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Daimler weitet Stellenabbau aus - Gelingt dem DAX-Konzern so die Trendwende nach oben?

Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) will jetzt noch stärker auf die Kostenbremse drücken. Laut einem Bericht der "Automobilwoche" plant der Autokonzern ein neues Sparprogramm und will neben den bereits beschlossenen 10.000 Stellen bis Mitte des Jahrzehnts weitere 10.000 Arbeitsstellen streichen.

Dem Magazinbericht zufolge, der sich auf Unternehmensquellen beruft, sollen neben der Auslagerung der IT auch Stellen in der Konzern-Holding sowie in den Bereichen Entwicklung und Produktion wegfallen. Schon im November vergangenen Jahres hatte der DAX-Konzern bekanntgegeben, mindestens 10.000 Stellen bis Ende 2022 abzubauen.

Gesunkene Absatzzahlen

Grund für das scharfe Sparprogramm sind die weltweit gesunkenen Absatzzahlen und die angestrebte Verringerung der Komplexität bei den Modellen ab dem Jahr 2025. Die genauen Einzelheiten zum Sparprogramm sollen nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen am 23. Juli bekanntgegeben werden.

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© 2020 marktEINBLICKE
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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