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MÄRKTE EUROPA/DAX in Rallylaune - PMIs überraschen positiv

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX in Rallylaune - PMIs überraschen positiv

FRANKFURT (Dow Jones)--Kräftig im Plus zeigen sich Europas Aktienmärkte am Mittwochnachmittag. Eine Fülle guter Nachrichten treibt die Indizes an. Händler hoffen nun auf den Beginn der Weihnachtsrally, nachdem die Einkaufsmanager-Indizes aus vielen Ländern Europas deutlich über der Erwartung lagen. In Frankreich stieg der Industrie-PMI über die Wachstumsschwelle und lässt damit Hoffnungen auf eine höhere Wirtschaftsdynamik aufkommen. Die Anleger sehen über die aktuellen Lockdowns hinaus und positionieren sich für eine massive wirtschaftliche Erholung im kommenden Jahr.

Vor allem, da der Covid-Impfstoff in der EU noch vor Weihnachten zugelassen werden soll. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen möchte, dass die Impfungen am 27. Dezember in allen Ländern beginnen können. Dazu treiben die Hoffnungen auf eine Einigung auf ein US-Hilfspaket, ein Fortlauf der Brexit-Gespräche sowie kräftige Eindeckungen vor dem Jahresultimo und dem Großen Verfalltag an den internationalen Terminbörsen am Freitag.

Der DAX springt um 1,1 Prozent auf 13.508 Punkte. Der MDAX schafft zum ersten Mal seit Berechnungsbeginn den Sprung über die Marke von 30.000 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 legt um 0,1 Prozent auf 3.525 Punkte zu. Mit überraschend schwachen US-Einzelhandelsumsätzen kommen die Indizes allerdings etwas von ihren Tageshochs zurück. Diese sind im November unerwartet deutlich um 1,1 Prozent gefallen.

US-Paket und Hoffen auf Fed stützen 

Die sich abzeichnende Einigung in den USA auf ein neues US-Konjunkturprogramm stützt, auch wenn es mit knapp 750 Milliarden Dollar etwas geringer ausfallen dürfte. Höhepunkt des Tages ist die US-Notenbank mit ihrer geldpolitischen Entscheidung. Neue Maßnahmen werden zwar nicht erwartet, aber sie könnte ihren Ausblick zu den Anleihekäufen präzisieren, indem sie die Käufe explizit an das Erreichen bestimmter wirtschaftlicher Kriterien knüpfe, erwarten die Commerzbank-Strategen.

"Heute ist einer dieser Tage, die erst abends richtig losgehen", so QC Partners. Die Fed werde einmal mehr deutlich betonen, dass sie bereitstehe, um alle Instrumente einzusetzen, falls sich die wirtschaftliche Situation verschärft. Für Fed-Präsident Jerome Powell sei dies ein Drahtseilakt. Er dürfe die wirtschaftliche Situation der USA nicht zu schlecht darstellen, um nicht zu sehr zu beunruhigen. Eine zu positive Darstellung würde auf der anderen Seite weitere Fed-Hilfen unwahrscheinlicher machen.

Fast nur Gewinner im DAX 

Im DAX geht es quer durch alle Branchen nach oben. Bayer steigen um 3,8 Prozent, Daimler um 1,7 Prozent und Munich Re um 1,6 Prozent. Deutsche Post legen um 3,3 Prozent zu, sie stellt sich bei DHL vor dem Hintergrund des beginnenden zweiten Corona-Lockdowns in diesem Jahr auf weitere Zuwachsraten beim Paketversand ein.

Continental verbessern sich um 3,5 Prozent nach der Bekanntgabe neuer Mittelfristziele des Autozulieferers. Angestrebt wird eine bereinigte EBIT-Marge auf Konzernebene von 8 bis 11 Prozent. Vergangenes Jahr hatte sie bei 7,4 Prozent gelegen. Jefferies nennt die neuen Ziele besser als erwartet. Conti könne aufgrund der ergriffenen Restrukturierungsmaßnahmen gestärkt aus der Krise hervorzugehen, heißt es im Handel.

Weiter steil aufwärts geht es für VW. Die Aktien legen um 3,5 Prozent zu, diesmal getrieben von zahlreichen positiven Analystenkommentaren. Unter anderem hebt Stifel den Wert auf "Kaufen" hoch.

Bei Europas Telekom-Aktien haussieren Altice in Amsterdam um über 23 Prozent auf 5,33 Euro. Hier hat Next Private das Übernahmeangebot auf 5,35 Euro von zuvor 4,11 Euro erhöht. Next Private wird von Patrick Drahi kontrolliert, der bereits 77,6 Prozent der Altice-Aktien hält und sie von der Börse nehmen will. Wie Altice nun mitteilte, sind einige Investoren, die sich bislang gegen das Drahi-Gebot ausgesprochen hätten, nun bereit, ihre Stücke anzudienen.

Prosieben steigen um 3,1 Prozent nach positiven Aussagen zu den Werbeumsätzen im November. Sie sollen nach Aussage von Rainer Beaujean, Vorstandssprecher und CFO, klar über Vorjahr liegen. Der Dezember sei bislang auch gut verlaufen und werde vermutlich leicht über dem Vorjahr liegen. Er erwartet für 2020 ein operatives Ergebnis von 600 bis 650 Millionen Euro - wahrscheinlich eher am oberen Ende.

Die von der Allgeier SE ausgegliederte Nagarro SE feiert am Mittwoch den ersten Handelstag. Die Titel wurden den Allgeier-Aktionären zugewiesen. Während die Aktie von Allgeier ex Nagarro um 81 Prozent fällt, notiert die Aktie von Nagarro bei 75,40 Euro - Aktionäre können sich freuen, denn die Gesamtbewertung beider Teile steigt damit.

Banken laufen hinterher 

Nicht gut kommen dagegen die neuen Dividendenregeln der EZB für europäische Banken an. Der Sektor ist trotz der Rally an den Börsen mit minus 1,3 Prozent die schwächste Branche. Analysten kommentieren die EZB-Regeln mit wenig Begeisterung: So liegt die Dividendenbegrenzung für 2020 unter der Erwartung der Bank of America. Die Regel "impliziert Renditen von fast Null", monieren die Analysten.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %     absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.525,49       0,11        3,99          -5,87 
Stoxx-50                3.083,96       0,37       11,35          -9,38 
DAX                    13.507,73       1,08      144,86           1,95 
MDAX                   29.846,50       0,35      102,61           5,42 
TecDAX                  3.132,59       0,64       20,05           3,90 
SDAX                   14.307,57       0,56       80,12          14,35 
FTSE                    6.544,10       0,47       30,78         -13,64 
CAC                     5.518,10      -0,22      -12,21          -7,69 
 
Rentenmarkt              zuletzt                absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,56                   0,05          -0,80 
US-Zehnjahresrendite        0,93                   0,02          -1,75 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %   Mi, 8:31h  Di, 17:13 Uhr    % YTD 
EUR/USD                   1,2204     +0,44%      1,2168         1,2156    +8,8% 
EUR/JPY                   126,27     +0,23%      125,86         126,06    +3,6% 
EUR/CHF                   1,0790     +0,24%      1,0771         1,0775    -0,6% 
EUR/GBP                   0,9026     -0,08%      0,9034         0,9049    +6,7% 
USD/JPY                   103,47     -0,21%      103,54         103,69    -4,9% 
GBP/USD                   1,3521     +0,52%      1,3468         1,3436    +2,0% 
USD/CNH (Offshore)        6,5069     -0,15%      6,5177         6,5266    -6,6% 
Bitcoin 
BTC/USD                20.513,00     +5,37%   19.441,26      19.376,53  +184,5% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.       +/- %        +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  47,35      47,62       -0,6%          -0,27   -15,5% 
Brent/ICE                  50,71      50,76       -0,1%          -0,05   -16,2% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag       +/- %        +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.854,97   1.853,50       +0,1%          +1,47   +22,3% 
Silber (Spot)              24,95      24,58       +1,5%          +0,37   +39,8% 
Platin (Spot)           1.035,10   1.040,58       -0,5%          -5,48    +7,3% 
Kupfer-Future               3,56       3,54       +0,7%          +0,02   +26,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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December 16, 2020 09:58 ET (14:58 GMT)

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