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MÄRKTE ASIEN/Kleinere Verluste nach wechselhaftem Geschäft

DJ MÄRKTE ASIEN/Kleinere Verluste nach wechselhaftem Geschäft

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Überwiegend nach unten ist es an den Börsen in Ostasien und Australien am Donnerstag gegangen. Dabei zeigten sich einige Leitindizes volatil und bewegten sich im Verlauf zwischen Gewinnen und Verlusten. An der Wall Street hatten vor allem die Nasdaq-Indizes nach Gewinnmitnahmen tiefer im roten Bereich geschlossen. In den USA verbesserten sich zwar die Chancen auf ein Stimuluspaket, es dürfte aber eher kleinere Ausmaße annehmen, hieß es. Auf die Stimmung haben auch die am Vortag nach ostasiatischem Börsenschluss bekannt gewordene allergische Reaktion von einigen Menschen gedrückt, die den neuen Corona-Impfstoff von Pfizer und Biontech erhalten hatten.

Die Börse in Schanghai, die am Mittwoch gegen die breite Tagestendenz im Minus lag, schloss nun minimal im Plus. In Südkorea drehte der Kospi nach einem über 1-prozentigen Verlust zum Start vorübergehend ebenfalls ins Plus und auf ein Rekordhoch, bis er schließlich doch wieder nachgab. In Hongkong beobachteten Teilnehmer ein Nachlassen der Aufwärtsdynamik, die in jüngster Zeit den Index getragen hatte. Es sei nun mit Konsolidierung zu rechnen, vermutete IG. Ein großes Thema, das weiter Sorgen bereitete, sind die Spannungen zwischen Peking und Washington, etwa die Sanktionen, die die USA wegen Chinas Hongkong-Politik erlassen haben.

Vor allem Aktien von chinesischen Unternehmen, die auf der schwarzen Liste der USA stehen, gaben nach, nachdem der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices am Mittwoch angekündigt hatte, zehn chinesische Unternehmen aus seinen Indizes zu verbannen. An der Börse Hongkong verloren CRRC und China Communications Construction jeweils 1,6 Prozent.

Softbank mit Doordash-Debüt gesucht 

Am japanischen Markt ging es nach einem volatilen Handel 0,2 Prozent nach unten, nachdem der Nikkei-225 am Vortag erneut ein 29-Jahreshoch erreicht hatte. Am Donnerstag schloss er bei 26.756 Punkten. Weiter standen die Corona-Pandemie und die Maßnahmen dagegen im Blick. Laut Marktbeobachtern standen dennoch eher die Corona-Gewinner aus den Bereichen Halbleiter und E-Commerce unter Druck. So verlieren Renesas Electronics gut 5 Prozent und Monotaro 3,8 Prozent.

Ganz vorne standen Softbank mit einem Kursplus von knapp 11 Prozent. Der Technologie-Investment-Konzern profitierte von seinem 25-prozentigen Anteil an Doordash. Die Aktie des Essenslieferdiensts explodierte am Vortag bei ihrem Wall-Street-Debüt geradezu um 86 Prozent, womit das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von über 70 Milliarden Dollar aufweist.

Sony gaben 0,6 Prozent ab. Der Konzern übernimmt für knapp 1,18 Milliarden US-Dollar den Video-on-Demand-Anbieter Crunchyroll vom US-Medienkonzern AT&T und baut damit sein Standbein bei Animationsfilmen aus. Crunchyroll hat sich auf Anime-Produktionen spezialisiert und kommt auf etwa 3 Millionen On-Demand-Video-Abonnenten und 90 Millionen registrierte Benutzer.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %      % YTD           Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.683,10     -0,67%     -0,01%          06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     26.756,24     -0,23%    +13,36%          07:00 
Kospi (Seoul)           2.746,46     -0,33%    +24,97%          07:00 
Schanghai-Comp.         3.373,28     +0,04%    +10,59%          08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     26.373,31     -0,49%     -6,04%          09:00 
Taiex (Taiwan)         14.249,49     -0,98%    +18,77%          06:30 
Straits-Times (Sing.)   2.827,40     -0,55%    -12,32%          10:00 
KLCI (Malaysia)         1.654,68     +0,50%     +3,64%          10:00 
BSE (Mumbai)           45.739,26     -0,79%    +10,73%          11:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %      00:00  Mi, 10:00 Uhr    % YTD 
EUR/USD                   1,2097      +0,1%     1,2081         1,2134    +7,9% 
EUR/JPY                   126,38      +0,3%     125,98         126,41    +3,7% 
EUR/GBP                   0,9077      +0,4%     0,9042         0,9038    +7,3% 
GBP/USD                   1,3327      -0,2%     1,3360         1,3425    +0,6% 
USD/JPY                   104,47      +0,2%     104,28         104,18    -3,9% 
USD/KRW                  1090,29      +0,3%    1087,28        1084,86    -5,6% 
USD/CNY                   6,5472      +0,1%     6,5435         6,5407    -6,0% 
USD/CNH                   6,5355      +0,0%     6,5323         6,5125    -6,2% 
USD/HKD                   7,7516      -0,0%     7,7520         7,7521    -0,5% 
AUD/USD                   0,7465      +0,4%     0,7435         0,7469    +6,5% 
NZD/USD                   0,7033      +0,2%     0,7016         0,7080    +4,5% 
Bitcoin 
BTC/USD                18.389,74      -0,9%  18.556,51      17.942,75  +155,1% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.      +/- %        +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  45,63      45,52      +0,2%           0,11   -18,6% 
Brent/ICE                  48,96      48,86      +0,2%           0,10   -19,1% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag      +/- %        +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.839,22   1.839,80      -0,0%          -0,59   +21,2% 
Silber (Spot)              23,91      23,98      -0,3%          -0,06   +34,0% 
Platin (Spot)           1.010,25   1.005,33      +0,5%          +4,93    +4,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz/kla

(END) Dow Jones Newswires

December 10, 2020 02:53 ET (07:53 GMT)

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© 2020 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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