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MÄRKTE USA/Wall Street freundlich - Cisco und Disney gesucht

DJ MÄRKTE USA/Wall Street freundlich - Cisco und Disney gesucht

NEW YORK (Dow Jones)--Zum Wochenausklang legen die Kurse an der Wall Street zu. Teilnehmer sprechen allerdings lediglich von einer Erholung nach den Vortagesverlusten. Denn die Entwicklung der Corona-Pandemie in den USA mit rekordhohen Infektionszahlen und einer drastisch gestiegenen Zahl von Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern sei alles andere als geeignet, die Anleger zum Kaufen zu animieren.

Der Dow-Jones-Index erhöht sich am Mittag (Ortszeit) um 1,0 Prozent auf 29.361 Punkte, vor allem angetrieben von den Kursgewinnen bei Cisco und Disney. Der S&P-500 steigt um 0,8 Prozent, der Nasdaq-Composite legt um 0,5 Prozent zu.

Daneben verstärkten sich auch die Befürchtungen, dass ein neues Hilfspaket der Regierung - so sich die streitenden Parteien überhaupt einigen könnten - zu spät auf den Weg gebracht werde, um gravierenden Schaden von der US-Wirtschaft abzuwenden.

Und nicht zuletzt hat die Euphorie wegen des von Biontech und Pfizer entwickelten hochwirksamen Impfstoffs nachgelassen, die zu Wochenbeginn eine regelrechte Hausse ausgelöst hatte. Es wird noch einige Zeit dauern, bis der Impfstoff für breite Bevölkerungsschichten zur Verfügung steht. Darauf hat am Donnerstag auch der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, beim Forum der EZB hingewiesen.

An Konjunkturdaten wurden die Erzeugerpreise aus dem Oktober veröffentlicht. Sie stiegen im Vergleich zum Vormonat insgesamt um 0,3 Prozent und in der Kernrate um 0,1 Prozent. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um jeweils 0,2 Prozent gerechnet.

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November spürbar abgeschwächt. Der an der Universität Michigan berechnete Index fiel bei der Umfrage zur Monatsmitte auf 77,0. Die Ökonomen hatten dagegen lediglich einen Rückgang auf 81,5 erwartet, nach 81,8 im Vormonat.

Cisco überzeugt mit Zahlen und Ausblick 

Unter den Einzelwerten legen die Aktien von Cisco Systems um 6,7 Prozent zu und führen damit die Gewinnerliste im Dow-Jones-Index an. Quartalszahlen und Ausblick des Unternehmens waren etwas besser ausgefallen als erwartet.

Der Unterhaltungskonzern Disney hat sein viertes Quartal mit einem geringeren Verlust beendet, als Analysten vermutet hatten. Zudem wurde erstmals seit über 40 Jahren im Gesamtjahr ein Verlust verzeichnet. Für die Aktie geht es um 2,3 Prozent aufwärts.

Ein negativer Analystenkommentar drückte den Kurs von Dow Inc nur im frühen Handel, aktuell geht es um 0,6 Prozent nach oben. Die Deutsche Bank hat die Titel des Chemiekonzerns ebenso wie die des Wettbewerbers Lyondellbasell auf "Hold" von "Buy" zurückgestuft. Lyondellbasell erholen sich ebenfalls von Anfangsverlusten und steigen um 1,3 Prozent.

Konjunktursorgen und Überangebot belasten Ölpreise 

Die Ölpreise stehen unter Druck, belastet von den am Donnerstag gemeldeten Daten zu den Rohölvorräten der USA. Diese waren überraschend deutlich gestiegen. Daneben schüren die steigenden Corona-Fallzahlen Befürchtungen, dass sich die Erholung der Wirtschaft länger hinziehen könnte und die Nachfrage nach Öl entsprechend lange niedrig bleiben werde. Das Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI ermäßigt sich um 2,2 Prozent auf 40,23 Dollar. Der Preis für die europäische Referenzsorte Brent sinkt um 1,6 Prozent auf 42,84 Dollar.

Am Devisenmarkt zeigt sich der Euro wenig verändert bei 1,1823 Dollar. Die Gemeinschaftswährung hat nur vorübergehend etwas von dem kräftigen Wirtschaftswachstum profitiert, das die Eurozone im dritten Quartal verzeichnete. Der Dollarindex gibt derweil um 0,2 Prozent nach.

Die Notierungen der US-Anleihen geben leicht nach. Die Zehnjahresrendite steigt um einen 1,2 Basispunkte auf 0,89 Prozent. Gold ist dagegen gesucht. Die Feinunze verteuert sich um 0,7 Prozent auf 1.891 Dollar.

=== 
INDEX           zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
DJIA          29.361,22   0,97   281,05       2,88 
S&P-500        3.566,59   0,84    29,58      10,39 
Nasdaq-Comp.  11.772,19   0,53    62,60      31,20 
Nasdaq-100    11.872,78   0,39    45,64      35,95 
 
US-Anleihen 
Laufzeit     Rendite  Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre         0,17      -0,4        0,17     -103,3 
5 Jahre         0,40       1,1        0,39     -152,0 
7 Jahre         0,65       1,1        0,64     -159,9 
10 Jahre        0,89       1,2        0,88     -155,0 
30 Jahre        1,64      -0,1        1,64     -142,6 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %  Fr, 8:31h  Do, 17:15 Uhr    % YTD 
EUR/USD                1,1823     +0,14%     1,1805         1,1815    +5,4% 
EUR/JPY                123,71     -0,33%     123,92         124,22    +1,5% 
EUR/CHF                1,0800     -0,01%     1,0800         1,0794    -0,5% 
EUR/GBP                0,8977     -0,27%     0,8976         0,8996    +6,1% 
USD/JPY                104,64     -0,47%     104,99         105,14    -3,8% 
GBP/USD                1,3170     +0,40%     1,3148         1,3136    -0,6% 
USD/CNH (Offshore)     6,6105     -0,09%     6,6272         6,6039    -5,1% 
Bitcoin 
BTC/USD             16.174,00     -0,37%  16.255,50      16.099,00  +124,3% 
 
ROHÖL                 zuletzt  VT-Settl.      +/- %        +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex               40,23      41,12      -2,2%          -0,89   -28,7% 
Brent/ICE               42,84      43,53      -1,6%          -0,69   n.def. 
 
METALLE               zuletzt     Vortag      +/- %        +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)          1.891,08   1.878,00      +0,7%         +13,08   +24,6% 
Silber (Spot)           24,65      24,33      +1,3%          +0,32   +38,1% 
Platin (Spot)          893,70     883,98      +1,1%          +9,73    -7,4% 
Kupfer-Future            3,17       3,15      +0,8%          +0,03   +12,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

November 13, 2020 12:14 ET (17:14 GMT)

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© 2020 Dow Jones News
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