Anzeige
Mehr »
Sonntag, 07.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Breaking News: Nasdaq Quantencomputer Play mit riesigem Kurspotential!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
617 Leser
Artikel bewerten:
(2)

DIW: Deutsche Wirtschaft schrumpft im vierten Quartal um 1 Prozent

DJ DIW: Deutsche Wirtschaft schrumpft im vierten Quartal um 1 Prozent

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Die deutsche Wirtschaft wird im vierten Quartal wegen der zweiten Corona-Infektionswelle wohl schrumpfen. Allerdings dürfte der Einbruch nicht so stark werden wie im Frühjahr, so das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Forscher erwarten, dass sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal um 1 Prozent gegenüber dem Vorquartal verringert. Im dritten Quartal war die Wirtschaft noch preis- und saisonbereinigt um 8,2 Prozent gegenüber den drei Vormonaten gewachsen.

"Das erneute Aufflammen der Corona-Pandemie setzt dem Wirtschaftsaufschwung in Deutschland vorerst ein Ende", erklärte das DIW. "Alles in allem wird der zweite Lockdown weniger gravierende Wirtschaftseinbußen mit sich bringen als im Frühjahr. Dennoch überlagert der neuerliche Einbruch nun den kräftigen Aufholprozess der deutschen Wirtschaft."

Denn die rasant steigenden Infektionszahlen verunsicherten Verbraucher und Unternehmen weltweit. Zudem hätten viele europäische Regierungen, auch Deutschland, erneute Einschränkungen des Wirtschaftsgeschehens beschlossen, um die zweite Infektionswelle zu stoppen.

Konsum stärker betroffen als Industrie 

Am stärksten betroffen von dem Einbruch seien konsumorientierte Dienstleistungsbereiche wie etwa das Gastgewerbe oder die Kultur- und Veranstaltungsszene. Die Industrie hingegen dürfte weniger stark in Mitleidenschaft gezogen werden als im ersten Halbjahr, so das DIW.

Alles in allem geht das DIW von einer verhalten gedämpften Auslandsnachfrage aus, wobei China als wichtiger Lieferant von Vorleistungen und Abnehmer deutscher Produkte sich positiv entwickle. Aber Frankreich und Italien seien von der Pandemie stark getroffen. Die dort getroffenen Infektionsschutzmaßnahmen dürften die Wirtschaftsleistung bei den für Deutschland so wichtigen Handelspartnern dämpfen.

Insgesamt dürfte aber die deutsche Industrie und die unternehmensnahen Dienstleister im Vergleich zum Frühjahr nicht so schwer von den Auswirkungen der zweiten Pandemiewelle erfasst werden, so das DIW. Die Arbeitslosigkeit wird im Vergleich zum Frühjahr wohl nur moderat, um etwa 50 000 Personen, zunehmen, erwartet das Institut. Voraussichtlich 400.000 Beschäftigte zusätzlich würden in Kurzarbeit geschickt werden, erwartet das DIW.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/apo

(END) Dow Jones Newswires

November 02, 2020 05:47 ET (10:47 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.