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(2)

MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

US-Justizminister Bill Barr hat den Vorwürfen von Präsident Donald Trump von angeblichem massiven Wahlbetrug klar widersprochen. Es gebe bislang keine Hinweise für großangelegten Betrug bei der Präsidentschaftswahl vom 3. November, sagte Barr. "Bislang haben wir keinen Betrug von einem Ausmaß gesehen, das den Ausgang der Wahl hätte beeinflussen können." Die Äußerungen des Justizministers kommen überraschend: Barr gilt als Trump-Loyalist und hatte dem Präsidenten in der Vergangenheit immer wieder den Rücken freigehalten. Trumps Anwälte Rudy Giuliani und Jenna Ellis widersprachen dem Justizminister umgehend: Es habe nicht einmal "den Anschein einer Untersuchung durch das Justizministerium" gegeben. Es gebe zahlreiche Belege für "illegales Wählen in mindestens sechs Bundesstaaten". Barr habe sich offenbar "ohne Kenntnis" über den Sachverhalt geäußert.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht November 
        Beschäftigung privater Sektor 
        PROGNOSE: +475.000 Stellen 
        zuvor:    +365.000 Stellen 
 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der 
        staatlichen Energy Information Administration (EIA) 
 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Stand   +/- % 
S&P-500-Indikation      3.658,50  -0,11% 
Nasdaq-100-Indikation  12.433,00  -0,25% 
Nikkei-225             26.800,98  +0,05% 
Hang-Seng-Index        26.520,93  -0,18% 
Kospi                   2.675,90  +1,58% 
Shanghai-Composite      3.450,30  -0,05% 
S&P/ASX 200             6.590,20  +0,03% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Behauptet - Rückenwind kommt von positiven US-Vorgaben, nachdem auch in den USA die Hoffnung auf eine baldige Zulassung eines Corona-Impfstoffs für Risikobereitschaft der Anleger gesorgt hat. Klarer Gewinner ist Seoul. Teilnehmer dort berichten von Gewinnen insbesondere im Technologiesektor. Bereits in den USA waren Technologieaktien erkennbar favorisiert worden. Für Zuversicht sorgten die wieder belebten Gespräche über ein Stimulusprogramm in den USA, heißt es. Das Marktschwergewicht Samsung Electronics verteuert sich um knapp 3 Prozent, für SK Hynix geht es sogar um 5,8 Prozent nach oben. Abwärts geht es für Asiana Airlines und zwar um knapp 5 Prozent, nachdem ein Gericht grünes Licht für die Kapitalerhöhung bei Korean Air erteilt hat. Korean kann damit nun die geplante Fusion mit Asiana weiter verfolgen. Korean Air Lines verlieren 2 Prozent. Beide Aktien hatten am Vortag mit den Schlagzeilen kräftig zugelegt.

US-NACHBÖRSE

Die Bestätigung von Salesforce.com, mit Slack Technologies den größten Zukauf seiner Geschichte zu tätigen, belastete den Kurs der Aktie nachbörslich. Salesforce verloren auf Nasdaq.com 4,8 Prozent. Slack zeigten sich 0,6 Prozent leichter, nachdem das Papier zuvor im regulären Handel mit der sich bereits abzeichnenden 27,7 Milliarden Dollar schweren Übernahme ein Rekordhoch erreicht hatte. Hewlett Packard Enterprise (HPE) gingen 1,4 Prozent billiger um. Das Informationstechnikunternehmen hatte Quartalszahlen mitgeteilt, die besser als erwartet ausfielen, für das Gesamtjahr aber gleichwohl einen Verlust mitgeteilt und die Notwendigkeit sinkender Kosten betont. Zugleich kündigte HPE an, seinen Hauptsitz von Houston nach San Jose verlegen zu wollen. Box sackten um 6,4 Prozent ab. Der Cloud-Spezialist konnte seinen Quartalsverlust zwar verringern, schrieb aber immer noch rote Zahlen. NetApp wartete mit einem über den Erwartungen liegenden zweiten Quartal und Gewinnausblick für das dritte Quartal des Geschäftsjahres des Datenmanagers auf. Die Aktie verteuerte sich um 5,6 Prozent. Für Enttäuschung sorgte der Versicherer Root, der erstmals seit seinem Börsengang einen Quartalsverlust meldete. Die Aktie büßte 10,1 Prozent ein. -

WALL STREET

INDEX                 zuletzt      +/- %        absolut      +/- % YTD 
DJIA                29.823,92       0,63         185,28           4,50 
S&P-500              3.662,45       1,13          40,82          13,36 
Nasdaq-Comp.        12.355,11       1,28         156,37          37,70 
Nasdaq-100          12.455,33       1,52         187,01          42,62 
 
danach: 
                               Vortag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,04 Mrd  1,85 Mrd 
Gewinner             2.198       956 
Verlierer              923     2.190 
unverändert             98        83 
 

Freundlich - Gleich zu Handelsbeginn eroberten S&P-500 wie die Nasdaq-Indizes neue Höchstmarken. Sowohl Nachrichten zu Corona-Impfstoffen wie neue Hoffnungen auf ein US-Konjunkturpaket sorgten für Kauflaune. Apple rückten 3,1 Prozent vor, für die Amazon-Aktie ging es um 1,6 Prozent nach oben. Beide Unternehmen hatten eine Kooperation bei der App-Entwicklung vereinbart. Exxon Mobil legten um 1 Prozent zu. Der Ölkonzern schraubt seine Investitionen zurück. Alcoa verbesserten sich um 9,7 Prozent. Der Aluminiumverhütter will sein Aluminium-Walzwerk in Warrick an Kaiser Aluminium veräußern. Die Kaiser-Aktie gewann gut 12 Prozent. Zoom verloren gut 15 Prozent. Die Drittquartalszahlen des Anbieters von Technologie für Bildtelefonie und Videokonferenzen fielen zwar klar besser als gedacht aus. Die Aktie hat im laufenden Jahr aber bereits um rund 500 Prozent zugelegt hat, was zu Gewinnmitnahmen verleitet haben dürfte. Kohl's rückten um 13,4 Prozent vor. Der Einzelhändler hat mit dem Luxusgüterkonzern LVMH vereinbart, dass dessen Kosemtik-Produkte der Marke Sephora in Kohl's-Läden angeboten werden.

US-ANLEIHEN

Laufzeit              Rendite   Bp zu VT     Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,16        1,6           0,14         -104,6 
5 Jahre                  0,40        4,4           0,36         -152,1 
7 Jahre                  0,69        7,3           0,61         -156,1 
10 Jahre                 0,92        8,1           0,84         -152,0 
30 Jahre                 1,67        9,9           1,57         -140,0 
 

US-Anleihen wurden angeichts der Risikobereitschaft der Anleger verkauft. Die Rendite zehnjähriger Papiere schnellte bei sinkenden Notierungen um 8,1 Basispunkte auf 0,92 Prozent nach oben.

DEVISEN

zuletzt      +/- %      00:00  Di, 9:01h    % YTD 
EUR/USD           1,2066      -0,1%     1,2072     1,1965    +7,6% 
EUR/JPY           126,10      +0,1%     125,94     124,82    +3,4% 
EUR/GBP           0,8997      +0,1%     0,8991     0,8940    +6,3% 
GBP/USD           1,3412      -0,1%     1,3426     1,3386    +1,2% 
USD/JPY           104,49      +0,2%     104,33     104,32    -3,9% 
USD/KRW          1101,28      -0,5%    1106,41    1107,12    -4,7% 
USD/CNY           6,5614      -0,2%     6,5723     6,5652    -5,8% 
USD/CNH           6,5522      +0,0%     6,5501     6,5583    -5,9% 
USD/HKD           7,7527      +0,0%     7,7518     7,7525    -0,5% 
AUD/USD           0,7369      -0,1%     0,7375     0,7364    +5,2% 
NZD/USD           0,7067      -0,0%     0,7067     0,7036    +5,0% 
Bitcoin 
BTC/USD        18.964,50      +0,0%  18.959,75  19.533,75  +163,0% 
 

Der Euro erklommm mit der gestiegenen Risikofreude die 1,20er Marke. Er stand im späten US-Geschäft bei 1,2058 nach 1,1946 Dollar am Montagabend. Der Dollar-Index sackte 0,8 Prozent ab. Gute Wirtschaftsdaten aus China und die Impfstoff-Hoffnungen machten für die Anleger den Greenback als vermeintlich sicheren Hafen unattraktiver. Im asiatisch dominierten Geschäft am Mittwoch ist die Rekordjagd des Bitcoin zunächst unterbrochen. Nach dem Rekordhoch von 19.914 Dollar am Vortag kostet er aktuell nur noch 18.765 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt  VT-Settl.      +/- %    +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex          44,21      44,55      -0,8%      -0,34   -21,1% 
Brent/ICE          47,13      47,42      -0,6%      -0,29   -22,1% 
 

Leichter - Die Blicke waren auf das Opec-Treffen gerichtet, wo weiter um die künftige Förderpolitik gerungen wird. Für etwas Verunsicherung könnten Meldungen gesorgt haben, dass die Entscheidung über eine Verlängerung der bestehenden Förderkürzungen auf den Donnerstag vorschoben wurde, wenn sich das Öl-Kartell mit den nicht zur Opec gehörenden Förderländern um Russland (Opec+) treffe, hieß es. Die US-Sorte WTI gab um 1,7 Prozent nach auf 44,55 Dollar, Brent notierte 1,0 Prozent leichter bei 47,39 Dollar.

METALLE

zuletzt     Vortag      +/- %    +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)     1.812,10   1.814,80      -0,1%      -2,70   +19,4% 
Silber (Spot)      23,72      24,08      -1,5%      -0,35   +32,9% 
Platin (Spot)     990,13   1.002,38      -1,2%     -12,25    +2,6% 
Kupfer-Future       3,49       3,47      +0,7%      +0,02   +23,6% 
 

Das Gold war nach seinem jüngsten Rückschlag gefragt. Die Feinunze notierte 2,1 Prozent höher bei 1.814 Dollar, maßgeblich gestützt auch vom schwächeren Dollar.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 20.00 UHR

CORONA-PANDEMIE

In den USA sind innerhalb eines Tages mehr als 2.500 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. So viele Tote hatte es in den USA zuletzt Ende April auf dem Höhepunkt der ersten Infektionswelle gegeben. Die Johns-Hopkins-Universität verzeichnete zudem mehr als 180.000 Neuinfektionen.

KONJUNKTUR SÜDKOREA

In Südkorea sind die Verbracherpreise im November im Jahresvergleich um 0,6 Prozent gestiegen, schwächer als mit 0,9 Prozent erwartet.

KONJUNKTUR USA

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

December 02, 2020 02:04 ET (07:04 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat den Kongress aufgerufen, schnell ein neues Corona-Hilfspaket aufzulegen. Zugleich betonte der 78-Jährige, der am 20. Januar im Amt vereidigt werden soll, ein solches Hilfspaket wäre "nur der Anfang". Die USA hatten im Frühjahr massive Hilfspakete im Kampf gegen die Wirtschaftskrise aufgelegt. Experten halten neue Staatshilfen für dringend notwendig. Die Regierung des abgewählten Präsidenten Donald Trump, seine Republikaner im Kongress und die oppositionellen Demokraten können sich aber seit Monaten nicht auf ein neues Corona-Hilfspaket einigen.

POLITIK USA

Die US-Justiz geht einem möglichen Schmiergeldskandal im Weißen Haus nach. Bei den Ermittlungen geht es um Wahlkampfspenden, mit denen eine mögliche Begnadigung durch den US-Präsidenten erkauft werden sollte. Gegen wen sich der Verdacht richtet, war zunächst unklar. Weite Teile des Dokuments sind geschwärzt, darunter auch alle identifizierenden Informationen.

SALESFORCE

hat seine Umsatzprognose nach einem starken dritten Geschäftsquartal angehoben. Salesforce verdiente 1,08 Milliarden Dollar, deutlich mehr als von Factset befragte Analysten mit 700 Millionen Dollar erwartet hatten. Der Umsatz kletterte auf 5,42 von 4,51 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls den Analystenkonsens von 5,25 Milliarden Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr per Ende Januar rechnet Salesforce nun mit Umsätzen in einer Spanne von 21,10 bis 21,11 Milliarden Dollar nach bislang angepeilten 20,7 bis 20,8 Milliarden. Im laufenden Schlussquartal plant Salesforce mit 5,67 bis 5,68 Milliarden Dollar Umsatz und einem bereinigten Gewinn je Aktie von 73 bis 74 Cent.

SALESFORCE/SLACK

Der Kommunikationsdienst Slack steht vor der Übernahme durch Salesforce: Salesforce will dafür 27,7 Milliarden Dollar zahlen und kündigte an, Slack mit weiteren Funktionen auszustatten. Der Kommunikationsdienst könnte damit zur ernsthaften Konkurrenz für Microsoft Teams werden. Die Vorstände beider Unternehmen haben den Milliarden-Deal bereits bewilligt. Erwartet wird, dass es im kommenden Jahr zu der Übernahme kommt. Zuvor müssen die Behörden und Aktionäre dem Vertrag zustimmen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/gos

(END) Dow Jones Newswires

December 02, 2020 02:04 ET (07:04 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

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