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MÄRKTE EUROPA/DAX baut Gewinne aus - Pandemie-Lage entspannter

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX baut Gewinne aus - Pandemie-Lage entspannter

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Aktienmärkten ziehen die Kurse am Dienstagnachmittag weiter an. Der DAX gewinnt 2 Prozent auf 13.917 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legt um 1,5 Prozent auf 3.605 Punkte zu. "Der DAX erholt sich vom Ifo-Schock", sagt Christian Henke von IG Markets. Zum Wochenauftakt waren die Kurse mit dem enttäuschenden Ifo-Geschäftsklima-Index deutlich zurückgekommen.

Aber auch die neuen Entwicklungen zur Pandemie-Krise werden entspannter gesehen. So hat Astrazeneca Berichte zurückgewiesen, ihr Impfstoff sei bei älteren Patienten über 65 Jahre nahezu unwirksam. Laut anderen Quellen basieren die Berichte auf einer Verwechlung. Zudem sehen Wissenschaftler gute Chancen, dass die Impfstoffe entgegen anderslaufenden Aussagen doch gegen die neuen Mutationen aus Südafrika, England und Brasilien wirken.

Die Regierungskrise in Italien ist kein belastendes Marktthema. Ministerpräsident Giuseppe Conte ist nun wie geplant zurückgetreten. Medienberichten zufolge will sich Conte nach der wochenlangen Regierungskrise mit diesem Schritt das Mandat für eine neue Regierung sichern. Die italienischen Renditen stiegen anfangs leicht, liegen mittlerweile aber wieder kaum verändert. An der Mailänder Börse ziehen die Kurse ebenfalls an, auch wenn der dortige Index nur um 1 Prozent zulegt.

Stahlwerte profitieren von Sonderkonjunktur 

Kräftig erholen können sich unter anderem Stahlwerte wie Arcelormittal, Vallourec und Thyssenkrupp mit Aufschlägen zwischen 3 und 9 Prozent. Der US-Stahlhersteller Steel Dynamics erwartet in diesem Jahr eine anhaltende Stahlpreisstärke und robuste Kundennachfrage. "Während sich die heimische Wirtschaft immer noch von dem Coronavirus-Schock erholt, sehen wir ein starkes Umfeld für die Stahlnachfrage", so der Chef des Konzerns zu den weiteren Aussichten für 2021.

Auch aus Deutschland hatte es zuletzt ähnliche Stimmen gegeben: "Auf die Pandemiekrise folgt die Beschaffungskrise", zitierte das Portal "Home of Steel" kürzlich Bernhard Jacobs, Geschäftsführer des Industrieverbands Blechumformung. "Dieser Versorgungsengpass gefährdet den Erholungsprozess bei Zulieferern und Automobilherstellern", sagte er weiter.

Ganz vorne unter den Branchen liegen aber der Stoxx-Index der Chemiewerte und der Branchenindex der Finanzdienstleister mit Aufschlägen von jeweils 2,4 Prozent an. Er profitiert von deutlichen Kursgewinnen bei UBS. Die Aktie ist kürzlich aus dem Bankensektor in den der Finanzdienstleister gewechselt. Der Index der Chemiewerte profitiert vom Kursplus des Schwergewichts Linde.

Linde und UBS gefallen - Novartis nicht 

Als "überraschend stark" werden die Geschäftszahlen der UBS für 2020 im Handel bezeichnet. Die Bank und Vermögensverwaltung habe ein starkes viertes Quartal hingelegt, und damit die Konsensschätzungen übertroffen. Der Quartalsgewinn habe einige Analystenschätzungen fast um das Doppelte übertroffen, sagt ein Händler. Dazu komme ein neues Aktien-Rückkaufprogramm. UBS gewinnen 2,9 Prozent.

Linde legen um 3,6 Prozent zu. Der Gashersteller teilte sowohl eine Dividendenerhöhung wie auch ein Aktienrückkaufprogramm mit. Das neue Programm soll das bisherige ersetzen und ein Volumen von bis zu 6 Milliarden hat. Die Quartalsdividende soll um 10 Prozent auf 1,06 Dollar je Aktie erhöht werden.

Für Novartis geht es nach Vorlage der Geschäftszahlen für das vierte Quartal dagegen um 2,6 Prozent nach unten. Die Zahlen sind allenfalls durchwachsen ausgefallen. Während der Umsatz für die Jefferies-Analysten "in line" liegt, habe das operative Ergebnis die Erwartung leicht verfehlt.

Rolls-Royce auf Aufholjagd 

Rolls-Royce fallen in London nur noch um knapp 2 Prozent, am Morgen waren es noch 13 Prozent gewesen. Da hatte der Zwischenbericht des Triebwerkherstellers stark auf den Kurs gedrückt. Nun heißt es aber auch, der Markt setze auf bessere Zeiten - nach der Pandemie.

Schaeffler gewinnen 6 Prozent. Das Unternehmen hat nach einem starken Geschäft im Schlussquartal sowohl die eigenen als auch die Markterwartungen für 2020 übertroffen. Wegen guter Nachfrage der Autobranche verbuchte der Auto- und Industriezulieferer nach Eckdaten im vierten Quartal eine bereinigte EBIT-Marge von 11,5 Prozent im Konzern.

Die Aktie von Heidelberger Druck gehört unter den Nebenwerten zu den großen Gewinnern des noch jungen Jahres. Seit Jahresbeginn hat sie um gut 60 Prozent zugelegt. Nun meldete sich der Finanzchef in der Börsen-Zeitung zu Wort und bremst den Optimismus etwas. Mit Blick auf das Geschäft mit Elektroauto-Ladestationen, das an der Börse viele Fans zu haben scheint, sprach er von einem noch sehr kleinen Geschäftsfeld. Außerdem soll die Pandemie sein Unternehmen 2021 rund 500 Millionen Euro an Umsatz kosten. Heideldruck geben um 1,2 Prozent nach.

Für Naturgy Energy geht es um 15 Prozent auf 22,16 Euro nach oben. Hier beflügelt ein Gebot in Höhe von 23 Euro je Aktie das spanische Unternehmen aus dem Energiesektor. Interesse hat der Infrastrukturfonds Global InfraCo. Bet-at-Home gewinnen 8,1 Prozent auf 38,05 Euro. Hauck & Aufhäuser hat das bereits über dem aktuellen Kurs liegende Ziel noch einmal erhöht auf nunmehr 47 von 41 Euro.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %     absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.604,96       1,46       51,82       1,47 
Stoxx-50                3.198,43       0,87       27,55       2,90 
DAX                    13.917,28       2,00      273,33       1,45 
MDAX                   31.653,30       0,83      261,46       2,78 
TecDAX                  3.398,66       1,00       33,73       5,79 
SDAX                   15.418,77       0,47       72,20       4,43 
FTSE                    6.669,62       0,46       30,77       2,76 
CAC                     5.547,05       1,36       74,69      -0,08 
 
Rentenmarkt              zuletzt                absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,55                   0,01      -0,79 
US-Zehnjahresrendite        1,04                   0,01      -1,64 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %    Di, 8:40  Mo, 17:20  % YTD 
EUR/USD                   1,2164     +0,17%      1,2114     1,2129  -0,4% 
EUR/JPY                   126,00     +0,00%      125,71     125,90  -0,1% 
EUR/CHF                   1,0793     +0,09%      1,0772     1,0781  -0,2% 
EUR/GBP                   0,8862     -0,19%      0,8895     0,8883  -0,8% 
USD/JPY                   103,57     -0,19%      103,80     103,80  +0,3% 
GBP/USD                   1,3725     +0,37%      1,3616     1,3655  +0,4% 
USD/CNH (Offshore)        6,4714     -0,25%      6,4890     6,4940  -0,5% 
Bitcoin 
BTC/USD                31.444,50     -3,17%   31.336,15  34.162,25  +8,2% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.       +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex                  52,82      52,77       +0,1%       0,05  +8,6% 
Brent/ICE                  56,01      55,88       +0,2%       0,13  +8,3% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag       +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)             1.855,51   1.855,90       -0,0%      -0,40  -2,2% 
Silber (Spot)              25,58      25,38       +0,8%      +0,21  -3,1% 
Platin (Spot)           1.103,98   1.099,50       +0,4%      +4,48  +3,1% 
Kupfer-Future               3,63       3,63       +0,0%      +0,00  +3,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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January 26, 2021 10:09 ET (15:09 GMT)

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