Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 04.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Wolfram-Aktie im Fokus: US-Militär verbannt China-Wolfram: Profitiert Western Star Resources vom neuen Gesetz?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
301 Leser
Artikel bewerten:
(1)

CDU-Wirtschaftsrat fordert von Bundesregierung weitere Entlastungen

DJ CDU-Wirtschaftsrat fordert von Bundesregierung weitere Entlastungen

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Der Wirtschaftsrat der CDU fordert von der Bundesregierung, die aktuelle Krise für eine zukunftsgerichtete Weichenstellung und weiteren Entlastungen zu nutzen. Denn Deutschland sei nicht durch Corona, sondern mit Corona in schwieriges wirtschaftliches Fahrwasser gekommen. "In der akuten Phase der Krisenbekämpfung wurde vieles richtig gemacht. Aber Versäumnisse der Vergangenheit zur Vorbereitung des Strukturwandels machen sich jetzt umso schmerzhafter bemerkbar, etwa im Bereich der Digitalisierung", erklärte Astrid Hamker, Präsidentin des Wirtschaftsrates. "Wir müssen deshalb jetzt einerseits Krisenintervention betreiben, um die unmittelbaren Folgen der Corona-Krise einzudämmen."

Es gelte andererseits aber auch, zukunftsorientierte Politik zu machen, um für die Herausforderungen des 21.Jahrhunderts gerüstet zu sein. "Deutschland muss schneller werden, Unternehmen müssen unkomplizierter agieren können - und die Politik ist gefragt, spürbare Entlastungen für Unternehmen und Betriebe zu schaffen," so Hamker.

Für den Wirtschaftsrat besteht die Gefahr, dass Krisenintervention zur Dauermedikation wird. Um dies zu verhindern, setze sich der Wirtschaftsrat für einen dynamischen "Exitplan" zur Beendigung des wirtschaftspolitischen Ausnahmezustandes ein. Auch müsse die Bundesregierung spätestens im Jahr 2022 zur Anwendung der Schuldenbremse und zu einem ausgeglichenen Haushalt zurückkehren.

Ausweitung des Verlustrücktrags 

Hamker forderte in der aktuellen Corona-Krise eine Entlastung der Unternehmen. Notwendig sei die Ausweitung des Verlustrücktrags auf mindestens zwei Jahre für besonders von der Krise betroffene Unternehmen, trotz des Widerstands des Regierungspartners SPD. "Diese Maßnahme ist aber unbedingt notwendig, damit die Unternehmen eben mit Liquidität versorgt werden, weil die bisherigen Dinge, die auf den Weg gebracht worden sind, reichen letztendlich nicht aus", warnte Hamker.

Auch forderte der Wirtschaftsrat die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags für alle Bürger und Unternehmen sowie eine Begrenzung der Steuer- und Sozialabgabelast auf 40 Prozent. Auch müsse ab 2029 das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung koppeln und das aktuelle Frühverrentungsprogramm Rente mit 63 abgeschafft werden.

Aufgrund der aktuellen Krise könne die große Koalition auch nicht einfach den Koalitionsvertrag weiter abarbeiten, sondern Anpassungen seien nötig. Dazu zählte auch der Stopp des Lieferkettengesetzes. Die aktuelle Politik von staatlichen Unternehmensbeteiligungen sollte zudem auf absolute Ausnahmefälle bei gleichzeitigem schnellstmöglichem Wiederausstieg begrenzt bleiben, so der Wirtschaftsrat.

Als negatives Beispiel nannte sie das Projekt des Automobilherstellers Tesla in Brandenburg. "Es ist ein absolutes Unding, wie eine kleine bayerische Naturschutzinitiative das brandenburgische Großprojekt mit seiner Klage gegen die Abholzung von Nutzwald blockieren konnte", so Hamker. Zur Erleichterung von Investitionen sei es nötig, das Verbandsklagerecht zurechtzustutzen und auf die wirklich Betroffenen zu konzentrieren. "Denn ein Fall Tesla darf sich keinesfalls wiederholen", so Hamker.

Am Montag wird der Wirtschaftrat seinen Digitalen Wirtschaftstag 2020 veranstalten. Als Redner sind Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und der CDU-Politiker Friedrich Merz sowie Deutsche-Bank-Vorstandschef Christian Sewing und BASF-Vorstandschef Martin Brudermüller vorgesehen.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/apo

(END) Dow Jones Newswires

November 11, 2020 06:16 ET (11:16 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.