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MÄRKTE USA/Nasdaq erholt sich von kräftigen Verlusten

DJ MÄRKTE USA/Nasdaq erholt sich von kräftigen Verlusten

NEW YORK (Dow Jones)--Nach einem schwachen Wochenstart hat die Wall Street am Dienstag ein ähnliches Bild gezeigt. Vor allem Technologiewerte wurden zeitweise heftig abverkauft. Im frühen Geschäft brach der technologielastige Nasdaq-Composite um über 3 Prozent ein. Mit den Aussagen des US-Notenbankchefs im US-Senat setzte jedoch eine Erholungsbewegung ein.

Der Dow-Jones-Index schloss wenig unverändert bei 31.537 Punkte, während der S&P-500 um 0,1 Prozent zulegte. Für den Nasdaq-Composite ging es um 0,5 Prozent nach unten. Dabei gab es insgesamt 1.300 (Montag: 1.564) Kursgewinner und 1.970 (1.687) -verlierer. Unverändert schlossen 53 (78) Titel.

Nach wie vor waren es die zuletzt kräftig gestiegenen US-Anleihezinsen, die das Interesse der Anleger an riskanteren Anlageklassen wie Aktien dämpften. Mit dem jüngst erreichten Jahreshoch von 1,39 Prozent im Zehnjahresbereich lagen die Rendite nur noch knapp unter der durchschnittlichen Dividendenrendite des S&P-500 von derzeit rund 1,50 Prozent.

Als Grund für den Rückzug der Anleger speziell aus Technologiewerten nannten Marktbeobachter das nunmehr absehbare Ende der Corona-Krise. Nicht zuletzt wegen der immer breiter verfügbaren Impfungen stellten mehr und mehr Länder die Lockerung oder Aufhebung der Beschränkungen in Aussicht, die zur Eindämmung der Pandemie angeordnet worden waren. Für Nutznießer der Pandemie, etwa den Online-Handel oder die Anbieter von Technologie für die Arbeit von zu Hause, könnten die Geschäfte nun wieder schlechter laufen.

Powell bestätigt lockere Geldpolitik 

Der Fokus der Anleger richtete sich auf den Auftritt des US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des US-Senats. Der Fed-Chef hat - wie weithin erwartet - die Verpflichtung der US-Zentralbank bekräftigt, die lockere Geldpolitik beizubehalten, bis sich die Wirtschaft weiter von den Auswirkungen der Pandemie erholt hat. "Die Wirtschaft ist weit von unseren Beschäftigungs- und Inflationszielen entfernt", sagte Powell laut vorbereitetem Redetext.

Die Fed werde weiterhin die Wirtschaft mit Zinssätzen nahe Null und groß angelegten Käufen von Wertpapieren unterstützen, bis "substanzielle weitere Fortschritte erzielt wurden". Dies werde "wahrscheinlich einige Zeit dauern", fügte er hinzu. Stetige Fortschritte bei den Impfungen und fiskalische Anreize hätten die Aussichten für die Wirtschaft verbessert, so Powell.

Mit Blick auf die Inflation sagte Powell, er rechne zwar mit einem "temporären Anstieg", aber nicht damit, dass die Fiskal- und Geldpolitik zu einem "großen Ausbruch" führen werde. Inmitten der Erholung dürfte die Inflation "volatil" sein.

Konjunkturseitig hat sich die Stimmung der für die US-Wirtschaft so wichtigen Verbraucher im Februar verbessert. Der Index des Verbrauchervertrauens für Februar stieg etwas stärker als von Ökonomen erwartet.

Fehlender Ausblick belastet Home Depot 

Geschäftszahlen hatte vorbörslich die Baumarktkette Home Depot (-3,1%) vorgelegt. Das Unternehmen hat im vierten Quartal besser abgeschnitten als erwartet, wagt aber wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen ungewissen Ertragsaussichten keinen Ausblick.

Besser als erwartet hat auch Macy's (+3,9%) abgeschnitten. Die Kaufhauskette hat von den Hilfszahlungen an die US-Privathaushalte profitiert, mit denen während der Krise der Konsum angekurbelt werden sollte.

Um 2,2 Prozent abwärts ging es mit Tesla. Beobachter sahen hier erneut einen Zusammenhang mit Bitcoin. Die Kryptowährung, die erst am Sonntag bei etwa 58.000 Dollar ein Rekordhoch markiert hat, fiel am Dienstag erneut kräftig zurück. Einen wesentlichen Anteil am Anstieg von Bitcoin in den zurückliegenden Wochen hatten Äußerungen von Tesla-CEO Elon Musk. Druck kam am Dienstag auch von US-Finanzministerin Janet Yellen, die in einem Interview mit dem zur New York Times gehörenden "Dealbook" den Bitcoin als "extrem ineffizient" bezeichnete und den hohen Energieverbrauch bei Bitcoin-Transaktionen kritisierte.

Der Medizintechnik-Konzern Medtronic (+1,9%) hat im dritten Geschäftsquartal deutlich weniger verdient, aber die Erwartungen übertroffen. Einen Ausblick für das laufende Jahr traut sich der Konzern angesichts der herrschenden Unsicherheit nicht zu.

Anleiherendite gibt etwas nach 

Die Rendite 10-jähriger US-Anleihen gab nach den Aussagen von Fed-Chef Powell um 0,7 Basispunkt nach auf 1,36 Prozent. Der Dollar zeigte sich gut behauptet. Der Dollarindex legt 0,1 Prozent zu.

Die Ölpreise pendelten auf und ab. Hier dürften nach dem jüngsten Anstieg zum Teil Gewinne mitgenommen worden sein. Gestützt wurden die Preise nach Aussagen aus dem Handel indessen davon, dass die wegen der Winterstürme unterbrochene Ölförderung in Texas nur langsam wieder anläuft. Auch die Rally bei anderen Rohstoffen gebe dem Öl Rückenwind. Und nicht zuletzt hätten mehrere Analysten ihre Ölpreisprognosen nach oben genommen, weil sie für den Rest des Jahres ein knapperes Angebot erwarteten.

=== 
INDEX                 zuletzt      +/- %     absolut  +/- % YTD 
DJIA                31.537,35       0,05       15,66       3,04 
S&P-500              3.881,37       0,13        4,87       3,34 
Nasdaq-Comp.        13.465,20      -0,50      -67,85       4,48 
Nasdaq-100          13.194,71      -0,22      -29,03       2,38 
 
US-Anleihen 
Laufzeit              Rendite   Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,11        0,4        0,11       -0,4 
5 Jahre                  0,58       -1,9        0,60       21,5 
7 Jahre                  0,98       -2,0        1,00       33,0 
10 Jahre                 1,36       -0,7        1,36       43,8 
30 Jahre                 2,19        1,6        2,18       54,5 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %    Di, 8:39  Mo, 17:25   % YTD 
EUR/USD                1,2148     -0,10%      1,2174     1,2147   -0,5% 
EUR/JPY                127,89     +0,10%      127,98     127,64   +1,4% 
EUR/CHF                1,0997     +0,92%      1,0903     1,0887   +1,7% 
EUR/GBP                0,8608     -0,40%      0,8645     0,8642   -3,6% 
USD/JPY                105,28     +0,20%      105,13     105,08   +1,9% 
GBP/USD                1,4113     +0,30%      1,4081     1,4055   +3,3% 
USD/CNH (Offshore)     6,4590     -0,09%      6,4613     6,4705   -0,7% 
Bitcoin 
BTC/USD             47.930,50    -11,54%   49.979,00  53.682,72  +65,0% 
 
ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.       +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               61,90      61,70       +0,3%       0,20  +27,1% 
Brent/ICE               65,76      65,24       +0,8%       0,52  +27,1% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag       +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.805,86   1.809,74       -0,2%      -3,88   -4,9% 
Silber (Spot)           27,70      28,18       -1,7%      -0,48   +4,9% 
Platin (Spot)        1.243,43   1.275,98       -2,6%     -32,55  +16,2% 
Kupfer-Future            4,21       4,14       +1,7%      +0,07  +19,6% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err

(END) Dow Jones Newswires

February 23, 2021 16:15 ET (21:15 GMT)

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