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DAX am Freitag: Ganz im Zeichen der "13"

Das Momentum ist im DAX noch leicht positiv und der Trendfolger MACD zeugt von mittelfristiger Trendbeständigkeit. Zwei "Doji-Kerze" in Folge warnen vor weiteren Gewinnmitnahmen. Die Konstellation gleicht einem "Evening-Star". Die mittelfristige Tendenz bleibt aber positiv.

Nach der 38-Tage-Linie wurde auch die 100-Tage-Linie mittels Eröffnungs-Gap überschritten. Dieses Gap verläuft von 12.671 bis 12.596 Indexzählern. Hier bieten sich nun strategische Absicherungen an. Das Obere Bollinger-Band schafft mittelfristig sogar Luft bis zu 13.528 Punkte. Hier verläuft auch nahezu punktgenau die obere Aufwärtstrendlinie. Trotz allem empfiehlt es sich, die Stopp-Loss-/Take-Profit-Strategie stringent weiterzuführen.

Nach der alles überschattenden US-Wahl rücken hierzulande nun wieder die altbekannten Themen in den Vordergrund: Brexit, Corona, Lockdown und Konjunktursorgen. Betrachtet man auch noch die Fibonacci-Retracements, erkennt man, dass das 61,8%-Retracement (12.592) fast punktgenau auf dem unterem Gap-Level (12.596) verläuft. Somit verstärkt sich das Signal, in diesem Bereich strategische Gewinnsicherungen zu ziehen.

Die ganz große Euphorie auf dem Parkett ist erst einmal vorbei, aber die positive Stimmung bleibt. Davon zeugt auch der Ichimoku-Indikator. Allerdings mit einer sehr dünnen Wolkensausprägung. Der deutsche Leitindex ist technische gedeckelt bei 13.528 - und wird gestützt bei 12.592. Das Handelsvolumen befindet sich im Durchschnitt. Eine Crash-Situation ist somit nicht zu erwarten. Aber eine gesunde Konsolidierung.

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© 2020 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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