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Zalando: Black-Friday-Wochenende dürfte das Geschäft weiter befeuern

Während viele stationäre Einzelhändler wegen der anhaltenden Corona-Krise und den damit verbundenen Teil-Lockdowns, Social Distancing und der Maskenpflicht derzeit ums Überleben kämpfen, erfährt der seit Jahren boomende Online-Handel einen zusätzlichen Schub. Wie die Zahlen der marktführenden Shopping-Community mydealz zeigen, dürfte der deutsche Online-Handel am heutigen Rabatt-Tag Black Friday von einer im Vergleich zu 2019 stark gestiegenen Nachfrage profitieren.

Verbraucher im Schnäppchen-Rausch

Allein am Donnerstag vermittelte mydealz 1,5 Millionen Konsumenten. Im Vorjahr 2019 waren es am Vortag des Black Fridays noch 942.000 Verbraucher, die sich für eines der Angebote interessierten. Laut mydealz deutete sich das Wachstum von 63 Prozent schon in den zurückliegenden Tagen an.

Elektronik und Mode bei Konsumenten im Fokus

Der starke Zuwachs ist nicht verwunderlich, denn bereits in den vergangenen Jahren sorgten die aus den USA adoptierten Rabattschlachten für einen Umsatz-Boom. So gaben die deutschen Verbraucher 2019 am Wochenende vom Black Friday bis zum darauffolgenden Cyber Monday 3,1 Mrd. Euro aus, was ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Setzt sich das durchschnittliche Wachstum der vergangenen Jahre fort, dürften Verbraucher laut einer Studie des Verbraucher-Forums mydealz dieses Jahr am Black-Friday-Wochenende für einen Umsatz von 4,2 Mrd. Euro sorgen. Der Studie zufolge dürften von der steigenden Nachfrage vor allem die Branchen Elektronik und Modehandel profitieren.

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© 2020 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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