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MÄRKTE EUROPA/Gewinnmitnahmen drücken - Sanofi mit Milliardenkauf

DJ MÄRKTE EUROPA/Gewinnmitnahmen drücken - Sanofi mit Milliardenkauf

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Börsen sind am Montag mit Abgaben in die Woche gestartet. Im Handel hieß es, dass viele Marktteilnehmer erst jetzt aus den Weihnachtsferien zurückgekommen seien und die Kurse genutzt hätten, um ihr Risiko am Aktienmarkt nach unten zu fahren. Übergeordnet bot der nur schleppende Verlauf der Impfkampagne angesichts der hohen Kursniveaus einen Grund, erst einmal Gewinne zu realisieren. Der DAX verlor 0,8 Prozent auf 13.937 Punkte. Für den Euro-Stoxx-50 ging es 0,7 Prozent auf 3.621 nach unten.

Das Umfeld blieb aber günstig. Weiter im Blick standen die Überlegungen um ein weiteres Konjukturpaket des zukünftigen US-Präsidenten Joe Biden: "Ich erwarte, dass die neue Regierung unter Präsident Biden noch im ersten Quartal neue Maßnahmen über knapp eine Billion US-Dollar auf den Weg bringt", sagte Ulrich Stephan, Anlagestratege der Deutschen Bank. Bereits im zweiten Quartal könnte die Wirtschaftsleistung wieder das Vorkrisenniveau erreichen, erwartet er: das zusätzliche Wachstum sollte vor allem ausgewählten zyklischen Aktien weiteren Rückenwind verschaffen.

Berichtssaison startet bereits früh 

In den USA startet die Berichtssaison am Freitag mit den Banken, wenn JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo ihre Geschäftszahlen vorlegen. Aucj aus Deutschland gab es bereits erste Unternehmenszahlen: Shop Apotheke schlossen nach volatilem Verlauf 0,4 Prozent niedriger. Mit einem Anstieg des Konzernumsatzes um 38,1 Prozent auf 968,2 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2020 wurde das hauseigene Ziel von mindestens 35 Prozent Steigerung zwar übertroffen. Allerdings hatten einige Anleger auf den Sprung über die 1-Milliarde-Euro-Marke gesetzt.

Zur Rose gewannen 5,5 Prozent. Die Schweizer Online-Apotheke und der dänische Pharmahersteller Novo Nordisk wollen künftig im Bereich Adipositas-Therapie zusammenarbeiten. Novo Nordisk zogen um 1,1 Prozent an.

Derweil drehte sich das Übernahmekarussell weiter. Sanofi übernimmt für zunächst 1,1 Milliarden Dollar das britische Biopharmaunternehmen Kymab. Bei Erreichen weiterer Meilensteine könnten zusätzliche Zahlungen über bis zu 350 Millionen Dollar fällig werden. Mit der Übernahme von Kymab verstärke sich Sanofi auf dem Gebiet Atopisches Ekzem, kommentiert Bryan Garnier den Zukauf. Sanofi gewannen 0,6 Prozent.

Eine Tochter der Starward Capital Group will derweil ihren Anteil an der österreichischen CA Immobilien ausbauen. Die Tochter, die bereits knapp 30 Prozent hält, bietet je CA Immo-Aktie 34,44 Euro. Für die Aktie ging es um 14,6 Prozent auf 35,30 Euro nach oben.

Pfeiffer Vacuum stiegen um 11 Prozent. Händler verwiesen auf die positive Mittelfristprognose. In den kommenden drei bis fünf Jahren will Pfeiffer den Marktanteil weiter steigern, sowohl durch Wachstum als auch Zukäufe. Den Umsatz will man "wesentlich" steigern, und die Profitabilität "erheblich" verbessern. Konkrete Zahlen nannte Pfeiffer zwar nicht, "aber da ihre Aussagen generell konservativ sind, glaubt man ihnen das", sagte ein Händler. Belegt werde die Annahme zudem von den besseren Geschäftszahlen zum vierten Quartal.

Der Softwarekonzern Teamviewer hat im Schlussquartal 2020 eine starke Nachfrage verzeichnet und die Billings erheblich gesteigert. Die zuletzt angehobene Prognose konnte das Unternehmen leicht übertreffen. Im Handel wurde aber bemängelt, dass das Wachstum gemessen an den Billings nur leicht über den Erwartungen gelegen habe. Zum anderen hieß es, der Zuwachs bei Großkunden habe deutlich unter Gesamtwachstum gelegen. Teamviewer verloren 3,8 Prozent.

Adler meldet Insolvenz an 

Für Adler Modemärkte bedeutet der Lockdown die Zahlungsunfähigkeit, die Aktie brach um fast 70 Prozent ein. Der Modehändler hat wegen der Belastungen aus der Corona-Pandemie Insolvenz angemeldet. Auslöser waren die erheblichen Umsatzeinbußen durch die seit Mitte Dezember 2020 andauernden Schließungen fast aller Verkaufsfilialen infolge des neuerlichen Lockdowns. Die Liquiditätslücke sei nicht durch Staatshilfen oder Investoren geschlossen worden. Geplant sei nun eine Insolvenz in Eigenverwaltung. Der Geschäftsbetrieb soll aber fortgeführt werden.

Fuchs Petrolub (plus 0,6 Prozent) hat dank eines starken Schlussquartals im Gesamtjahr 2020 besser abgeschnitten als erwartet.

=== 
Index                  Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung 
                          stand      absolut         in %          seit 
                                                           Jahresbeginn 
Euro-Stoxx-50          3.620,62       -24,43        -0,7%         +1,9% 
Stoxx-50               3.182,74       -10,17        -0,3%         +2,4% 
Stoxx-600                408,41        -2,76        -0,7%         +2,4% 
XETRA-DAX             13.936,66      -112,87        -0,8%         +1,6% 
FTSE-100 London        6.798,48       -74,78        -1,1%         +6,4% 
CAC-40 Paris           5.662,43       -44,45        -0,8%         +2,0% 
AEX Amsterdam            642,42        -3,18        -0,5%         +2,9% 
ATHEX-20 Athen         1.907,58       -43,04        -2,2%         -1,4% 
BEL-20 Bruessel        3.710,28       -51,60        -1,4%         +2,5% 
BUX Budapest          44.715,79      +322,58        +0,7%         +6,2% 
OMXH-25 Helsinki       4.689,24       -41,40        -0,9%         +2,3% 
ISE NAT. 30 Istanbul   1.679,00       -15,43        -0,9%         +2,6% 
OMXC-20 Kopenhagen     1.476,62        -8,53        -0,6%         +0,8% 
PSI 20 Lissabon        5.245,52      -107,59        -2,1%         +4,9% 
IBEX-35 Madrid         8.357,50       -50,20        -0,6%         +3,5% 
FTSE-MIB Mailand      22.722,01       -71,93        -0,3%         +2,5% 
RTS Moskau             1.466,56        +0,06        +0,0%         +5,7% 
OBX Oslo                 880,51        -9,70        -1,1%         +2,5% 
PX  Prag               1.071,71        -3,72        -0,3%         +4,3% 
OMXS-30 Stockholm      1.941,49        -7,88        -0,4%         +3,6% 
WIG-20 Warschau        2.066,97        -5,77        -0,3%         +4,2% 
ATX Wien               2.942,44        +0,69        +0,0%         +5,6% 
SMI Zuerich           10.870,42       +72,43        +0,7%         +1,6% 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,50                     0,06          -0,74 
US-Zehnjahresrendite        1,13                     0,01          -1,55 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Mo, 8:22 Uhr  Do, 17:27 Uhr  % YTD 
EUR/USD                   1,2171     -0,39%        1,2188         1,2271  -0,4% 
EUR/JPY                   126,72     -0,22%        126,94         127,38  +0,5% 
EUR/CHF                   1,0821     -0,02%        1,0822         1,0852  +0,1% 
EUR/GBP                   0,8998     -0,13%        0,9028         0,9053  +0,8% 
USD/JPY                   104,12     +0,17%        104,14         103,82  +0,8% 
GBP/USD                   1,3526     -0,26%        1,3502         1,3555  -1,0% 
USD/CNH (Offshore)        6,4740     +0,12%        6,4745         6,4686  -0,4% 
Bitcoin 
BTC/USD                31.091,50    -19,17%     32.969,75      39.369,25  +7,0% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex                  52,02      52,24         -0,4%          -0,22  +7,2% 
Brent/ICE                  55,57      55,99         -0,8%          -0,42  +7,4% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)             1.848,44   1.848,80         -0,0%          -0,36  -2,6% 
Silber (Spot)              25,19      25,45         -1,0%          -0,26  -4,5% 
Platin (Spot)           1.035,93   1.060,10         -2,3%         -24,18  -3,2% 
Kupfer-Future               3,56       3,67         -3,1%          -0,11  +1,3% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/flf

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January 11, 2021 12:24 ET (17:24 GMT)

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