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DAX-Anleger erreichen wichtiges Etappenziel

Diese tendiert bei 12.635 Zählern. Die kurzfristige Slow-Stochastik hat noch etwas Luft nach oben. Das Momentum oszilliert weiter leicht unterhalb der Null-Linie und der Trendfolger MACD generiert weiter ein Kaufsignal. Die Nervosität & Spannung bleibt extrem hoch. Die Kurzfristtendenz deutet auf Gewinnmitnahmen zum Wochenschluss hin.

Das grundlegende Risiko liegt weiterhin im Umgang mit dem US-Wahlergebnis. Ein nach wie vor mögliches knappes Ergebnis könnte sich wie ein Kaugummi ziehen. Für die Kapitalmärkte ist aber vor allem US-Fed-Chef Jerome Powell letztlich wichtiger als der nächste US-Präsident. Jener hat seinen Kurs ja bereits vorgegeben: Dauerhaft niedrige Zinsen und ein dynamisches Inflationsziel. Die Liquidität bleibt hoch.

Trotz allem empfiehlt es sich die Stopp-Loss-Strategie stringent weiterzuführen. Auch heute stellen die US-Präsidentschaftswahl sowie die Wahlen des Repräsentantenhauses und des Senats alles in den Schatten. Euphorie und Hysterie liegen somit noch näher denn je beisammen. Daran ändern auch die erwarteten Fundamentaldaten (Erzeugung im Produzierenden Gewerbe Deutschlands, US-Arbeitsmarktdaten) nichts.

Die Tagesbandbreite lässt sich von 12.540 bis 12.345 einordnen. Bei 12.345 verläuft das Erschöpfungs-Gap vom 26.10.2020. Dieses fungiert nun als nächstgelegene Unterstützung. Es bleibt kurzfristig volatil. Vor allem zum Wochenschluss. Die mittelfristige Tendenz ist klar positiv.

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© 2020 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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