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Nasdaq 100 bleibt kurzfristig volatil - mittel- und langfristig trendbestätigend

Die "FANGMAN"-Aktien trugen ihn zuletzt intraday wieder auf 12.117 Punkte. Die im Oktober vorherrschende Abwärtsentwicklung konnte Anfang November gestoppt werden. Dem Swing-Low am 30.10.20 bei 10.960 Zählern folgte binnen weniger Tage das Swing-High bei 12.117.

Daraus ergeben sich gemäß den Fibonacci-Retracements nun folgende Erholungsmarken: 11.675, 11.539 und 11.402. Bis dato sind die kurz- bis mittelfristigen Indikatoren aber neutral bis positiv zu werten. Trotzdem bieten sich diese Fibonacci-Retracements nun als Absicherungsmarken (Stopp-Loss / Take-Profit) an. Euphorie und Panik gehen aktuell vor allem an der US-amerikanischen Börse eng einher.

Mittelfristig betrachtet zeugen die markttechnischen Indikatoren sogar ein positives Bild. Die Erfolgsstory des Nasdaq 100 muss nicht zwangsläufig beim Allzeit-Hoch (12.439) enden. Kurzfristig volatil - mittel- und langfristig trendbestätigend. Dies signalisiert auch der übergeordnete Ichimoku-Indikator. Aus fundamantaler Sicht werden in den USA heute um 14:30 Uhr aktuelle Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Allerdings sind die Prognosen hierbei eher verhalten.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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