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Platin schafft den Durchbruch: Das steckt hinter der Kurs-Rallye

Während sich der Goldpreis seit Monaten im Konsolidierungs-Modus befindet, wird es bei Platin gerade besonders spannend. Denn das Edelmetall hat gerade ein neues charttechnisches Kaufsignal generiert, womit sich hier nun weiteres kräftiges Gewinnpotenzial eröffnet.

Neues Kaufsignal

Platin wurde im ersten Quartal im Zuge des Börsen-Crashs mit in die Tiefe gerissen. Zwischen Januar und März brachen die Notierungen in der Spitze um 45 Prozent auf rund 577 US-Dollar je Feinunze ein. Doch von diesem Boden aus startete eine steile Kletterpartie. Seitdem konnte der Kurs um über 80 Prozent zulegen, wobei am Freitag ein Vierjahreshoch bei zwischenzeitlich 1.050 US-Dollar markiert wurde.

Nachfrage aus der Autobranche dürfte anziehen

Befeuert wurde der Platinpreis zuletzt durch die positiven Impfstoff-Nachrichten und die damit einhergehende Hoffnung auf eine baldige Erholung der Weltwirtschaft, die auch die Autoindustrie erfassen dürfte. Dieser Bereich macht rund 30 Prozent der Nachfrage nach dem weißen Edelmetall aus. Hier wird Platin vor allem bei der Herstellung von Katalysatoren für Dieselmotoren verwendet.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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