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Wein-Händler Hawesko: Geheimer Profiteur des E-Commerce-Booms

Die Wurzeln der Hawesko Holding AG (WKN: 604270 / ISIN: DE0006042708) reichen zurück bis ins Jahr 1964, in dem der Hamburger Unternehmer Peter Margaritoff das Weinversandhandelsunternehmen Hanseatisches Wein- und Sekt-Kontor (HAWESKO) gründete, dessen erstes Lager sich in einer Garage befand. Doch die Hawesko-Gruppe in ihrer heutigen Form ist erst 1998 durch die Ausgliederung von Hawesko, des Wein-Facheinzelhändlers Jacques" Wein-Depot und des Weingroßhändlers CWD aus der Metro AG und den Zusammenschluss dieser drei Unternehmen unter einem Dach entstanden.

Europas Marktführer bei Premium-Weinen

Seitdem ist der in Hamburg ansässige Konzern zu Europas größtem Handelshaus für hochwertige Weine und Champagner aufgestiegen (Marktanteil im Premiumsegment: 25 Prozent) und zählt zu den bedeutendsten Weinanbietern der Welt. Das Angebotssortiment des Konzerns, der rund 1.200 Mitarbeiter beschäftigt, ist riesengroß und reicht von mehr als 1.200 verschiedenen Rot- und Weißweinen sowie Schaumweinen und alkoholfreien Weinen über Whisky, Gin, Rum oder Likören bis hin zu den passenden Gläsern und Accessoires. Zu den Kunden von Hawesko zählen neben privaten Wein- und Spirituosen-Liebhabern auch über 16.000 Spitzenrestaurants und Fachhändler rund um den Globus. So ist Hawesko beispielsweise auch im Nachbarland Österreich unter der Marke Wein & Co. stark präsent, die in der Alpenrepublik als führender Multichannel-Weinhändler gilt.

Kräftiger Umsatzanstieg trotz Corona-Krise

Wie beliebt die Premium-Weine von Hawesko sind, zu denen viele renommierte Marken wie beispielsweise Vero D'Oro, Avant Garde De Rothschild und Corte Mayor gehören, zeigte sich wieder einmal an einem deutlichen Umsatzanstieg im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2019, in dem die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 556 Mio. Euro gesteigert werden konnten (Nettogewinn: 16 Mio. Euro, Vorjahr: 23 Mio. Euro).

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© 2020 marktEINBLICKE
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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