Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
449 Leser
Artikel bewerten:
(2)

GfK: Konsumklima leidet unter hartem Lockdown

DJ GfK: Konsumklima leidet unter hartem Lockdown

Von Andreas Kißler

NÜRNBERG/BERLIN (Dow Jones)--Die neuen Beschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie drücken zum Jahreswechsel weiter auf die Verbraucherstimmung in Deutschland. Die Konsumforscher der GfK ermittelten für Januar 2020 einen Rückgang ihres Indikators zum Konsumklima auf minus 7,3 von revidiert minus 6,8 Punkten im Vormonat. Zunächst hatten sie für Dezember noch einen Wert von minus 6,7 Zählern berichtet.

Die Abschwächung fiel allerdings weit weniger deutlich aus als erwartet, denn die von Dow Jones Newswires befragten Ökonomen hatten auf Basis der ursprünglichen Daten für Januar einen Rückgang auf minus 9,5 Zähler angenommen.

"Aktuell ist vor allem der Sparindikator für den dritten Rückgang in Folge des Konsumklimas verantwortlich", erklärte GfK-Experte Rolf Bürkl. "Mit dem harten Lockdown und dem Schließen der meisten Geschäfte hat das Konsumklima einen weiteren Rückschlag zu verkraften." Bürkl befürchtete, "dass auf das Konsumklima in den kommenden Wochen eine sehr schwierige Phase zukommen wird." Eine Entspannung oder Erholung könne es sicherlich erst geben, "wenn die Infektionszahlen so weit gesunken sind, dass die harten Beschränkungen wieder gelockert werden können".

Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung gewinnen 

Insgesamt zeige die Stimmung der Verbraucher zum Jahresschluss 2020 den Angaben zufolge ein uneinheitliches Bild. Während Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung etwas zulegten, müsse die Einkommenserwartung Einbußen hinnehmen. Die Sparneigung habe im Dezember aber spürbar zugenommen.

Der Indikator für die Konjunkturerwartung gewann nach zwei Rückgängen in Folge um 4,6 auf 4,4 Zähler. Da die Erhebung im Zeitraum vom 3. bis 14. Dezember stattfand, konnten laut den Angaben mögliche Effekte aus dem harten Lockdown allerdings noch keine Berücksichtigung finden. Es sei aber zu befürchten, dass sich eine grundlegende Erholung der Konjunkturstimmung nun weiter verzögere.

Die Einkommenserwartungen sanken um einen Zähler auf 3,6 Punkte. Das Schließen zahlreicher Einzelhandelsgeschäfte dürfte in den kommenden Wochen zu einem spürbaren Anstieg der Kurzarbeitszahlen führen, was bei den betroffenen Beschäftigten zu Einkommenseinbußen führe. Zudem sei zu befürchten, dass noch mehr Unternehmen insolvenzgefährdet seien.

"Dies verstärkt die Angst vor Jobverlust und belastet die Einkommensaussichten", konstatierte Bürkl. Die Anschaffungsneigung gewann hingegen 6,1 auf 36,6 Punkte. Sie weise damit bisher noch ein befriedigendes Niveau auf. "Ob es dabei bleibt, wird vor allem auch davon abhängen, ob und wie stark die Angst vor Jobverlust in den kommenden Wochen zunimmt."

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/apo

(END) Dow Jones Newswires

December 22, 2020 02:00 ET (07:00 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.