Anzeige
Mehr »
Montag, 23.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Das "Next Butte?"-Setup in Montana - und es ist noch immer eine $15M-Story
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
marktEINBLICKE
936 Leser
Artikel bewerten:
(2)

DFV: Geheimer Profiteur der Corona-Krise

Für die Aktionäre der DFV Deutsche Familienversicherung (WKN: A2NBVD / ISIN: DE000A2NBVD5) startete das neue Börsenjahr 2021 mit einem heftigen Rückschlag. So brachen die Notierungen an den ersten beiden Januar-Handelstagen in der Spitze um 43 Prozent ein und damit so stark wie noch nie zuvor in der noch jungen Börsenhistorie. Was war passiert?

Rote Zahlen auch im neuen Jahr

Grund für den scharfen Aktieneinbruch war die Unternehmensnachricht, dass die Versicherungsgesellschaft auch für das neue Jahr 2021 mit roten Zahlen rechnet, nachdem bisher ein positives Ergebnis avisiert worden war. Ursächlich für die revidierte Prognose sind laut dem 2007 gegründeten und in Frankfurt am Main ansässigen Unternehmen Veränderungen beim Projekt CareFlex. Bei diesem Projekt, das von der DFV Deutsche Familienversicherung angestoßen wurde, handelt es sich laut Konzernangaben um die erste arbeitgeberfinanzierte Pflegezusatzversicherung, die von den Tarifparteien beim Tarifabschluss der chemischen Industrie Ende 2019 als CareFlex Chemie umgesetzt worden war.

Rolle zurück beim Projekt CareFlex

Zu diesem Zweck wurde ein Konsortium aus der Barmenia Krankenversicherung AG, der DFV und der R+V Krankenversicherung AG gebildet. Die DFV war an diesem Konsortium mit 35 Prozent beteiligt und fungierte dabei als Erstversicherer und IT-Dienstleister. Nun gab die DFV hier Ende 2020 quasi die Rolle zurück bekannt. Demnach ist die DFV nicht länger Erstversicherer und IT-Dienstleister, sondern übernimmt nur noch die Rolle des Rückversicherers.

Risiko zu hoch

Der Vorstand der DFV hat das Gesamtprojekt erneut überprüft und ist zu dem Schluss gelangt, dass das Risiko wegen der aktuellen Corona-Situation zu hoch und nicht mehr vertretbar für die Größe der DFV ist. Demnach hätte es bei der DFV bei den bisherigen Zuständigkeiten eine Steigerung des Kapitalanlagevolumens um jährlich 50 Mio. Euro geben müssen.

Der Grund für die jüngste Gewinnwarnung

Der DFV zufolge ist durch den neuen Aufgabenwechsel zum Rückversicherer das Risiko der Kapitalanlage entfallen. Demnach gibt es jetzt nur noch versicherungstechnische Risiken, die nicht mehr vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie abhängen. Aus diesem Grund soll laut der DFV das Bestandswachstum nun unter den bisherigen Erwartungen liegen. Dieses wurde ursprünglich mit 70 Mio. Euro brutto im Jahr 2021 prognostiziert, soll nach neuen Berechnungen nun aber nur noch bei 40 Mio. Euro liegen. Der DFV zufolge wird das entsprechende Auswirkungen auf das Jahresergebnis haben und ist der Grund für die jüngste Gewinnwarnung.

Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2021 marktEINBLICKE
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.