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WOCHENEND-ÜBERBLICK Wirtschaft, Politik/12. und 13. Dezember 2020

DJ WOCHENEND-ÜBERBLICK Wirtschaft, Politik/12. und 13. Dezember 2020

Die wichtigsten Meldungen zu Wirtschafts- und Politikthemen aus dem Wochenendprogramm von Dow Jones Newswires.

RKI meldet 28.438 Neuinfektionen mit Corona-Virus 

In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 28.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 28.438 neue Ansteckungsfälle erfasst. Das waren rund 1400 weniger Neuinfektionen als am Freitag, als mit 29.875 ein neuer Höchststand erreicht worden war.

Österreich schränkt Ausnahmen von Corona-Maßnahmen für Feiertage wieder ein 

Angesichts der weiter angespannten Corona-Lage in Österreich hat die Regierung in Wien die geplanten Ausnahmen für die Weihnachtsfeiertage wieder eingeschränkt. Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag seien Treffen mit zehn Menschen zulässig, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitagabend laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Irische Regierung sieht noch Chancen für Brexit-Deal 

Die irische Regierung sieht kurz vor Ablauf der Frist für die Verhandlungen zwischen London und Brüssel über einen Handelsvertrag noch einen kleinen Spielraum. "Ich glaube nach wie vor an einen Deal, auch wenn ich damit nur noch eine Minderheit bin", sagte Irlands Außenminister Simon Coveney gegenüber der WELT.

Scholz bekräftigt Führungsanspruch der SPD 

Gut zehn Monate vor der Bundestagswahl hat SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz den Führungsanspruch seiner Partei bekräftigt. "Die SPD ist eine Partei, die geschlossen ist, die gemeinsam handelt und die die nächste Bundestagswahl gewinnen will", sagte Scholz am Samstag bei einem virtuellen Debattencamp, auf dem die SPD die Weichen für den Bundestagswahlkampf stellen will.

Italien löst Großbritannien als Land mit den meisten Corona-Toten in Europa ab 

Italien hat Großbritannien als das Land mit den meisten Corona-Todesfällen in Europa abgelöst. Die Behörden in Rom meldeten am Samstag 649 neue Sterbefälle, die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 64.036.

RKI meldet 20.200 Corona-Neuinfektionen und 321 weitere Todesfälle in Deutschland 

In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 20.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 20.200 neue Ansteckungsfälle erfasst. Am vergangenen Sonntag waren rund 17.700 Neuinfektionen registriert worden.

Harter Lockdown soll in Deutschland am Mittwoch beginnen 

Angesichts der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen soll in Deutschland ab Mittwoch ein harter Lockdown beginnen. Eine Vorlage aus dem Bundeskanzleramt für die Bund-Länder-Beratungen am Sonntagvormittag, die AFP vorliegt, sieht dafür unter anderem die Schließung von Einzelhandelsgeschäften mit Ausnahme von Läden des täglichen Bedarfs und die Aussetzung der Präsenzpflicht an Schulen vor.

UMFRAGE: SPD legt im Sonntagstrend leicht zu 

Die Sozialdemokraten gewinnen in der Woche der Lockdown-Diskussion leicht in der Wählergunst. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Kantar wöchentlich für Bild am Sonntag erhebt, gewinnt die SPD im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu und kommt nun auf 16 Prozent. Einen Prozentpunkt weniger verzeichnet hingegen die Linkspartei, sie kommt in dieser Woche auf 7 Prozent.

Harter Lockdown ab Mittwoch soll Corona-Lage wieder unter Kontrolle bringen 

Angesichts des raschen Anstiegs der Corona-Infektionszahlen und auch der Todesfälle haben sich Bund und Länder auf einen harten Lockdown ab Mittwoch geeinigt. Der Einzelhandel wird von Ausnahmen abgesehen bis zum 10. Januar geschlossen, ebenso im Regelfall Schulen und Kitas, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mitteilte. Zudem werden die Kontaktbeschränkungen über die Feiertage verschärft.

Verhandlungen über Post-Brexit-Abkommen gehen nochmals in Verlängerung 

Großbritannien und die EU haben ihre Verhandlungen über ein Handelsabkommen nach dem Brexit nochmals verlängert. "Trotz der Erschöpfung nach fast einem Jahr Verhandlungen" wollten beide Seiten "noch einen Schritt weitergehen", hieß es am Sonntag in einer gemeinsamen Erklärung nach einem Telefonat von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem britischen Premier Boris Johnson.

Corona-Impfkampagne in den USA soll am Montag beginnen 

Die Corona-Impfkampagne in den USA soll am Montag anlaufen. Nach der Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer werde das Mittel zu Wochenbeginn in zahlreichen Krankenhäusern im Land verfügbar sein, teilten die US-Behörden mit. Bis Mittwoch werde die erste Phase der Auslieferung des Impfstoffs abgeschlossen sein.

Kein Post-Brexit-Abkommen mit EU für Johnson "wahrscheinlichstes" Ergebnis 

Der britische Premierminister Boris Johnson hält die Chancen auf eine Einigung mit der EU auf ein Handelsabkommen nach dem Brexit für gering. Beide Seiten seien "noch sehr weit auseinander", ein Scheitern der Gespräche sei deshalb weiter das "wahrscheinlichste" Ergebnis, sagte Johnson am Sonntag in London.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/thl

(END) Dow Jones Newswires

December 14, 2020 00:30 ET (05:30 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
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