merkel hat in der Unionsfraktion am Dienstag laut Medienberichten davor gewarnt, das bei einer viermaligen Verdoppelung der Corona-Neuinfektionszahlen das Gesundheitssystem am Ende sei. Zuletzt waren über 11.000 neue Corona-Infektionen registriert worden. Auch Merkel hat Verschärfungen der Corona-Maßnahmen gefordert.

Zuwachs bei Corona-Infektionen nur noch wenige Wochen durchhaltbar 

Der SPD-Abgeordnete und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat unterdessen seine Forderung nach einem sogenannten "Wellenbrecher-Shutdown" erneuert. Für zwei bis drei Wochen sollte demnach alles zu machen, was Kontakte ermöglicht, wie etwa Restaurants, Kneipen und Bars. Schulen, Betriebe und Geschäfte sollten hingegen weiter offen bleiben.

"Wir sind in einem so rasanten Wachstum, dass wir die jetzige Entwicklung der Pandemie nur wenige Wochen durchhalten", sagte Lautermann dem Fernsehsender Welt. Es gehe darum, die Kontakte um 50 bis 75 Prozent zu reduzieren für zwei Wochen. "Dann haben wir eine realistisch Chance, ohne einen harten Lockdown bis zu den Weihnachtsferien zu kommen", erklärte Lauterbach.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/mgo

(END) Dow Jones Newswires

October 27, 2020 13:09 ET (17:09 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.