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MÄRKTE EUROPA/US-Arbeitsmarktbericht setzt keine neuen Impulse

DJ MÄRKTE EUROPA/US-Arbeitsmarktbericht setzt keine neuen Impulse

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Börsen präsentieren sich am Freitagnachmittag weiterhin wenig verändert. Der DAX zieht geringfügig um 5 auf 13.258 Punkte an, der Euro-Stoxx-50 steigt dank sehr fester Öl-Aktien etwas stärker um 0,2 Prozent auf 3.524 Punkte. Auch der US-Arbeitsmarktbericht konnte für keine neuen Imulse sorgen. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen liegt unter den Erwartungen, die Arbeitlosenquote ist aber wie erwartet auf 6,7 Prozent gefallen. "Trotzdem: Die Fed wird mehr machen müssen, der Dollar wird weiter fallen, auch wenn er einiges vorweggenommen hat", so ein Händler. Am Nachmittag liegt der Euro mit 1,2160 Dollar nur knapp unter dem neuen Zweieinhalbjahreshoch.

Bereits im Vorfeld des Arbeitsmarktberichts war bezweifelt worden, dass die Märkte stärker auf die Zahlen reagieren. Schon die letzten Wirtschaftsdaten hatten an den Märkten keine größeren Akzente mehr gesetzt, da sich die Börsen bereits auf eine starke wirtschaftliche Erholung im kommenden Jahr positionierten.

Viele Marktteilnehmer warten auch schon auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am kommenden Donnerstag. Nach Meinung von Commerzbank-Analyst Michael Schubert wird die EZB das Anleihenkaufprogramm mindestens bis zum Ende des kommenden Jahres verlängern und das Volumen um 600 Milliarden Euro ausweiten. Mit einer Erhöhung von mehr als 400 Milliarden Euro könnte die EZB die hohen Kauf-Auftrage der vergangenen Wochen noch einmal steigern. Darüber hinaus könnte sie die Freibeträge beim Staffelzins erhöhen und weitere günstige Sonderliquidität über TLTROs ankündigen.

Die deutschen Auftragseingänge sind im Oktober saisonbereinigt um 2,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Hier hatten Analysten mit einem Plus von lediglich 1,1 Prozent gerechnet.

Öl-Aktien sehr fest 

Gewinner Nummer eins sind die Öl- und Gaswerte. Ihr Stoxx-Branchenindex steigt um 2,3 Prozent. Repsol steigen um 4,5 Prozent, Royal Dutch Shell um 2,3 Prozent und BP um 2,4 Prozent.

Auch die Ölpreise ziehen weiter an. Die wichtigsten Ölförderländer außerhalb der USA wollen zwar die Produktion ab Januar um 500.000 Barrel pro Tag zu erhöhen. Die Anleger setzen angesichts der erwarteten starken wirtschaftlichen Erholung im kommenden Jahr aber auf eine steigende Nachfrage und damit auf höhere Ölpreise. Der Ölpreis war in der Corona-Krise auf den tiefsten Stand seit mehr als 30 Jahren abgesackt.

Den zweiten Platz unter den Branchenindizes belegen die Aktien aus dem Reise- und Freizeitbereich mit einem Index-Plus von 1,6 Prozent. Ryanair gewinnen 4,2 Prozent. Damit haben sich Ryanair nicht nur seit dem März-Tief mehr als verdoppelt, sie liegen auch nur noch knapp 20 Prozent unter ihrem Allzeit-Hoch vom August 2017. "Der Nach-Covid-Aufholwettbewerb läuft über den Preis", so Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest.

Im DAX steigen Daimler um 1,7 Prozent, Infineon um 1,1 Prozent und SAP um 1 Prozent. Auf der anderen Seite geben Deutsche Post 1,2 Prozent ab und RWE 1,5 Prozent.

Siemens Energy vor Eintritt in den MDAX 

Siemens Energy steigen um 1,3 Prozent. Die Aktie wird künftig wie erwartet im MDAX gelistet sein und ersetzt dort Grenke, die in den SDAX absteigen. Grundlage ist die Fast-Entry-Regel. Darüber hinaus informierte die Deutsche Börse über weitere Änderungen im SDAX auf Grundlage der Fast-Exit-Regel. Zu den Xetra-Schlusskursen am 18. Dezember werden Flatexdegiro, Hensoldt, Home24, Verbio, Westwing und Elringklinger in den SDAX aufsteigen. Ausscheiden müssen Tele Columbus, Leoni, Dr. Hönle, Secunet Security, Wüstenrot & Württembergische, DMG Mori und Washtec.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %        absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.523,08       0,17           5,98          -5,93 
Stoxx-50                3.080,35       0,44          13,60          -9,48 
DAX                    13.255,11       0,02           2,25           0,05 
MDAX                   29.446,07       0,54         158,89           4,00 
TecDAX                  3.102,27       0,55          16,94           2,90 
SDAX                   13.918,26       0,55          75,64          11,24 
FTSE                    6.527,20       0,57          36,93         -13,95 
CAC                     5.590,87       0,30          16,51          -6,48 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Fr, 08:17 Uhr  Do, 17:30 Uhr    % YTD 
EUR/USD                   1,2169     +0,20%         1,2156         1,2152    +8,5% 
EUR/JPY                   126,48     +0,27%         126,29         126,15    +3,8% 
EUR/CHF                   1,0816     -0,04%         1,0822         1,0826    -0,4% 
EUR/GBP                   0,8998     -0,33%         0,9034         0,9006    +6,3% 
USD/JPY                   103,93     +0,07%         103,88         103,81    -4,5% 
GBP/USD                   1,3524     +0,54%         1,3457         1,3492    +2,1% 
USD/CNH (Offshore)        6,5154     -0,28%         6,5207         6,5332    -6,5% 
Bitcoin 
BTC/USD                19.124,50     -1,86%      19.295,75      19.417,25  +165,2% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.          +/- %        +/- USD    % YTD 
Brent/ICE                  48,87      48,71          +0,3%           0,16   -19,3% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag          +/- %        +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.845,57   1.841,50          +0,2%          +4,07   +21,6% 
Silber (Spot)              24,19      24,10          +0,4%          +0,09   +35,5% 
Platin (Spot)           1.079,03   1.034,08          +4,3%         +44,95   +11,8% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/raz

(END) Dow Jones Newswires

December 04, 2020 09:43 ET (14:43 GMT)

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© 2020 Dow Jones News
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