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Bundesfinanzministerium weist Kritik an Aufsichtsreform zurück

DJ Bundesfinanzministerium weist Kritik an Aufsichtsreform zurück

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Das Bundesfinanzministerium hat Kritik von Wirtschaftsprüfern an den im Zuge des Wirecard-Skandals geplanten Änderungen der Finanzaufsicht zurückgewiesen. Nicht jedem gefalle es, wenn wirklich geprüft würde, so ein Sprecher. Es gehe nun darum, die Kontrolle zu verbessern und die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer zu stärken, ihre Haftung bei Fehlverhalten zu erhöhen und die internen Kontrollen in den Unternehmen sowie die Schutzmechanismen gegen Manipulation der Bilanz zu verbessern, erklärte Ministeriumssprecher Maximilian Podstawski. Dazu werde aktuell in der Regierung ein Gesetzesentwurf abgestimmt.

"Die darin vorgesehen Maßnahmen sind richtig und wichtig. Dass Kritik jetzt aus einer bestimmten Richtung kommt, das war dann zu erwarten. Wir weisen die Kritik an der Stärkung der Bilanzkontrolle zurück", so Podstawski. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) habe immer betont, dass man den Moment für Reformen jetzt nutzen müsse. Denn wenn alles wieder vergessen sei, dann werde es sehr zäh und die politischen Widerstände fast unüberwindbar. "Lobbyisten bringen sich schon in Stellung. Wir brauchen vor allem Wirtschaftsprüfer, die wirklich prüfen. Das gefällt nicht jedem", so der Sprecher.

Wirtschaftsprüfer fürchten Pranger 

In den vergangen Tagen haben verschiedene Vertreter der Wirtschaftsprüfer bezweifelt, dass der Gesetzesentwurf "Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetzt - FISG" einen neuen Fall Wirecard verhindern könnte. "Zahlreiche der in dem Gesetzesentwurf enthaltenen Vorschläge zur Abschlussprüfung stellen keine Antworten auf die durch Wirecard hervorgerufenen Fragen dar. Sie schaden vielmehr der deutschen Wirtschaft und der Finanzmarktintegrität Deutschlands", erklärte etwa das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. in einer Stellungnahme.

Auch das Deutsche Aktieninstitut hat die Regelungen kritisiert. Der entsprechende Gesetzentwurf könne dazu führen, "dass Unternehmen aufgrund der vorgeschlagenen Regelungen von der Aufsicht vorschnell an den Pranger gestellt" würden. Die Abschlussprüfung werde als Dienstleistung unattraktiver, und die Konzentration auf dem Abschlussprüfermarkt nehme weiter zu.

Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen EY steht in der Kritik, weil es über Jahre Wirecard eine korrekte Bilanz bescheinigte. Im Juni musste der Zahlungsdienstleister Luftbuchungen von insgesamt 1,9 Milliarden Euro einräumen, wenige Tage später folgte der Insolvenzantrag.

Mitarbeit: Andreas Kißler

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/apo

(END) Dow Jones Newswires

November 11, 2020 08:44 ET (13:44 GMT)

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