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Milliardeninvestitionen in die Schienen-Infrastruktur: Lohnt sich jetzt der Einstieg bei Schaltbau, INIT und Vossloh?

Aktuelle Zahlen des Interessen-Verbandes "Allianz pro Schiene" zeigen, dass auch im vergangenen Jahr 2019 in der deutschen Schieneninfrastruktur ein Investitionsstau vorherrschte. Demnach hat der deutsche Staat nur 76 Euro pro Einwohner in das Schienennetz investiert. Deutschland liegt damit im internationalen Vergleich nicht nur weiterhin zurück, die Rate ist sogar im Vergleich zu 2018 um einen Euro gesunken. Doch diese Entwicklung soll sich bald ändern.

Im Januar beschloss der Bund, 86 Mrd. Euro in die Schieneninfrastruktur zu investieren. Im Vergleich zu den vergangenen fünf Jahren werden die Ausgaben in Deutschland damit um 54 Prozent steigen. Durch die Milliardenspritze soll die Bahn vom Sanierungsfall zum Hoffnungsträger für den Klimaschutz werden, denn auf der Schiene werden fast zwei Drittel weniger CO2 freigesetzt als auf der Straße. Die Fahrgastzahlen sollen deshalb bis 2030 von zuletzt rund 150 Millionen auf 260 Millionen ansteigen. Das größte Investitionsprogramm in der Geschichte der Deutschen Bahn ist eine gewaltige Herausforderung, die aber großes Wachstumspotenzial in einer von Preiskämpfen geprägten Branche eröffnet.

Schaltbau: Weltmarktführer im Bereich Bahn-Infrastruktur

Für Anleger könnte sich deshalb ein Blick auf die Aktien von Unternehmen lohnen, die in den kommenden Jahren von dem Schienen-Investitionsprogramm profitieren dürften. Dazu zählt beispielsweise Schaltbau (WKN: A2NBTL / ISIN: DE000A2NBTL2). Die Unternehmen der Schaltbau-Group entwickeln hochwertige Produkte und Technik für Schienenfahrzeuge, Bahninfrastruktur, Straßenfahrzeuge und weitere industrielle Anwendungen.

Dazu gehören im Bahnbereich unter anderem Hoch- und Niederspannungskomponenten für Schienenfahrzeuge, intelligente Tür- und Zustiegssysteme für Bahnen und Bahnhöfe, Inneneinrichtungen, Fahrschalter und Führerstands-Ausrüstungen für Schienenfahrzeuge. Auch komplette Bahnübergänge sowie Rangier- und Signaltechnik gehören zum breiten Angebotsspektrum. Laut Schaltbau besteht dabei Weltmarktführerschaft unter anderem in den Sparten Bahninfrastruktur, Schienenfahrzeug-Technik und Gleichstrom-Schalttechnik. Der im Jahr 1929 gegründete Konzern mit Sitz in München umfasst rund 30 Tochtergesellschaften und beschäftigt weltweit etwa 3.000 Mitarbeiter.

Schaltbau-Chart: Börse Stuttgart

Aktie mit hoher Volatilität

Während sich die Umsätze bei Schaltbau in den vergangenen Jahren stabil entwickelten (jährlich knapp über 500 Mio. Euro), wurde auf der Ergebnisseite eine deutliche Verbesserung erreicht. Nachdem zwischen 2016 und 2018 unter dem Strich jährlich noch Verluste zu Buche standen, wurde 2019 wieder ein Gewinn erzielt, in Höhe von sieben Mio. Euro. Das dürfte auch für 2020 gelten, denn in den ersten neun Monaten wurde bereits ein Gewinn von knapp zehn Mio. Euro verzeichnet und damit deutlich mehr als im Gesamtjahr 2019. Die Umsatzprognose des Konzerns für 2020 liegt bei rund 500 Mio. Euro.

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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