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Dow Jones News
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

DIENSTAG: In Japan ruhte der Börsenhandel wegen des Geburtstags des Kaisers. In Russland waren die Börsen wegen des Tags des Vaterlandsverteidigers geschlossen.

AKTIENMÄRKTE (18:40 Uhr)

INDEX                 Stand      +-%  +-% YTD 
EuroStoxx50        3.689,10   -0,29%   +3,84% 
Stoxx50            3.180,08   -0,43%   +2,31% 
DAX               13.864,81   -0,61%   +1,06% 
FTSE               6.625,94   +0,21%   +2,35% 
CAC                5.779,84   +0,22%   +4,11% 
DJIA              31.348,36   -0,55%   +2,42% 
S&P-500            3.839,83   -0,95%   +2,23% 
Nasdaq-Comp.      13.216,17   -2,34%   +2,54% 
Nasdaq-100        12.940,82   -2,14%   +0,41% 
Nikkei-225        Feiertag 
EUREX                 Stand  +-Ticks 
Bund-Future          174,24      -33 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.      +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               61,55      61,70      -0,2%      -0,15  +26,4% 
Brent/ICE               65,35      65,24      +0,2%       0,11  +26,3% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.806,57   1.809,74      -0,2%      -3,17   -4,8% 
Silber (Spot)           27,64      28,18      -1,9%      -0,53   +4,7% 
Platin (Spot)        1.237,63   1.275,98      -3,0%     -38,35  +15,6% 
Kupfer-Future            4,18       4,14      +1,0%      +0,04  +18,8% 
 

Die Ölpreise pendeln auf und ab. Hier dürften nach dem jüngsten Anstieg zum Teil Gewinne mitgenommen werden. Gestützt werden die Preise nach Aussagen aus dem Handel davon, dass die wegen der Winterstürme unterbrochene Ölförderung in Texas nur langsam wieder anläuft. Auch die Rally bei anderen Rohstoffen gebe dem Öl Rückenwind. Und nicht zuletzt hätten mehrere Analysten ihre Ölpreisprognosen nach oben genommen, weil sie für den Rest des Jahres ein knapperes Angebot erwarteten.

FINANZMARKT USA

Nach einem schwachen Wochenstart zeigen sich die US-Börsen am Dienstag erneut mit Verlusten. Vor allem Technologiewerte werden kräftig abverkauft. Nach wie vor sind es die zuletzt kräftig gestiegenen US-Anleihezinsen, die das Interesse der Anleger an riskanteren Anlageklassen wie Aktien dämpfen. US-Notenbankpräsident Jerome Powell hat während seiner Anhörung vor dem US-Kongress erwartungsgemäß bekräftigt, die lockere Geldpolitik beizubehalten, bis sich die Wirtschaft weiter von den Auswirkungen der Pandemie erholt hat. Konjunkturseitig stieg der Index des Verbrauchervertrauens für Februar etwas stärker als von Ökonomen erwartet. Home Depot (-4,2%) hat im vierten Quartal besser abgeschnitten als erwartet, wagt aber wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen ungewissen Ertragsaussichten keinen Ausblick. Besser als erwartet hat auch Macy's (+1,0%) abgeschnitten. Die Kaufhauskette hat von den Hilfszahlungen an die US-Privathaushalte profitiert, mit denen während der Krise der Konsum angekurbelt werden sollte. Um 5,1 Prozent abwärts geht es mit Tesla. Beobachter sehen hier erneut einen Zusammenhang mit Bitcoin. Die Kryptowährung fällt am Dienstag erneut kräftig zurück. Einen wesentlichen Anteil am Anstieg von Bitcoin in den zurückliegenden Wochen hatten Äußerungen von Tesla-CEO Elon Musk. Am Wochenende schrieb er jedoch auf Twitter, der Kurs erscheine ihm "hoch". Druck kommt am Dienstag auch von US-Finanzministerin Janet Yellen, die den Bitcoin als "extrem ineffizient" bezeichnete und den hohen Energieverbrauch bei Bitcoin-Transaktionen kritisierte. Der Medizintechnik-Konzern Medtronic (+2,6%) hat im dritten Geschäftsquartal deutlich weniger verdient, aber die Erwartungen übertroffen.

Die Rendite 10-jähriger US-Anleihen gibt nach den Aussagen von Fed-Chef Powell 0,5 Basispunkt nach auf 1,36 Prozent.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

22:30 US/Alcon Inc, Ergebnis 4Q, Fort Worth

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
    22:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des privaten 
          American Petroleum Institute (API) 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Kräftige Verluste der Technologie-Aktien haben am Dienstag die Stimmung an den europäischen Börsen eingetrübt. Zeitweise noch stärkere Verluste wurden wieder aufgeholt, nachdem US-Notenbankchef Jerome Powell die Notwendigkeit niedriger Zinsen betont hatte. Zuvor hatten vor allem die Turbulenzen an den Anleihenmärkten auf die Kurse gedrückt, und hier besonders auf die Kurse der Technologie-Aktien. Deren Stoxx-Branchenindex führte so auch zum Schluss die Verliererliste mit einem Abschlag von 1,8 Prozent an. Der allgemeinen Schwäche entziehen konnten sich unter den Subindizes die Branchenindizes der Banken und der Versicherer, aber auch Einzelhandelsaktien und Ölwerte. Der Bankenindex gewann 0,9 Prozent. Die Banken profitieren von höheren Zinsen am langen Ende, besonders wenn die Zinsen am kurzen Ende niedrig bleiben. Ähnliches gilt für die Versicherer. Erneut stark unter Druck standen Aktien von Unternehmen, die in der Corona-Pandemie besonders profitiert hatten. Infineon fielen um 3,1 Prozent. Sartorius brachen um 5,8 Prozent ein und Teamviewer um 3,6 Prozent. Bei den anderen so genannten Stay-at-Home-Titeln verloren Hellofresh 4,2, Zalando 1,5 und Zooplus 4,7 Prozent. Dagegen legten neben Einzelhändler Marks & Spencer auch Hugo Boss und Inditex deutlich zu. Gewinner Nummer eins waren aber die Aktien der Fluggesellschaften und verbundener Unternehmen. Auslöser der Rally war laut Marktteilnehmern am Vorabend eine sektorweite "Buy"-Empfehlung durch die Deutsche Bank. Im Fokus stand bei den Einzelaktien auch weiter die Berichtssaison. Covestro (+0,0%) hat nach einer Aufholjagd im Schlussquartal die in der Corona-Krise verlorenen Gewinne teilweise wettgemacht. Fresenius (-0,7%) und FMC (-0,6%) wollen ihren Aktionären ungeachtet der eingetrübten Aussichten für das laufende Jahr eine höhere Dividende für das vergangene Jahr zahlen. Heidelbergcement (-1,9%) hat im vergangenen Jahr bei deutlich rückläufigem Umsatz operativ mehr verdient als im Jahr vor der Corona-Krise. Laut Deutschem Industrie- und Handelskammertag trübt sich die Stimmung nun aber auch auf dem Bau ein. Rational (-9,6%) erwartet im laufenden Jahr bei Absatz und Umsatz nur ein leichtes Wachstum.

DEVISEN

DEVISEN               zuletzt      +/- %   Di, 8:39  Mo, 17:25   % YTD 
EUR/USD                1,2145     -0,12%     1,2174     1,2147   -0,6% 
EUR/JPY                127,77     +0,01%     127,98     127,64   +1,3% 
EUR/CHF                1,0973     +0,70%     1,0903     1,0887   +1,5% 
EUR/GBP                0,8615     -0,32%     0,8645     0,8642   -3,5% 
USD/JPY                105,21     +0,14%     105,13     105,08   +1,9% 
GBP/USD                1,4097     +0,19%     1,4081     1,4055   +3,2% 
USD/CNH (Offshore)     6,4658     +0,02%     6,4613     6,4705   -0,6% 
Bitcoin 
BTC/USD             47.836,50    -11,72%  49.979,00  53.682,72  +64,7% 
 

Der Dollar zeigt sich nach dem Powell-Auftritt weiter gut behauptet. Der Dollarindex legt 0,1 Prozent zu.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Nach anfänglichen Verlusten haben die Aktienmärkte in Ostasien und Australien am Dienstag mehrheitlich im Plus geschlossen. Vor allem die kräftigen Abgaben bei den US-Technologiewerten hatten zunächst auf die Stimmung gedrückt. Bei LG Electronics (-5,1%) in Seoul belasteten Berichte, wonach der geplante Verkauf der verlustbringenden Smartphone-Sparte an die vietnamesische Vingroup gescheitert sein soll. In Hongkong trieben vor allem Aufschläge bei den Aktien von Casino-Betreibern den Markt an, wie es hieß. Galaxy Entertainment kletterten um 9,2 Prozent. Macau habe mit den Impfungen begonnen und zudem habe China alle Gebiete mit mittlerem bis hohem Covid-19-Risiko wieder freigegeben, hieß es dazu von den Analysten von JP Morgan. Bei der Großbank HSBC (+0,7%) waren die Geschäftszahlen 2020 nicht so schlecht wie befürchtet. Zudem nimmt HSBC die Dividendenzahlung wieder auf. In Sydney stützten Kursgewinne bei den schwer gewichteten Banken- und Rohstoffaktien. So legte der Index der Energiewerte vor dem Hintergrund der kräftigen Gewinne bei den Ölpreisen um 4,9 Prozent zu. Die Aktien von Woodside Petroleum, Santos und Oil Search stiegen zwischen 5,7 und 7,0 Prozent. Bei den Goldminenbetreibern Newcrest, Silver Lake, Gold Road, Resolute und Westgold Resources ging es zwischen 4,4 und 6,0 Prozent aufwärts. Größter Gewinner im Leitindex waren aber Bank of Queensland (+13%). Hier trieb, dass sich die Bank Mittel zur Übernahme von der ME Bank beschafft hat.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

Daimler und Cummins arbeiten bei Nutzfahrzeugmotoren zusammen

Die Daimler Truck AG und der US-Motorenhersteller Cummins Inc haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach sie ein globale Partnerschaft für mittelschwere Motoren eingehen wollen. Zudem werden weitere Schritte der Zusammenarbeit ausgelotet, wie Daimler mitteilte.

Lufthansa-Passagiere können Covid-19-Testzertifikate online einreichen

Die Lufthansa ermöglicht Passagieren künftig, ihre Nachweise von Covid-19-Tests und andere Daten und Dokumente für die Einreise im Zielland vor Reiseantritt in einem Online-Portal zu hinterlegen. Diese werden dann geprüft, und der Kunde erhält eine Bestätigung per E-Mail, ob die Zertifikate den Einreisevorgaben entsprechen, oder eine Rückmeldung, falls die Unterlagen nicht ausreichen.

Commerzbank sieht sich für Stresstest gut gerüstet

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 23, 2021 12:41 ET (17:41 GMT)

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