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Japan - Land der aufgehenden (Aktien)Sonne?

Nach 30 Jahren Dämmerlicht strahlt der japanische Leitindex Nikkei 225 wieder hell über der 30.000 Punkte-Marke. Ist die Sonne über Aktien-Japan endgültig aufgegangen? Oder gehen bald wieder die Lichter aus? Seit seinem Allzeithoch Ende 1989 mit 38.957,44 Punkten wäre es nicht das erste Mal, dass der Nikkei 225 erfolglos versuchte, an seine historischen Erfolge anzuknüpfen.

Angst vor Deflation? Ja, panisch!

Der Hit "Big in Japan" der Band "Alphaville" aus den 80er Jahren passte damals auf Japans Sturm und Drang-Wirtschaft wie die Faust aufs Auge. Nippons Aktien liefen wie Sushi am Circle. Ich erinnere mich gerne an meine frühere Studienzeit zurück, in der mir fast jeder japanische Optionsschein ein Zubrot bescherte.

Bildquelle: Pixabay / tikisada

Jedoch platzten 1990 die völlig überblähten Spekulationsblasen bei Aktien und Immobilien wie Seifenblasen. Das Land verfiel in eine jahrzehntelange deflationäre Depression. Niemand konsumierte oder investierte heute, weil es morgen billiger wurde.

Und während die Aktienindices der Industrieländer ihre Anleger mit Rekordständen am laufenden Band aufhellten, konnten auf dem japanischen Aktienmarkt keine ordentlichen Lux-Werte erreicht werden.

Zu spät begriff die Notenbank in Japan den Ernst der Deflation. Sie versuchte ihr zwar zu entkommen. Da ihre Leitzinssenkungen aber zunächst viel zu zaghaft ausfielen, holte sie Japan immer wieder ein. Erst 1999 brach die Nullzins-Zeit an.

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© 2021 marktEINBLICKE
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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