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Kapitalmarktjahr 2021: Viele Frage-, aber auch viele Ausrufezeichen

Nach einer Mini-Rezession im Winter werden die Wachstumskräfte anschließend stärker. Mit zunehmender Impfwelle wird der "Weg der konjunkturellen Befreiung" immer mehr beschritten, wobei weitere großzügige Wirtschaftshilfen beschleunigend wirken. Neben dieser fundamentalen Unterfütterung kommen Aktien durch Joe Biden in den Genuss stabilerer geo- und handelspolitischer Bedingungen. Nicht zuletzt bleiben die Notenbanken treue Freunde von Aktien. Insgesamt wird 2021 ein solides Aktien-Jahr.

Konjunktur: Erst etwas schlechter, bevor es deutlich besser wird

Grundsätzlich sind Impfstoffe ein konjunktureller Game Changer. Doch bis zur befriedigenden Durchimpfung wird es bis ca. Mitte des nächsten Jahres dauern. Bis dahin würde es die Psychologie von Verbrauchern und Investoren sicherlich stabilisieren, wenn die Politik ein unmissverständliches und bundeseinheitliches Gesamtkonzept mit einfachen Regeln wie bei "Mensch ärgere dich nicht" entwerfen würde. Vor allem der zermürbende Lockdown der Marke Stopp und Go muss enden.

Grundsätzlich wird die Rezession weltweit anhaltend mit üppigen Konjunkturprogrammen verkürzt. In Amerika ist Frau Yellen so etwas wie der Rockstar unter den Konjunkturpolitikern. Schon an der Spitze der Fed betrieb sie eine klar wirtschaftsfreundliche Geldpolitik. Übrigens ist sie ebenso durchsetzungsstark wie überzeugungsfähig. Sie hat immer auf ein gutes Verhältnis zu beiden politischen Lagern geachtet. Diese Ausgeglichenheit wird sie - je nachdem welche Mehrheitsverhältnisse im Senat nach den Stichwahlen in Georgia im Januar herrschen - im Sinne einer Charme-Offensive nutzen, um möglichst üppige Staatshilfen umzusetzen.

Die Börse bezahlt diese Zukunft, konkret, dass die Weltwirtschaft im Jahresverlauf deutlich zulegt.

Joe Biden bringt Ruhe in den geo- und handelspolitischen Karton

Mehr geo- und handelspolitische Ruhe für die Finanzmärkte verspricht der neue US-Präsident Joe Biden. Dabei hat Biden nichts gegen eine friedliche Koexistenz mit China einzuwenden, wenn es seine unfaire Handelspolitik beendet. Da aber Amerika ein Feindbild braucht, wird eitel Sonnenschein nie herrschen. Immerhin bietet mehr Kooperation statt Konfrontation auch mehr weltwirtschaftliches Potenzial und damit "Fundamental-Futter" für die Aktienbörsen.

Davon profitiert insbesondere Europa, das sich ohne amerikanischen Flankenschutz offensichtlich schwertut. Jedoch gibt es die Leistung eines erhöhten transatlantischen Wir-Gefühls nur für handels- und verteidigungspolitische Gegenleistungen. Biden will, dass wir uns in der US-chinesischen Auseinandersetzung auf seine Seite stellen. Wir werden uns weitestgehend fügen. Allerdings muss Europa das Zeitfenster der Entspannungspolitik Bidens nutzen, um endlich auf eigenen Füßen zu stehen. Wer weiß, ob 2024 ein neuer oder sogar alter Populist Chef im Weißen Haus wird. Ausruhen gilt nicht.

Ob es in den Brexit-Verhandlungen zu einem Deal or No Deal kommt, ist immer noch unklar. "Zu guter Letzt" ist mit einem typisch europäischen, "schmutzigen" Kompromiss zu rechnen. So oder so hat die Brexit-Frage jedoch an Bedeutung gegenüber den Megathemen Corona, Impfstoffe, Weltkonjunktur und Geldpolitik verloren. Auch hierin zeigt sich, dass das Vereinigte Königreich keine Weltmacht mehr ist.

Industriemetalle als Könige im Rohstoff-Reich

Industriemetalle profitieren von den weltwirtschaftlichen Perspektiven. Auch die globale

Dekarbonisierung kommt ihnen zugute. Zur Produktion von emissionsfreien Generatoren, Motoren und Computerchips werden gut leitende und leicht zu verarbeitende Metalle verwendet. Neben Nickel und Aluminium steht Kupfer im Fokus.

Für die alternative Energieversorgung wird ebenfalls Silber gebraucht. Für Solarpaneele, Sensoren von Windturbinen sowie in der gesamten E-Mobilität und beim Aufbau des 5G-Netzes ist das Weißmetall unverzichtbar. Im Extremfall könnte es sogar zu einem Nachfrageüberhang kommen, der dem Silberpreis ähnlich viel Leben einhauchen würde wie zuletzt im Wonnejahr 2011, als er auf fast 50 Dollar stieg.

Aber auch um Gold muss man sich keine Sorgen machen. Zwar nimmt die geopolitische Verunsicherung ab. Die Überschuldung und negative Zinsen sind jedoch nachhaltige Preistreiber. Zudem hält die Diversifizierungspolitik der Notenbanken aus z.B. Russland oder China in das sachkapitalistischste aller Anlagegüter unvermindert an, um die Abhängigkeit von US-Staatspapieren zu mildern.

Kryptowährungen keine Eintagsfliegen, aber sehr wild

Da der Bitcoin im Vergleich zu beliebig vermehrbarem Geld ein seltenes Gut ist, wird er immer mehr als Stabilitätsanlage eingeschätzt. Doch entkommt er auch operativ immer mehr seiner Exotenecke. Seine kommerzielle Nutzung wird immer breiter. Insofern ist er zweifach unterfüttert und hat mit Blasenbildungen wie zur Zeit des Neuen Markts wenig gemeinsam. Neue Allzeithochs sind damit im nächsten Jahr möglich, allein schon, weil genügend Liquidität für jede Anlageform vorhanden ist.

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© 2020 marktEINBLICKE
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