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Daimler (wieder) auf der Überholspur

Was wurde in den vergangenen Jahren nicht alles über die deutschen Autobauer geschrieben. Anschluss verpasst. Nicht zukunftsfähig. Falsche Modellpolitik. Und so weiter und so fort… Mit Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) hat nun der Branchenprimus im Oberklassesegment 2020er-Zahlen vorgelegt, die den Abgesang von früher ganz schnell vergessen lassen. Das hat Gründe.

Die Marke zählt

Die Bedeutung einer Marke für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens wird oft als zu gering eingeschätzt. Das hat man in der Vergangenheit schon oft gesehen, wo hilflose Neufirmierungen das Ruder auch nicht mehr rumrissen.

Bei Daimler setzt man nach wie vor auf die beiden Gründerväter Carl Benz und Gottlieb Daimler. Zu recht. Ein Fahrzeug von Mercedes-Benz ist in China ein absolutes Statement. Man sieht es an den aktuellen Verkaufszahlen.

Bildquelle: Pressefoto Daimler

Von den 2020 knapp 2,1 Millionen verkauften Fahrzeugen (-13 Prozent), wurden 758.091 in China (+9 Prozent) verkauft, das entspricht einem Anteil von 36 Prozent. Zwar wird ein Großteil dieser Fahrzeuge (v.a. E-Klasse) direkt vor Ort produziert.

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© 2021 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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