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Deutsche Bank: Neue Geldwäsche-Vorwürfe und neue Übernahmespekulationen

Für die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) geht es am Montagvormittag mal wieder kräftig nach unten. Für den aktuellen Kurseinbruch beim DAX-Konzern und anderer Großbanken sorgen Medienberichte über Datenlecks bei der weltweiten Bekämpfung von Geldwäsche.

Die neuen Vorwürfe

Hintergrund ist ein Bericht eines globalen Recherche-Netwerks unter Führung von "BuzzFeed". Am Sonntag berichteten die Medien über Dokumente aus einem Daten-Leak des US-Finanzministeriums. Demnach sollen Banken aus aller Welt über Jahre hinweg trotz strenger Vorgaben und Anzeichen für Geldwäsche Geschäfte mit hochriskanten Kunden abgewickelt haben. Die entsprechenden Vorgänge seien sehr zögerlich und zum Teil mit jahrelanger Verspätung erst gemeldet worden.

Sicherheitssysteme sollen versagt haben

Laut "Süddeutsche Zeitung", die sich ebenfalls an der Recherche beteiligt hat, haben Geldwäscher die globale Infrastruktur der Deutschen Bank den "FinCEN-Files" zufolge über einen längeren Zeitraum und in größerem Umfang als bisher angenommen genutzt. In Deutschlands führender Privatbank hätten Sicherheitssysteme versagt. Demnach trage auch Vorstandschef Christian Sewing eine Mitverantwortung, da er damals Leiter der Konzernrevision gewesen sei.

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