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Märkte um 12: Wann startet die nächste DAX-Rallye? - Infineon-Aktie im Höhenflug

Der DAX pendelt am Dienstagmittag im Bereich der 14.100er-Marke seitwärts. Die Chancen für eine neue Kurs-Rallye stehen weiterhin sehr gut, denn von der Konjunkturseite aus gibt es erfreuliche Nachrichten zu vermelden.

Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen stieg auf 71,2 Punkte von 61,8 im Vormonat, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) bekanntgab. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen mit einer Verringerung auf 59,8 Punkte gerechnet.

Auch aus den USA kommen weiterhin gute Vorgaben. Die Futures auf die wichtigsten US-Aktienindizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 notieren am Dienstagmittag deutlich im Plus. Gut möglich ist deshalb, dass hier in Kürze neue Allzeithochs verzeichnet werden.

Die Lage an der Frankfurter Börse

DAX-0,1%14.094
MDAX+0,6%33.065
TecDAX+0,6%3.596
SDAX+0,2%15.831
Euro Stoxx 50-0,0%3.732

Infineon-Aktie mit neuem 19-Jahres-Hoch

Am Dienstagmittag gibt es im DAX 16 Gewinner und 14 Verlierer. Der größte Gewinner war zwischenzeitlich die Aktie von Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004), die um über ein Prozent zulegte und damit jetzt wieder so hoch notiert wie zuletzt Mitte 2001.

Bildquelle: Pressefoto Infineon Technologies AG

1&1 Drillisch erzielt wichtige Einigung

Im Fokus stand am Dienstagmittag auch die Aktie der United Internet-Tochter 1&1 Drillisch (WKN: 554550 / ISIN: DE0005545503), die eine wichtige Einigung mit Telefónica Deutschland (WKN: A1J5RX / ISIN: DE000A1J5RX9) erzielen und damit eine Voraussetzung für den Aufbau eines eigenen Mobilfunknetzes schaffen konnte.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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