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Daimler weitet Stellenabbau aus - Gelingt dem DAX-Konzern so die Trendwende nach oben?

Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) will jetzt noch stärker auf die Kostenbremse drücken. Laut einem Bericht der "Automobilwoche" plant der Autokonzern ein neues Sparprogramm und will neben den bereits beschlossenen 10.000 Stellen bis Mitte des Jahrzehnts weitere 10.000 Arbeitsstellen streichen.

Dem Magazinbericht zufolge, der sich auf Unternehmensquellen beruft, sollen neben der Auslagerung der IT auch Stellen in der Konzern-Holding sowie in den Bereichen Entwicklung und Produktion wegfallen. Schon im November vergangenen Jahres hatte der DAX-Konzern bekanntgegeben, mindestens 10.000 Stellen bis Ende 2022 abzubauen.

Gesunkene Absatzzahlen

Grund für das scharfe Sparprogramm sind die weltweit gesunkenen Absatzzahlen und die angestrebte Verringerung der Komplexität bei den Modellen ab dem Jahr 2025. Die genauen Einzelheiten zum Sparprogramm sollen nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen am 23. Juli bekanntgegeben werden.

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Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

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