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MÄRKTE EUROPA/Unter Druck mit zunehmenden Wachstumsorgen

DJ MÄRKTE EUROPA/Unter Druck mit zunehmenden Wachstumsorgen

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen haben am Mittwoch stark nachgegeben. "Nach dem schwachen Ifo-Index dürfte der Einbruch im Gfk-Konsumklima heute vielen klar gemacht haben, dass sich die Erholungserwartungen für dieses Jahr deutlich nach hinten verschieben", so ein Händler. Das GfK-Konsumklima ist für Februar auf minus 15,6 Punkte abgesackt. Das sind 8,1 Punkte weniger als im Januar mit revidiert minus 7,5 Punkten. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten lediglich einen Rückgang auf minus 7,8 Zähler vorhergesagt.

Das an die Märkte fließende Geld spreche für steigende Notierungen, zugleich nähmen die fundamentalen Risiken aber zu, hieß es im Handel. Insbesondere müsse man sich von der Vorstellung verabschieden, dass die Coronakrise bis Mitte des Jahres ausgestanden sei. Vielmehr zeichne sich ab, dass das ganze Jahre 2021 stark durch die Pandemie beeinträchtigt werden wird mit entsprechenden Abwärtsrisiken bei den Wachstumsprognosen. Der DAX verlor 1,8 Prozent auf 13.620 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 1,6 Prozent auf 3.536 Punkte nach unten.

Unter Druck standen konjunktursensible Sektoren wie Banken (minus 2,1 Prozent) oder Rohstoffe, für die es im Schnitt um 3,6 Prozent nach unten ging. Autos verloren im Schnitt 2 Prozent. Auch Techwerte ließen mit Abgaben von 2,2 Prozent etwas Luft ab. Tagesgewinner waren Telekomwerte mit Aufschlägen von 1,6 Prozent.

Die US-Notenbank dürfte zunächst abwarten 

Der wichtigste Termin des Tages, die Entscheidung der US-Notenbank (Fed), findet erst nach Handelsschluss in Europa statt. Weil laut Marktteilnehmern mit unveränderten Leitzinsen gerechnet wird, steht die Rede von Fed-Chef Jerome Powell im Blick. Da sich unter der neuen Regierung von Präsident Joe Biden ein großes Konjunkturpaket abzeichnet, können die US-Währungshüter zunächst untätig bleiben und erstmal die Wirkung ihrer bereits erfolgten Lockerung beobachten. Die zuletzt aufgekommene Tapering-Debatte hatte Powell zuletzt als "viel zu verfrüht" abgetan.

Aktien von Container-Reedereien waren am Mittwoch nicht gesucht. Hapag-Lloyd fielen um 10,3 Prozent, Moeller-Maersk um 4,7 Prozent. Die höheren Frachtraten, von denen am Morgen Hapag-Lloyd berichtete, waren vom Markt noch etwas höher erwartet worden. Schon am Vortag hatten Cosco Shipping über einen starken Anstieg berichtet. "Das Problem war, dass Cosco explizit nur die Frachtraten als Grund für den Gewinnanstieg angeführt hat, und nicht die Erwartung an eine deutliche Belebung der Volumen", so ein Händler.

LVMH hielten sich nach Zahlen mit Abgaben von 0,3 Prozent gut. Diese stießen im Handel und bei Analysten insgesamt auf ein positives Echo. Das EBIT von LVMH für das zweite Halbjahr lag deutlich über den Erwartungen der UBS. Allerdings sei das Geschäft der meisten Sparten infolge der Pandemie weiterhin schwächer gelaufen als vor dieser. Als Treiber habe sich die größte und profitabelste Sparte Fashion & Leather Goods erwiesen.

Erratische Bewegungen in Einzelwerten 

Zum Teil kam es zu erratischen Bewegungen. Für Hugo Boss ging es ohne fundamentale Gründe um 9 Prozent nach oben. Hier wurde auf Shorteindeckungen verwiesen. Wie bei anderen Aktien auch, mache sich der verstärkte Einfluss von Privatanlegern bemerkbar, hieß es im Handel. Eine Anlagestrategie bestehe darin, sich auf Aktien mit hohen Shortquoten zu konzentrieren, und diese gezielt nach oben zu ziehen. Dadurch werde Leereindeckungsbedarf ausgelöst. Verstärkt würden die Effekte teilweise noch durch Social-Media-Kampagnen. Ein Händler sprach von einem "Casino".

Auch bei Evotec (plus 9,6 Prozent) bzw Varta (plus 6,2 Prozent) spielten Shorteindeckungen eine Rolle. Evotec lagen zeitweise 30 Prozent vorne. Für die Aktie der Software AG ging es nach besseren Zahlen um 7,4 Prozent nach oben. Allerdings spielten auch hier laut Händlern Shorteindeckungen eine Rolle - RTL schossen nach Zahlen sogar um 13,1 Prozent nach oben.

Siemens Healthineers gewannen 3,1 Prozent. Positiv kam an, dass der Medizintechnikkonzern besser als erwartet durch sein erstes Geschäftsquartal gekommen ist und mit einem höheren Umsatz mit Corona-Tests im Geschäftsjahr rechnet. Nach guten Zahlen und einem guten Ausblick ging es für Sartorius um 0,8 Prozent nach oben. Süss Microtec verloren trotz ordentlicher Zahlen 2,8 Prozent.

=== 
Index                  Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung 
.                         stand      absolut         in %          seit 
.                                                          Jahresbeginn 
Euro-Stoxx-50          3.536,38       -56,45        -1,6%         -0,5% 
Stoxx-50               3.157,76       -34,78        -1,1%         +1,6% 
Stoxx-600                402,98        -4,72        -1,2%         +1,0% 
XETRA-DAX             13.620,46      -250,53        -1,8%         -0,7% 
FTSE-100 London        6.571,27       -82,74        -1,2%         +3,0% 
CAC-40 Paris           5.459,62       -63,90        -1,2%         -1,7% 
AEX Amsterdam            647,92       -10,62        -1,6%         +3,7% 
ATHEX-20 Athen         1.764,00       -56,86        -3,1%         -8,8% 
BEL-20 Bruessel        3.645,30       -78,98        -2,1%         +0,7% 
BUX Budapest          43.077,24      -429,89        -1,0%         +2,3% 
OMXH-25 Helsinki       4.850,21       +23,00        +0,5%         +5,8% 
ISE NAT. 30 Istanbul   1.575,22       -61,69        -3,8%         -3,7% 
OMXC-20 Kopenhagen     1.440,33       -34,06        -2,3%         -1,7% 
PSI 20 Lissabon        4.888,68      -103,52        -2,1%         -2,3% 
IBEX-35 Madrid         7.852,70      -112,20        -1,4%         -2,7% 
FTSE-MIB Mailand      21.662,73      -324,27        -1,5%         -1,1% 
RTS Moskau             1.393,02       -29,93        -2,1%         +0,4% 
OBX Oslo                 860,97       -11,02        -1,3%         +0,3% 
PX  Prag               1.035,78       -19,99        -1,9%         +0,8% 
OMXS-30 Stockholm      1.976,20       -15,46        -0,8%         +5,4% 
WIG-20 Warschau        1.929,21       -52,77        -2,7%         -2,8% 
ATX Wien               2.909,96       -39,30        -1,3%         +6,3% 
SMI Zuerich           10.904,24       -59,81        -0,5%         +1,9% 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %   Mi, 8:32  Di, 17:33  % YTD 
EUR/USD                1,2102     -0,49%     1,2154     1,2161  -0,9% 
EUR/JPY                125,97     -0,06%     126,03     126,07  -0,1% 
EUR/CHF                1,0758     -0,27%     1,0779     1,0791  -0,5% 
EUR/GBP                0,8838     -0,18%     0,8845     0,8856  -1,0% 
USD/JPY                104,10     +0,44%     103,69     103,67  +0,8% 
GBP/USD                1,3691     -0,32%     1,3741     1,3732  +0,2% 
USD/CNH (Offshore)     6,4916     +0,26%     6,4766     6,4741  -0,2% 
Bitcoin 
BTC/USD             30.707,25     -6,09%  31.829,25  31.840,00  +5,7% 
 
 
ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.      +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex               53,16      52,61      +1,0%       0,55  +9,3% 
Brent/ICE               56,21      55,91      +0,5%       0,30  +8,7% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag      +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)          1.844,84   1.851,16      -0,3%      -6,32  -2,8% 
Silber (Spot)           25,26      25,48      -0,9%      -0,22  -4,3% 
Platin (Spot)        1.073,10   1.104,08      -2,8%     -30,98  +0,3% 
Kupfer-Future            3,54       3,62      -2,1%      -0,08  +0,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/err

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January 27, 2021 12:17 ET (17:17 GMT)

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